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Die Bundesliga in Wort und Witz: "Das ist natürlich eine geile Geschichte"

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Na, wie hat sich der denn bloß hierher verirrt? (Foto: dpa)

Na, wie hat sich der denn bloß hierher verirrt?

Na, wie hat sich der denn bloß hierher verirrt?

Sein Ex-Verein Werder Bremen zeigte zum Auftakt des 20. Spieltags nach langer Zeit jedenfalls mal wieder mehr als Altherrenfußball.

Durch seine zwei späten Treffer rettete Nils Petersen sogar den Dreier gegen Hannover.

Die Bewertung von Werder-Trainer Schaaf fiel hanseatisch verklausuliert aus: "Wir haben in vielen Spielen schon gut gespielt, aber die Chancen nicht genutzt, das sah zunächst heute wieder so aus. Umso wichtiger ist es, dass es dann doch gepasst hat."

So sieht übrigens ein Torwart aus, der gerade auf die Tribüne verbannt wurde. "Zu seinem eigenen Schutz", so formulieren die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim. Heurelho Gomes, ...

... der Vertreter von Tim Wiese, musste gegen den SC Freiburg schon nach fünf Minuten hinter sich greifen.

Doch am Ende jubelten trotzdem die Blauen.

Marco Kurz attestierte seinem Team "viel Leidenschaft" und versprach: "Wir sind noch in der Findungsphase." Für ihn ist das 2:1 ein ganz besonderer Sieg. Er war zuletzt 18 Bundesligaspiele in Folge ohne Dreier vom Platz gegangen.

"Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird und haben uns sehr gewissenhaft darauf vorbereitet", sagte Bayern-Coach Jupp Heynckes nach dem 3:0 in Mainz. Ein wahrer Gentleman.

Tatsächlich gerieten die Mainzer gegen den Rekordmeister gehörig unter die Räder.

Innerhalb von 20 Minuten machten Mandzukic und Müller kurzen Prozess mit den Rheinpfälzern. "Das war heute ein ganz wichtiger Sieg für uns in Richtung deutsche Meisterschaft", sagte Heynckes. Ehrlicher geht's nun wirklich nicht.

Und Thomas Tuchel? Der Mainzer Trainer, der zuletzt von Heynckes mit großem Lorbeer bedacht worden war, ärgerte sich am Ende nicht nur über das 0:3. "Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendein Sportmanager so oft an der Linie war wie Matthias Sammer und mich dann noch verbal attackiert", ärgerte sich Tuchel.

Leg dich nicht mit der Fortuna an, zumindest nicht in Düsseldorf. Mit 3:1 schickten die Rheinländer, allen voran der zweimal erfolgreiche Australier Robbie Kruse, ...

... die Stuttgarter nach Hause. Sind Sie bereit für einen echten Norbert Meier?

"Wir waren von Anfang an drin im Spiel", so ließ es der Fortuna-Coach die Journalisten wissen, "bis zum Gegentor haben wir wenig zugelassen". Weiter geht's ...

... nach Gelsenkirchen. Was für ein Antritt, was für ein Schuss!

Mit seinem Geniestreich in den Winkel spielte sich Neuzugang Bastos bei seinem Debüt auf Schalke gleich in die Herzen der Fans. Wäre doch bloß in der 47. Minuten schon Schluss.

Doch am Ende jubelten die Gäste aus Fürth. In der letzten Minute gelang dem Tabellenschlusslicht die Sensation: Neuzugang Djurdjic traf zum 2:1-Sieg. Hut ab! Immerhin 13 Treffer hat der Aufsteiger damit in den bisher 20 Spielen erzielt.

Dumm gelaufen für die Herren in Königsblau.

Für Schalke-Coach Keller vielleicht sogar zum letzten Mal. Seine Analyse: "Es war ein gebrauchter Tag", so kann man das wohl auch sehen.

Fürths Mike Büskens feierte den Sieg gegen seinen Ex-Verein dagegen besonders ausgelassen. Nach zuletzt 17 sieglosen Partien dürfte er nun wieder fester im Sattel sitzen.

In der 23. Minute war die Welt des VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg noch in Ordnung. Naldo köpfte zum 1:0 ein.

Doch kurze Zeit später gelang den Gästen der Ausgleich. Am Ende hatten die Wölfe sogar Glück, dass sie den Punkt noch über die Zeit retten konnten.

Auch mit dem neuen Trainer Dieter Hecking ist in Wolfsburg offenbar alles beim Alten: Geld schießt keine Tore.

Hecking selbst stellte treffend fest: "Bis zur 25. Minute haben wir viele Dinge richtig gemacht."

In Hamburg strahlten sie an diesem Wochenende wieder besonders schön.

Die Gäste aus Hessen interessierte das wenig. Eintracht Frankfurt gewann in der Hansestadt locker mit 2:0.

Das Geburtstagsgeschenk für Trainer Armin Veh hat zwei Beine, zwei Arme und vor allem Köpfchen. Neuzugang Srdjan Lakic feierte einen perfekten Einstand und bezwang René Adler zweimal.

Das Geburtstagskind wusste das zu schätzen. "Das ist natürlich eine geile Geschichte."

Als weniger "geil" werden die Gladbacher den 20. Spieltag in Erinnerung behalten.

Ihren knappen 2:1-Sieg retteten die Nürnberger über die Runden und bescherten ihrem Trainer Michael Wiesinger den ersten Sieg.

Gladbach-Coach Favre ärgerte sich vor allem über die Entstehung des Führungstreffers. "Ja, Mann, das war eine Schwalbe, ganz klar", so das Urteil des Schweizers über die Szene, die zum Elfmeter führte.

Mike Frantz, der vermeintlich Gefoulte, mochte dieser Sichtweise nicht widersprechen. Er räumte später ein, "etwas komisch auf die Füße gefallen" zu sein, "das muss man nicht pfeifen".

Wiesinger entgegnete: "Wir haben solche Situationen auch schon gegen uns gehabt, wir müssen uns nicht dafür entschuldigen."

Im Spiel um Platz Drei boten sich Dortmund und Leverkusen einen spannenden Kampf.

Doch am Ende gelingt dem Deutschen Meister durch Robert Lewandowski noch der Siegtreffer. Der erste Verfolger der Bayern trägt damit wieder Schwarz-Gelb.

"Von der Mentalität her war es extrem gut, so wie wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind und noch ein richtig gutes Spiel daraus gemacht haben", sagte Leverkusen-Trainer Sascha Lewandowski.

Sein erleichterter Gegenüber Jürgen Klopp sagte, das was sich wohl viele Zuschauer vor den Bildschirmen dachten: "Glückwunsch an alle die dabei waren."

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