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Reise

Impressionen aus dem Paradies: Südafrika

 
Impressionen aus dem Paradies: Südafrika

Kap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas und bedeutet soviel wie "Kap der Nadeln". Vermutlich haben portugiesische Seeleute diesen Namen wegen der gefährlichen Riffe gewählt. Hier fließen der Atlantik und der Indische Ozean ineinander.

Die Kontraste der südafrikanischen Landschaft sind gewaltig. Die riesige Kalahari-Wüste bedeckt mit ihrem feinen, roten Sand nicht nur Teile von Südafrika, sondern breitet sich über Namibia und Botswana bis nach Angola aus.

In der False Bay lassen sich Robben und Seehunde beobachten - hin und wieder taucht auch ein weißer Hai auf. Segeln und Angeln sind hier beliebte Sportarten.

Der Golden Gate Highlands National Park trägt seinen Namen wegen der Sandsteinfelsen, die in der Abendsonne golden leuchten. Hier sind auch Felsmalereien der San zu finden. In Südafrika gibt es gleich mehrere große und wichtige Nationalparks.

Die Karoo und der gleichnamige Nationalpark sind bekannt für Fossilienfunde. Ursprünglich einmal war die Karoo ein großes Meer, später brachen hier Vulkane aus. Spektakulär ist nach wie vor die Tier- und Pflanzenwelt.

Der Kruger-Nationalpark war bei seiner Gründung 1898 das erste Wildschutzgebiet in Afrika und ist bis heute das größte von Südafrika. Man sollte sich dafür gleich mehrere Tage Zeit nehmen und in einem der Camps übernachten.

Mit etwas Glück begegnet man hier vielleicht sogar einem Leoparden. Allerdings sind die Tiere sehr scheu und nachtaktiv.

Trotz ihrer enormen Größe (Bullen werden etwa sechs Meter groß) bewegen sich Giraffen mit bewundernswerter Eleganz.

Löwen können etwa 200 kg auf die Waage bringen, dennoch sind sie unglaublich schnell: Sie erlegen ihre Beute bei einem Tempo von 50 Stundenkilometern.

Anfang des letzten Jahrhunderts gab es in Südafrika kaum noch Elefanten. Wildschutzprogramme sollten das ändern, und so sind im Kruger-Nationalpark mittlerweile 15.000 dieser Dickhäuter beheimatet.

Doch auch außerhalb der Nationalparks gibt es Spektakuläres zu sehen. Die Küste vor Kapstadt zum Beispiel bietet ein einzigartiges Panorama.

Kapstadt ist der Sitz des südafrikanischen Parlaments. Die Stadt hat ihren Namen vom "Kap der guten Hoffnung", das nicht weit entfernt liegt.

Der Tafelberg von Kapstadt ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Südafrikas. Die Flora ist einzigartig, viele Pflanzen wachsen tatsächlich nur hier. Auch die größten Sandsteinhöhlen der Welt entstanden im Inneren des Tafelbergs.

Unterhalb des Tafelbergs befindet sich der Botanische Garten Kirstenbosch, der sich auf einheimische Pflanzen aus der Region von Kapstadt spezialisiert hat.

Unweit von Kapstadt liegt Robben Island. Die Insel diente lange als Gefängnis, Nelson Mandela war hier fast 20 Jahre lang inhaftiert. Heute gehört Robben Island zum Weltkulturerbe. In einem Museum kann man sich über die Geschichte des Ortes informieren.

Zwei Jungen aus dem Volk der Xhosa spielen mit ihren Drahtautos. Der bekannteste Angehörige der Xhosa ist der Freiheitskämpfer Nelson Mandela. Die Sprache der Xhosa enthält viele Schnalz- und Klicklaute.

Pretoria ist die Hauptstadt der Republik Südafrika. 2005 erhielt sie den "LivCom-Award" und galt damit als die "lebenswerteste Stadt der Welt". Im Frühjahr blühen in den Straßen die Jacaranda-Bäume, die ursprünglich aus Hawaii stammen.

Nordöstlich von Pretoria leben viele Ndebele. Die Farbenpracht ihrer Häuser und Kleidung kann man im Museumsdorf Botshabelo bewundern.

Die Sotho bilden die zweitgrößte Ethnie in Südafrika. Zu ihrem traditionellen Handwerk gehört das Weben.

Johannesburg hat rund acht Millionen Einwohner und ist die größte Stadt Südafrikas.

Durban ist wegen seines suptropischen Klimas und der Strände vielen Touristen eine Reise wert. Zur Stadt gehört auch der größte Hafen Afrikas.

In der Nähe liegen die Drakensberge. Sie werden von den Zulu auch als "Wand der aufgestelten Speere" bezeichnet. Die bis zu 3400 Meter hohen Berge gehören zum Weltkulturerbe.

Berge bei Ladismith in der Provinz Westkap. Nicht weit entfernt ist die größte Lavendelfarm Südafrikas gelegen.

Der Baobab oder Affenbrotbaum ist typisch für das tropische Afrika. Der dicke Stamm kann bis zu 140.000 Liter Wasser für die Trockenzeit speichern und sich entsprechend ausdehnen.

Der Oranje-Fluss stürzt sich in den Augrabies Falls 191 Meter in die Tiefe. Die Schluchten sind sogar noch tiefer: Bis zu 240 Meter türmt sich der Granit auf. (Bilder von South African Tourism sowie Hans Steins).

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