Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
SA 9° / 23°
SO 12° / 22°
Sport

"Ich bin sehr böse": Die Stimmen zum 21. Spieltag

 
"Ich bin sehr böse": Die Stimmen zum 21. Spieltag

So sehen Sieger aus: Die Bayern sind der Gewinner des 21. Spieltags in der Fußball-Bundesliga.

Mit 3:1 gewannen die Münchner in Wolfsburg und haben damit genau so viele Punkte auf dem Konto wie Tabellenführer Leverkusen.

Die Wolfsburger und ihr Ex-Torjäger Grafite hingegen taumeln in Richtung Abstiegszone.

Wobei Grafite, das sei der Ehre halber erwähnt, das Wolfsburger Tor erzielte. Da stand es aber schon 3:0 für die Bayern. Die Stimmen des 21. Spieltags:

VfL Wolfsburg - Bayern München 1:3 (0:2)

"Heute haben wir nicht gut Fußball gespielt. Ich bin sehr böse, wir haben arrogant gespielt." (Bayern Münchens Trainer Louis van Gaal nach dem souveränen 3:1 beim deutschen Meister VfL Wolfsburg)

"Arrogant - das kann ich nicht sagen. Damit bin ich nicht einverstanden." (Superstar Arjen Robben widerspricht seinem Trainer van Gaal)

Darf er auch: Schließlich erzielte Robben schon nach zwei Minuten das 1:0.

Und, ganz wichtig: Er trug rote Unterhosen.

Nicht ganz so begeistert war van Gaals Wolfsburger Kollege Lorenz-Günther Köstner.

"Wir haben es noch nicht verdient zu gewinnen." (Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner nach dem 1:3)

Das sahen auch wohl seine Spieler so.

"Wir müssen geiler sein, die Tore zu verhindern." (Wolfsburgs Torhüter André Lenz zum Defensivverhalten seiner Mannschaftskollegen.)

1. FC Köln - Hamburger SV 3:3 (1:2)

"Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an." (Hamburgs neuer Superstar Ruud van Nistelrooy nach seinem Kurzdebüt beim 3:3 in Köln)

Allerdings machte sich der Niederländer die meiste Zeit warm und spielte nur zwei Minuten.

Trainer Zvonimir Soldo (1. FC Köln): "Es war ein sehr intensives und spannendes Spiel für die Zuschauer. Wir haben gekämpft bis zum Ende, das ist ganz wichtig in dieser Phase der Saison. Man hat gesehen, dass wir mit Spitzenmannschaften mithalten können."

SC Freiburg - Schalke 04 0:0 (0:0)

"So lange Amateure über Profis bestimmen, müssen wir uns wohl jede Woche ärgern." (Schalke-Trainer Felix Magath, nachdem ein Tor von Marcelo Bordon nicht anerkannt wurde. Magath sprach sich dafür aus, Schiedsrichter mit technischen Hilfsmitteln auszustatten)

"Das ist ja die alte Nummer. Der DFB, die UEFA oder irgendein Verband glaubt, ohne die neuartigen Instrumente auskommen zu können." (Schalkes Trainer Felix Magath nach dem nicht gegebenen "Wembley-Tor" seines Verteidigers Marcelo Bordon beim 0:0 in Freiburg)

"Ich werde den Teufel tun und einem erfahrenen Trainer widersprechen." (Freiburgs Trainer Robin Dutt zum selben Thema)

"Wir gucken nicht nach ganz vorne." (Torhüter Manuel Neuer zu Schalkes Zielen)

VfL Bochum - Bayer Leverkusen 1:1 (0:1)

Während die Bochumer jubelten, sagte Leverkusens Sportchef Rudi Völler nach dem 1:1: "Die Bayern sind gespickt mit Weltklassespielern. Sie bestimmen, wer Meister wird."

