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Die Bundesliga in Wort und Witz: "Das kotzt mich richtig an"

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Die Schalker freuen sich über ein Schweinespiel, … (Foto: dapd)

Die Schalker freuen sich über ein Schweinespiel, …

Die Schalker freuen sich über ein Schweinespiel, …

… die Kollegen aus Dortmund hätten besser die Mutter ihres Trainers fragen sollen, …

… bevor sie sich in den Freiburger Schnee begaben.

Hoffenheims Marvin Compper, links im Bild, fühlt sich angekotzt, …

… und Fürths Trainer Mike Büskens kann es nicht mehr hören.

Der neunte Spieltag der Fußball-Bundesliga in Wort und Witz:

FC Augsburg - Hamburger SV 0:2 (0:1)

So richtig in Fahrt kam das neue Hamburger Zauberduo erst nach dem 2:0-Sieg in Augsburg beim Ausblick auf den Gipfel gegen den großen FC Bayern.

"Wenn wir Gas geben, können wir auch die schlagen", sagte der flinke Südkoreaner Heung-Min Son.

Sein Kreativpartner Rafael van der Vaart pflichtete ihm prompt bei.

Im siebten Spiel seit der Wiederkehr des Niederländers waren es immerhin schon die HSV-Punkte 11, 12 und 13.

FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0)

Ein "Schweinespiel" nannte Jermaine Jones das 1:0 des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Nürnberg.

"Ich würde es als dreckigen Arbeitssieg bezeichnen", sagte Kapitän Benedikt Höwedes.

Und Trainer Huub Stevens kündigte an: "Nach der Saison, wenn wir irgendwo oben stehen, werde ich auch mal lächeln."

"Ich habe keine Ahnung, wo Sandhausen liegt. In der Nähe von Luxemburg, stimmt das?" Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar über den Pokalgegner SV Sandhausen am kommenden Dienstag.

"Es ist Woche für Woche, bis der Trainer mal was anderes sagt." Lars Unnerstall über die Torwartfrage bei Schalke 04.

Nürnberg stemmte sich lange gegen die Niederlage und zeigte laut Trainer Dieter Hecking im Abstiegskampf einen "Aufwärtstrend".

SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:2 (0:0)

"Früher durften wir bei so einem Wetter nicht raus zum Kicken, weil die Mutter es nicht erlaubt hat, heute mussten wir raus!"

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp plauderte nach dem 2:0 im Schneespiel beim SC Freiburg aus dem Nähkästchen.

"Ich weiß nicht, ob die Rasenheizung auf vollen Touren lief." Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

"Glühwein getrunken." Nationalspieler Mario Götze auf die Frage, ob Borussia Dortmund in der Halbzeitpause des Spiels in Freiburg wegen des Schneetreibens auf Wintermodus umgestellt habe.

Aber Trainer Klopp kann auch staatstragend.

"Das war heute ein richtiger Charaktertest für die Mannschaft, und sie hat ihn bestanden. Darauf bin ich richtig stolz."

FSV Mainz - 1899 Hoffenheim 3:0 (1:0)

"Das kotzt mich auch richtig an, wie wir die Tore heute kassiert haben." Hoffenheims Marvin Compper nach dem 0:3 in Mainz.

"Unser Zweikampfverhalten reicht nicht für die Bundesliga", sagte Manager Andreas Müller, der noch zum angeschlagenen Trainer Markus Babbel steht.

Die Mainzer hingegen waren guter Dinge.

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Trainer Thomas Tuchel.

"Nach der zweiten Hälfte war das 3:0 verdient - ein dickes Kompliment an die Mannschaft."

SpVgg Greuther Fürth - Werder Bremen 1:1 (1:1)

Fürths Trainer Mike Büskens wusste gar nicht, worüber er sich mehr freuen sollte:

Den ersten Punkt in einem Bundesliga-Heimspiel, das erste Saisontor im eigenen Stadion oder die Tatsache, dass die Diskussionen über eben jene Pleiteserie nun endlich zu Ende sind.

"Du kannst es irgendwann nicht mehr hören", sagte der 44-Jährige nach dem 1:1 (1:1) gegen Werder Bremen.

"Wenn mir einer die Scheibe einschmeißt, kann doch auch keiner sagen, der Büskens hat spekuliert, weil er sein Auto da parkt - und der Steinewerfer kommt einfach raus aus der Nummer."

Büskens zur Frage, ob sein Stürmer Edgar Prib bei einem vermeintlichen Foul von Bremens Torwart Sebastian Mielitz nicht zu sehr auf Elfmeter spekuliert und ihn deswegen nicht bekommen habe.

Und: "Das ist doch kein Überraschungsei, dass wir uns in Regionen befinden, die nichts mit der Europa League zu tun haben."

Fortuna Düsseldorf - VfL Wolfsburg 1:4 (0:0)

Der VfL Wolfsburg beendete mit dem Sieg in Düsseldorf im ersten Spiel unter Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner eine Serie von sieben Spielen ohne Sieg.

"Das war ein Neuanfang", schwärmte Mittelfeldiva Diego.

Und hatte noch einen schönen Gruß an den entlassenen Felix Magath parat.

"Ich wünsche dem alten Trainer alles Gute."

"Das war vorher auch nicht anders."

Wolfsburgs Profi Marcel Schäfer auf die Frage, ob sechs Veränderungen in der Startelf nicht ungewöhnlich seien.

"Wir hatten eine Scheiß-Woche."

Wolfsburgs Doppel-Torschütze Bas Dost.

"Ich habe vorher schon gesagt, dass wir heute nicht der Top-Favorit sind."

Sagte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier.

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