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Imbissbuden gibt es an jeder Ecke. Und auch ...
... in der Mensa wird man satt. Aber manchmal darf es etwas ungewöhnlicher sein.
Ein Tisch, vier Stühle, weißes gestärktes Tischtuch, kunstvoll gefaltete und drapierte Servietten - wem das zu langweilig und alltäglich ist, ...
... der könnte es in diesem Restaurant in Peking versuchen. Man sitzt auf Toilettenbecken, den Deckel möglichst unten, und das Essen wird in Miniatur-Toilettenschüsseln und -badewannen serviert.
Das finden Sie lustig und originell? Chinesen offensichtlich auch - ein Restaurant mit WC-Thematik findet sich auch in Hangzhou, ...
... in Taipeh im Stadtteil Shilin ...
... und in der südtaiwanesischen Stadt Kaohsiung - dort bilden sich vor allem an den Wochenenden lange Schlangen vor dem Themen-Restaurant. "Geschmackssache" ist hier wohl das richtige Wort.
In Berlin kann man beim Essen in die Luft gehen: Beim "Dinner in the Sky" sitzen die Gäste an einem Tisch, der an sechs Seilen befestigt und von einem Kran hochgezogen wird.
In Belgien gibt es etwas Ähnliches: Speisen 50 Meter über Brüssel. Nur für Schwindelfreie. Ganz sicher nicht alltäglich.
Dieses Restaurant im chinesischen Nanjing schwebt nicht in der Luft, ist aber gestaltet wie ein Flugzeug. Im "Shooting into the sky" wird sowohl europäisches Essen als auch chinesischer Feuertopf (Hotpot) serviert.
In diesem Restaurant im chinesischen Harbin muss man sich warm anziehen: Es besteht fast ganz aus Eis. Die Temperatur darin beträgt etwa minus vier Grad Celsius. Immerhin 100 Gäste passen rein.
Dienstmädchenlook: In Tokios Viertel Akihabara sind so genannte "Maid Cafes" populär, wo die Kellnerinnen wie Dienstmädchen gekleidet sind.
"Rote Klassik" heißt dieses Themenrestaurant in Peking. Es ist ausgestaltet mit Motiven aus der Zeit der chinesischen Kulturrevolution (1966-76). Das Personal ist gekleidet wie die "Roten Garden". Zudem werden Revolutionslieder und Tanzvorstellungen geboten.
Kein wirkliches Restaurant, eher eine "Krabbelecke" für Männer: Im "Männergarten" der "Nox Bar" in Hamburg können Frauen ihre Männer, die vom Einkaufsbummel genug haben, abgeben. Gegen Zahlung von 10 Euro bekommen die Männer ein Namensschild, zwei Bier und eine warme Mahlzeit. Fußball läuft im Fernsehen, diverse Spiele und Magazine liegen bereit. Oder man kann seine neugekauften Spielzeuge ausprobieren, bis die Frau zur Abholung kommt.
Diana überall, vom Boden bis zur Decke: Das "Cafe Diana" liegt in der Nähe des Kensington-Palastes, in dem die Prinzessin früher wohnte. Es ist geschmückt mit Dutzenden Porträtfotos von Lady Di und wird vorwiegend von US-amerikanischen Touristen aufgesucht.
Blutrünstig geht es im "Dracula Restaurant" in Bukarest zu. Was wohl auf der Speisekarte steht? Blutwurst gibt es bestimmt auch in Rumänien.
Hier kann man sich jedenfalls nicht die Hose bekleckern: Nudisten bei einem "Clothing Optional Dinner" in einem New Yorker Restaurant. Es findet dort monatlich statt. Die Hygienevorschriften lassen es allerdings nicht zu, dass sich auch die Bedienung ihrer Kleidung entledigt - selbst wenn sie wollte: Das Personal muss bekleidet bleiben. Und die Nackt-Gäste müssen eine eigene Sitzunterlage mitbringen.
Spaßmachen für Safer Sex: Im Bangkoker Restaurant "Cabbages and Condoms" trägt ein Kellner ein Kondom über dem Gesicht, während er einen Cocktail serviert. Das Restaurant, dessen Gründer Mechai Viravaidya als "Mr. Condom" oder als "Kondom-König" bekannt ist, hat sich die Erziehung der Öffentlichkeit zu geschütztem Geschlechtsverkehr zum Ziel gesetzt.
Das Restaurant "Aurum" in Singapur serviert eine besondere Küche: Dort kann man "molekular" speisen. Die avantgardistische Koch-Bewegung der Molekular-Gastronomie nutzt wissenschaftliche Methoden, um neue Geschmacksrichtungen zu schaffen. Auch die Sitzgelegenheiten im "Aurum" sind ungewöhnlich: Man sitzt in goldenen Rollstühlen an OP-Tischen.
Nicht im, sondern am Speisewagen: In der "Panorama Train Bar" in Tokio fährt der Mini-Zug über den Tisch. Ein Traum für alle Modelleisenbahn-Fans.
Hier kommen Speisen und Getränke zwar nicht per Magensonde, aber doch durch den Schlauch: Die als Krankenschwester verkleidete Kellnerin in einem "Krankenhaus-Restaurant" in Taipeh lässt einen Drink per Tropf ins Glas.
Protest per Speisekarte: Der palästinensische Restaurantbetreiber Joseph Hazboon ließ seine Menükarte an die durch Israel errichtete Mauer in der Stadt Bethlehem anbringen - mit wasserfesten Farben.
Im Restaurant "Le Zoo chez Felix" in Abidjan in der Elfenbeinküste bereitet ein Angestellter aus so genanntem "Bush meat" des Essen vor: es gibt unter anderem Krokodil.
Wie im Fluge: Im Restaurant "A380 In-flight Kitchen" in Taipeh, benannt nach dem Airbus A380, sind die Kellnerinnen wie Stewardessen gekleidet und sie fahren mit dem Servierwagen durch die Sitzreihen. Es gibt keine Sicherheitsüberprüfung, keine Turbulenzen, keine Tickets - aber auch mehr als zwei Gerichte zur Auswahl.
Das Fastfood-Restaurant "Buns and Guns" (Brötchen und Gewehre) in Beirut nennt sich "Military Restaurant". Der Koch trägt Militärkleidung, die Gäste sitzen hinter einem Wall aus Sandsäcken. Das Essen wird mit dem Slogan "a sandwich can kill you" ("ein belegtes Brot kann dich töten") serviert. Guten Appetit. (Andrea Beu)
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