Bilderserie

Nowitzki, Schrempf und der große Basketball-Traum: Diese Deutschen wagten das NBA-Abenteuer

Bild 1 von 26
Davon träumt wohl jeder deutsche Jugendliche, der gern Basketball spielt. Mit Elias Harris und ... (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Davon träumt wohl jeder deutsche Jugendliche, der gern Basketball spielt. Mit Elias Harris und ...

Davon träumt wohl jeder deutsche Jugendliche, der gern Basketball spielt. Mit Elias Harris und ...

... Dennis Schröder wechseln in diesem Sommer gleich zwei deutsche Basketballspieler in die NBA.

Schröder, im Draft an Position 17 gezogen, unterschrieb einen Vertrag bei den Atlanta Hawks. Er gilt als großes Talent, darf schon in seiner Rookie-Saison mit viel Spielzeit rechnen.

Harris kommt ungedraftet zu den Los Angeles Lakers. Die Experten sehen Harris allerdings als Wackelkandidat. Zeigt er im Trainingscamp gute Leistungen, winkt ein Platz neben Superstar Kobe Bryant.

Die US-amerikanische Profiliga gilt als die beste der Welt.

Doch Schröder und Harris sind nicht die Ersten, die in Übersee die ultimative Basketball-Herausforderung suchen.

Als erster Deutscher spielt Frido Frey in den Vereinigten Staaten. In der Saison 1946/1947 macht er 23 Spiele für die New York Knicks. Erst fast 40 Jahre später wechseln zwei weitere Spieler aus der deutschen Liga in die NBA.

Doch während Uwe Blab, zwischen 1985 und 1990 unter anderem für die Dallas Mavericks und die San Antonio Spurs aktiv, der große Durchbruch verwehrt bleibt, ...

... schlägt sich ein anderer Deutscher blendend. Detlef Schrempf spielt insgesamt 16 Jahre in der NBA.

Für die Dallas Mavericks, die Indiana Pacers, die Seattle Supersonics und die Portland Trail Blazers absolviert ...

... der Mann mit dem Spitznamen "Det the Threat" insgesamt über 1000 Spiele.

Die, die Schrempf in den folgenden Jahren in Richtung USA folgen, tun sich schwerer. Hansi Gnad wird 1987 als 57. Pick von den Philadelphia 76ers getradet, doch er wird wieder aussortiert und macht nie ein Spiel in der NBA.

Christian Welp spielt sich 1987 zwar in den Kader der Philadelphia 76ers. Aber weder hier noch bei den Spurs oder den Warriors kann sich der Center durchsetzen. Nach 109 Einsätzen mit wenig Spielzeit wechselt der 106-malige deutsche Nationalspieler zurück nach Europa.

Shawn Bradley wird 1972 als Sohn eines US-Soldaten im pfälzischen Landstuhl geboren. Die Highschool und das College besucht er in den Vereinigten Staaten. Der 2,29 Meter lange Hüne mit Schuhgröße 57 startet seine NBA-Karriere 1993 dann ebenfalls in Philadelphia.

Immerhin 832 Mal steht er in 12 Jahren NBA auf dem Spielfeld. 2001 wird er eingebürgert und spielt in der deutschen Nationalmannschaft zusammen mit einem jungen Mann, den er von den Dallas Mavericks kennt ...

... und der inzwischen als einer der besten Basketballer aller Zeiten gilt und sogar mit US-Präsident Barack Obama dinieren darf.

Dirk Nowitzki kommt 1998 als neunter Pick des Drafts zu den Mavericks. Hier braucht der Würzburger nicht viel Anlaufzeit.

Schon in seiner dritten NBA-Saison erzielt er pro Spiel über 20 Punkte. Gierig sammelt Nowitzki eine Auszeichnung nach der anderen: Mehrfach wird er zum besten ausländischen Spieler, 2007 sogar zum wertvollsten der Saison gewählt.

Der Höhepunkt seiner Karriere ist bisher der NBA-Titel mit den Mavericks im Jahr 2011.

Gemeinsam mit Nowitzki spielte zuletzt ein weiterer Deutscher in Dallas. Chris Kaman wurde 2008 eingebürgert. Künftig schnürt er mit Elias Harris für die Lakers seine Sneakers.

Das ist Tim Ohlbrecht. Der gebürtige Wuppertaler wechselt 2013 ungedraftet zu den Houston Rockets, wo er in seiner ersten Saison drei Spiele macht.

Sein neuer Arbeitgeber sind ab diesem Sommer die 76ers.

Ist er vielleicht der nächste Deutsche, der in der NBA für Furore sorgen kann, ...

... oder ist es etwa dieser Mann? Tibor Pleiß wurde im 2010er-Draft an Position 31 von den New Jersey Nets gezogen und gleich an die Oklahoma Thunder abgegeben. Die verzichteten aber zunächst auf seine Dienste ...

... und schickten ihn nach Europa. Viele trauen ihm aber immer noch den Sprung zurück über den großen Teich zu.

Elias Harris spielte zuletzt für das US-Collegeteam der Gonzaga Bulldogs. Im Trainingscamp der Lakers muss er nun beweisen, ob er reif ist, in der kommenden Saison im Kader zu stehen. Harris ist sich offenbar bewusst, was auf ihn zukommt: "Nun ist es an der Zeit, noch härter zu arbeiten", sagt er.

weitere Bilderserien