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Der 32. Spieltag in Wort und Witz: "Das ist nie ein Freundschaftsspiel"

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten im deutschen Fußball voraus. Doch bevor Borussia Dortmund und der FC Bayern München im Finale der Champions League aufeinandertreffen, duellierten sich die beiden Spitzenmannschaften zunächst einmal am 32. Spieltag der Bundesliga. (Foto: REUTERS)

Große Ereignisse werfen ihre Schatten im deutschen Fußball voraus. Doch bevor Borussia Dortmund und der FC Bayern München im Finale der Champions League aufeinandertreffen, duellierten sich die beiden Spitzenmannschaften zunächst einmal am 32. Spieltag der Bundesliga.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten im deutschen Fußball voraus. Doch bevor Borussia Dortmund und der FC Bayern München im Finale der Champions League aufeinandertreffen, duellierten sich die beiden Spitzenmannschaften zunächst einmal am 32. Spieltag der Bundesliga.

Und obwohl es beim Spiel des zukünftigen Deutschen Meisters gegen den amtierenden eigentlich um nichts mehr ging, zeigten sich alle Beteiligten kämpferisch.

"Dieses Spiel hatte trotz anscheinend nicht vorhandener Wichtigkeit genügend Pfeffer. Keiner wollte sich verdächtig machen, dass es ein Freundschaftsspiel wird", sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ...

... der sich am Rande des Spielfelds ein hitziges Wortgefecht mit Bayern-Manager Matthias Sammer lieferte.

Grund dafür war die gelb-rote Karte gegen Rafinha - der verstand die Welt nicht mehr.

Fußball wurde in Dortmund auch noch gespielt: Mario Gomez jubelt nach seinem Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand, ...

... nachdem Kevin Großkreutz für den BVB vorgelegt hatte.

Die Emotionen kochten auch in Bremen über.

Einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf hatten sich die Fans gewünscht.

Bis fünf Minuten vor Spielende sah es auch ganz nach einem Heimsieg gegen Hoffenheim aus, ...

... doch dann verstolperten die Bremer die sicher geglaubten Punkte ...

... und mussten sich am Ende mit einem unbefriedigenden 2:2 begnügen.

Noch schlechter erging es allerdings Fortuna Düsseldorf im Rennen um die rettenden Plätze.

Beim 1:3 gegen die Frankfurter Eintracht konnten nur die Hessen jubeln.

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier flüchtete sich in die gnädige Unschärfe der Kurzsichtigkeit, während ...

... Armin Veh auf der Gegenseite Grund zum Strahlen hatte: "Wir sind froh, dass Alex das 3:1 gemacht hat, und dass wir noch im Rennen um die Europapokal-Plätze sind."

Hoch hinaus wollen die Schalker nach dem 1:0 gegen Mönchengladbach, ...

... das Julian Draxler erzielte.

Schalkes Coach Jens Keller gibt schon mal die Richtung vor, ...

... der Champions-League-Qualifikationsplatz rückt nach dem engagierten Einsatz der Gelsenkirchener in greifbare Nähe.

Die Leverkusener konnten derweil noch gar nicht fassen, dass sie bereits in der Königsklasse angekommen waren.

Ein 2:0-Sieg gegen harmlose Nürnberger sicherte der Werkself das Ticket nach Europa, während ...

... die Gäste aus Franken höchstens als mobile Barrieren dienten.

Richtig, Herr Wiesinger: Mindestens zwei Tore mehr hätte ihre Mannschaft schießen müssen.

Zumindest Hiroshi Kiyotake fasste sich ob der eigenen Leistung an der Nase.

Gutgelaunt absolvierte die Spielvereinigung aus Fürth ihre drittletzte Partie in der höchsten deutschen Spielklasse, ...

... die sie 2:0 gegen die Favoriten aus Stuttgart gewannen.

Verstehen konnten das die beiden Trainer allerdings nicht, denn ...

... "in der ersten Halbzeit haben wir total kopflos gespielt. Insgesamt ist der Sieg glücklich", wie auch Fürths Trainer Frank Kramer einräumen musste.

Am Boden lagen dann am Ende aber doch die Schwaben.

Nicht am Boden, aber doch zumindest im Niemandsland der Liga stehen Hannover und Mainz, die ...

... sich 2:2 trennten und damit letzte theoretische Chancen auf einen Europa-League-Platz an den Nagel hängen mussten.

Neue Runde, neues Glück, scheinen sich sowohl Hannovers Trainer Mirko Slomka ...

... als auch der ungewöhnlich sanftmütige Thomas Tuchel gedacht zu haben.

Passend dazu schon mal ein Denkanstoß in Richtung "Spielerkäufe" zur neuen Saison - auch, wenn das diese BVB-Fans wohl nicht ganz ernst gemeint haben.

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