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Wechselfrist ist abgelaufen: Die Endspurt-Transfers der Bundesliga

 
Wechselfrist ist abgelaufen: Die Endspurt-Transfers der Bundesliga

Schluss, Aus und vorbei: Nichts geht mehr. Die Wechselfrist in der Fußball-Bundesliga ist abgelaufen.

Die Vereine investierten 155,59 Millionen Euro in Neuzugänge - rund 66 Millionen weniger als im Vorjahr. Vor allem auf den letzten Drücker ...

... schien die italienische Serie A besonders attraktiv. Zugegeben: Gennaro Gattuso (im Bild) bleibt beim AC Mailand.

Sein Teamkollege, der niederländische Nationalstürmer Klaas-Jan Huntelaar, verabschiedet sich jedoch zu Schalke 04. Geschätzte 14 Millionen haben die Königsblauen für ihn nach Italien überwiesen.

Der VfB Stuttgart verstärkte seine Mannschaft im letzten Augenblick mit dem Weltmeister von 2006, Mauro Camoranesi von Juventus Turin. Dafür mussten die Schwaben rund zwei Millionen Euro hinlegen.

Auch die Wolfsburger bedienten sich bei den Turinern. Sie verpflichteten für rund 15,5 Millionen Euro den Dribbelkünstler Diego, nachdem ...

... ihr alter Spielmacher, Zvjezdan Misimovic, für acht Millionen zu Galatasaray Istanbul gewechselt war.

Mit 37,6 Millionen gaben die grün-weißen Meister von 2009 am meisten für ihre Kadererneuerung aus.

Experten rätseln immer noch darüber, woher der VW Wolfsburg eigentlich das Geld nimmt.

Bei dem Verein, der am zweitmeisten investierte, ist diese Frage bereits eindeutig geklärt. Die 36 Millionen, ...

... die Felix Magath, Trainer, Manager, Vorstand und Hausmeister des FC Schalke 04, in die Hand nahm, kommen eindeutig aus dem Nichts. Neben Huntelaar ...

... legten die Königsblauen in letzter Sekunde auch noch rund 13 Millionen für José Manuel Jurado von Atheltico Madrid auf den Tisch.

Nicolas Plestan kam ablösefrei vom OSC Lille nach Gelsenkirchen. Lille sicherte sich dafür ...

... David Rozehnal vom HSV. Die Hamburger verliehen den Verteidiger kurzfristig, um dessen Gehalt zu sparen.

Apropos Hamburg: Lange spekulierten Fans und Medien, ob der HSV seinen verlorenen Sohn Rafael van der Vaart zurückholen würde. Doch daraus wurde nichts. Jetzt spielt der Holländer für Tottenham in der englischen Premier League.

Dabei hätte er doch viel besser zum FC Bayern gepasst, der holländischen Kolonie in der Bundesliga. Doch deren Chef Louis van Gaal ist der Meinung, die Bayern seien schon stark genug. Im letzten Jahr hatte der FCB ...

... noch mit dem teuersten Last-Minute-Kauf der Vereinsgeschichte Aufmerksamkeit erregt. Robben kam damals fürrund 25 Millionen. Dieses Jahr gab's keine nennenswerten Transfers an der Isar. Verglichen damit ...

... hauten die Hoffenheimer richtig auf den Putz: Sie stellten auf den letzten Drücker noch den Isländer Gylfi Sigurdsson vor. Er kam vom englischen Zweitligisten FC Reading. Kostenpunkt: rund 5,2 Millionen Euro.

Antonia da Silva unterschrieb kurz vor Fristende bei Borussia Dortmund. Sein Vertrag beim Zweitligisten KSC war schon am Vortag aufgelöst worden.

Im internationalen Vergleich waren die deutschen Vereine übrigens wieder sehr sparsam. Allein Manchester City (hier Trainer Roberto Mancini) gab beinahe so viel aus wie die gesamte Bundesliga: 145 Millionen.

Manchester City befindet sich in guter Gesellschaft. Die Premier-League-Clubs investierten insgesamt 420 Millionen Euro in neue Spieler, Chelseas Didier Drogba (im Bild) gehört nicht dazu. In Italien und Spanien ...

... war man schon deutlich geiziger: 290 Millionen gab die Seria A aus, 30 mehr als die Primera Division. In Spanien kaufte vor allem Real Madrid fleißig ein: Özil und Khedira profitierten davon.

Trotz des Weggangs der beiden Nationalspieler, hat sich der Anteil deutscher Profis in der Bundesliga leicht erhöht. Thilo Sarrazin wird's freuen! (Text: Fabian Maysenhölder und Leonard Goebel)

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