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DFB-Elf in der Einzelkritik: Deutschland demonstriert Stärke

 
DFB-Elf in der Einzelkritik: Deutschland demonstriert Stärke

Manuel Neuer: Der Schalker Schlussmann leistete sich beim 1:4-Gegentreffer einen kapitalen Schnitzer, ...

... als er einen Eckball von Dsawadow ins eigene Tor lenkte. Zuvor hatte er in der 36. Minute einen Schuss von Nadirow aber glänzend pariert.

Sascha Riether: Der Wolfsburger überzeugte in seinem zweiten Länderspiel auf der rechten Abwehrseite.

Er bot sich auch offensiv immer wieder an und sorgte mit einigen guten Flanken für Torgefahr.

Per Mertesacker: Kurz und schmerzhaft.

Er musste nach einem Ellbogen-Check von Dsawadow wegen einer Platzwunde unter dem linken Auge bereits in der 11. Minute für Heiko Westermann ausgewechselt werden.

Holger Badstuber: Der 21-Jährige steigert sich und scheint sich einen Stammplatz in der Innenverteidigung zu erkämpfen. Sicher in der Defensive und gefährlich bei seinen Offensivaktionen.

Bereitete zudem das 3:0 durch Klose mit einem Pass auf Podolski vor.

Erzielte in der 86. Minute sein erstes Länderspieltor.

Philipp Lahm: Machte Druck auf der linken Seite und leitete mit einem Pass auf Klose das 1:0 ein.

Zeigte sich im Vergleich zum Belgien-Spiel insgesamt deutlich verbessert. Hätte fast noch selbst getroffen (47.).

Sami Khedira: Der Spanien-Legionär von Real Madrid konnte wie schon gegen Belgien nicht an seine starke WM-Form anknüpfen.

Spielte in der zweiten Halbzeit etwas besser, ohne dabei aber zu überzeugen. Muss sich deutlich steigern, um den Platz im defensiven Mittelfeld zu behalten.

Bastian Schweinsteiger: Der Münchner steigerte sich wie schon in Belgien in der zweiten Halbzeit.

Der 26-Jährige war stets anspielbereit und um gute Pässe in die Offensive bemüht. Kurbelte das Spiel als Chef aus dem Mittelfeld an, ging dabei aber nicht ans Limit.

Thomas Müller: Der WM-Torschützenkönig machte wenig Fehler, strahlte aber nicht ganz die Dominanz der letzten Spiele aus.

Wirkte ein wenig müde und wurde in der 61. Minute für Marko Marin ausgewechselt.

Mesut Özil: Der Mittelfeldspieler von Real Madrid hatte schreckliche 44 Minuten, ehe er mit einem klugen Pass das 2:0 durch Podolski einleitete.

Blieb auch im zweiten Durchgang zunächst blass, steigerte sich aber in den letzten 20 Minuten.

Lukas Podolski: Der Lokalmatador war in seinem Wohnzimmer bester Mann auf dem Platz.

Ballerte aus allen Lagen.

Poldi hatte in seinem 81. Länderspiel mit einem Freistoß und zwei Schüssen die ersten guten Chance für die DFB-Elf (20./23./25).

Bereitete eine Minute später das 3:0 durch Klose vor.

Miroslav Klose: Agil, beweglich, gefährlich: Legte Westermann den Ball beim Führungstor auf.

Belohnte sich selbst mit seinen Toren 54 und 55.

Wie schon bei der WM und gegen die Belgier mit der beste deutsche Spieler.

Heiko Westermann: Der Hamburger Kapitän kam in der 11. Minute für Mertesacker. Schaltete sich oft in den Angriff ein und sorgte mit Kopfbällen mehrfach für Torgefahr, ...

... ehe er in der 28. Minute im zweiten Versuch sein drittes Länderspieltor erzielte.

Marko Marin: Der Bremer wirbelte in seinem 13. Länderspiel gleich nach seiner Einwechslung die Abwehr der Gäste mehrfach gehörig durcheinander. Viel Zug zum Tor. Verfehlte dieses nach guter Vorarbeit von Özil (72.).

Cacau: Kam in der 78. Minute für Schweinsteiger, hatte in der Schlussphase noch eine Torchance. Legte uneigennützig das zweite Tor für Klose auf.

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