Bilderserie

Stell dir vor, es ist Eishockey - und 105.000 gehen hin: Detroit feiert Rekord - bei minus 10 Grad

Bild 1 von 20
Vorher. (Foto: imago/ZUMA Press)

Vorher.

Vorher.

Nachher.

Und das, obwohl es bitterkalt war.

Stell dir vor, es ist Eishockey - und alle gehen hin.

Die Toronto Maple Leafs haben das sechste Winter Classic der nordamerikanischen Profiliga NHL bei den Detroit Red Wings mit 3:2 gewonnen.

Ins legendäre Football-Stadion der Universität von Michigan unweit von Detroit kamen am Neujahrstag 105.491 Zuschauer ...

... zum sechsten Winter Classic der NHL.

Wer auch immer das gezählt hat - es soll ein Weltrekord für Eishockeyspiele sein. Wirkt so, als würde das stimmen.

Im Jahr 2010 hatten 104.173 Zuschauer eine Partie der beiden College-Mannschaften der University of Michigan und der Michigan State University gesehen.

Nun kamen 1318 Fans mehr, hier vier von ihnen. Bei minus zehn Grad Celsius und Schneefall.

Torontos Torhüter Jonathan Bernier, der 41 von 43 Schüssen der Gastgeber abwehrte und so zum Matchwinner avancierte, hatte sich eine Mütze über den Helm gezogen.

"Es hat viel Spaß gemacht", beteuerte Bernier. "Durch den Schnee wurde es allerdings sehr schwierig. Das Eis war sehr rutschig, deshalb hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich zu weit rutsche. Aber es war trotzdem toll."

Und seinem Kollegen Paul Ranger unterstellen wir einfach mal, dass er von der Kulisse beeindruckt war.

Tyler Bozak erzielte für Toronto den entscheidenden Treffer im Penalty-Schießen.

Sehr zur Freude der kanadischen Fans.

Die Winter Classics werden seit 2008 jährlich ausgetragen.

Unter freiem Himmel spielen zwei NHL-Teams um Liga-Punkte.

Das Duell der beiden Mannschaften sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr stattfinden, ...

... war aber wegen des Arbeitskampfes in der Liga abgesagt worden.

Nun aber hieß es: volles Haus. Bleibt die Frage, wie viele der 105.491 Zuschauer wirklich etwas vom Spiel gesehen haben. (sgi)

weitere Bilderserien