"Was mich freut ist, dass die Mannschaft unzufrieden ist." (Bochums Trainer Heiko Herrlich nach dem 1:1 gegen Spitzenreiter Leverkusen)

1899 Hoffenheim - Hannover 96 2:1 (2:0)

Trainer Ralf Rangnick (1899 Hoffenheim): "Man hat in den ersten 20 Minuten gespürt, dass beide Mannschaften eine ganze Weile nicht gewonnen haben. Es war ein Spiel mit vielen Fehlern und ohne die letzte Überzeugung. Nach dem 1:0, das für uns eine Erlösung war, hat meine Mannschaft gezeigt, was sie spielen kann. Theoretisch haben wir jetzt Platz 6 wieder im Visier."

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Es war auf jeden Fall ein verdienter Sieg der Hoffenheimer, weil sie uns vor allem technisch überlegen waren. Am Ende hat Hoffenheim nicht mehr alles gezeigt, wir waren aber trotzdem nicht in der Lage, das zu nutzen - es ist bitter, dass wir deshalb jetzt ohne Punkt nach Hause fahren.

1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 1:2 (0:1)

"Jetzt kommt das Pech, das wir teilweise in der Vorrunde hatten, als Glück zurück." (Stuttgarts Torwart Jens Lehmann nach dem glücklichen 2:1 beim 1. FC Nürnberg)

"Normalerweise halte ich den locker. Aber dieser Ball fällt einfach runter. Ich bin froh, dass ich aufhöre. Wenn die die Bälle so weiterentwickeln, sehen die zukünftigen Torhüter noch blöder aus." (Torwart Jens Lehmann vom VfB Stuttgart nach dem 2:1 beim 1. FC Nürnberg über das Gegentor von Albert Bunjaku zum 1:1)

FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)

Die Mainzer, hier Torwart Heinz Müller, freuten sich über einen glücklichen Sieg.

Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Es ist mir egal, ob der Sieg verdient war oder glücklich. Wir nehmen das mit und haben eine schöne Heimserie. Wir können jetzt etwas entspannter sein. Wir sind auf einem richtig guten Weg und wollen nicht meckern. Schließlich sind wir Siebter und zuhause ungeschlagen."

Und die glücklosen Gladbacher, hier Torwart Logan Bailly, waren einfach nur traurig.

Trainer Michael Frontzeck (Borussia Mönchengladbach): "Wir hatten sechs bis sieben gute Chancen. Es war ein unglückliches Gegentor. Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Selbst ein Unentschieden wäre noch zuwenig gewesen. Wir haben sehr unglücklich verloren."

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 2:3 (1:1)

"Die Eintracht hat hier verdient gewonnen", fand Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach der Partie - und hatte dafür auch eine schlüssige Begründung: „Der Ergebnis war folgerichtig. Wir waren nur rund ums 2:1 im Spiel."

"Aber insgesamt haben wir schon in der ersten Halbzeit zuviel Glück in Anspruch genommen." Beziehungsweise das Unvermögen des Gegners, der in Person von Halil Altintop gleich mehrere Großchancen ungenutzt ließ.

Deshalb noch einmal Klopp: "Wir haben verloren, weil wir nicht gut genug waren. Wir hatten heute zwei bis drei Jungs auf dem Platz, die mehr mit dem Ball, dem Platz und mit sich selbst zu tun hatten."

BVB-Angreifer Mohamed Zidan gehörte als zweifacher Vorlagengeber nicht zu den Ausfällen, er machte sich und seinen Kollegen Mut: "Wir haben jetzt zwar zweimal hintereinander verloren, dürfen aber den Kopf nicht hängen lassen. Schließlich stehen wir immer noch auf dem fünften Tabellenplatz."

Frankfurts Trainer Michael Skibbe nahm das Lob vom Kollegen Klopp nach einem turbulenten Spiel, in dem sein Team erst geführt, dann zurückgelegen und schließlich doch gewonnen hatte, gern an: "Ich bin natürlich hochzufrieden. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir ganz fantastisch nach vorn gespielt. Es war eine feine Leistung. Der Sieg war verdient."

Auch einen netten Gruß an die Dortmunder Fans hatte der frühere BVB-Coach noch parat: "Ich komme immer wieder gerne nach Dortmund, das macht einfach verdammt viel Spaß, hier zu spielen.“

Bilderserie versenden
Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.