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24 Stunden von Le Mans: Dramen, Speed und heiße Reifen

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Die von Porsche ins Rennen gebrachten 919 Hybrid hielten sich wacker, waren aber in den ersten Stunden nicht in der Lage auf die Toyota aufzuschließen. (Foto: picture alliance / David Vincent)

Die von Porsche ins Rennen gebrachten 919 Hybrid hielten sich wacker, waren aber in den ersten Stunden nicht in der Lage auf die Toyota aufzuschließen.

Für Toyota schienen die Zeichen beim legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans diesmal auf Sieg zu stehen. Die Japaner starteten in der LMP1 von der Pole und schienen einen echten Lauf zu haben.

Die von Porsche ins Rennen gebrachten 919 Hybrid hielten sich wacker, waren aber in den ersten Stunden nicht in der Lage auf die Toyota aufzuschließen.

En weiterer Vorteil der Japaner war, dass sie mit drei Fahrzeugen und nicht wie Porsche mit zwei LMP1-Boliden ins Rennen geingen.

Dann der Schock: Nach nur vier Stunden muss die #2 von Porsche in die Box.

Ein Schaden an der Hybrideinheit macht eine Reparatur von mehr als einer Stunde notwendig.

Toyota scheint mit seinen TS050 der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Nachdem die Japaner in der LMP1-Serie das Rennen über fast zehn Stunden dominierten, verließ die Japaner schlagartig das Glück.

Nach einer Safety-Car-Phase musste der führende #7 Toyota auf Grund eines Kupplungsproblems abreißen lassen. Ex-Formel-1-Fahrer Kamui Kobayashi musste mit ansehen, ...

... wie die gesamte Konkurrenz an ihm vorbei zog. Kurz vor den Porsche-Kurven blieb der Toyota TS050 Hybrid schließlich als Ausfall stehen.

Kampflos konnte #1 Porsche (Jani/Lotterer/Tandy) die Führung übernehmen.

Doch noch hatte Toyota mit dem zweiten Wagen #9 ein Eisen im Feuer und verfolgte den führenden Porsche 919 Hybrid. Doch scheinbar war die Hatz für den Japaner zu viel, denn keine halbe Stunde später blieb auch der #9 Toyota mit einem Reifenschaden stehen.

Den #8 Toyota hatte bereits nach sechs Stunden ein größeres technisches Problem in die Box gezwungen.

Wie beim #2 Porsche führte ein Defekt am Hybrid-System an der Vorderachse zum Verlust der vorderen Plätze. Zwar sind beide Fahrzeuge wieder im Rennen, liegen aber im Feld der 60 gestarteten Fahrzeuge ohne jede Chance zurück.

#1 Porsche mit (Jani/Lotterer/Tandy) führen unterdessen mit neun Runden Vorsprung ...

... auf das führende Auto der LMP2-Klasse, den #31 Oreca von Rebellion (Prost/Canal/Senna).

Darauf folgt das Schwesterauto: #13 (Piquet Jr./Heinemeier Hansson/Beche).

Der #2 Porsche (Bernhard/Bamber/Hartley), der nach seinem einstündigen Boxenstopp mit 19 Runden Rückstand wieder ins Rennen gegangen ist, liegt im Gesamtklassement auf Platz 16, in der LMP1-Serie nach den Ausfällen der Toyota auf Rang zwei.

Die Nummer #1 von Porsche kontrolliert jetzt über Stunden das 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Der LMP1-Porsche (Jani/Lotterer/Tandy) hat für den Moment 14 Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Dann fällt der Motor im Porsche wegen mangelnden Öldruck aus. Nach knapp einer Stunde entscheidet Porsche den #1 nicht mehr in die Box zu holen.

Etwas unvorstellbares könnte jetzt passieren: Erstmals in der Geschichte von Le Mans könnte ein LMP2-Auto das Rennen gewinnt. Das wäre nach dem Stand der Stunde der #38 Oreca von DC Racing (Tung/Laurent/Jarvis), ...

... von jenem Team, dass von Martial-Arts-Legende Jackie Chan gesponsert wird.

Doch der #2 Porsche von Bernhard/Bamber/Hartley, der in der Anfangsphase aufgrund eines Defekts eine volle Stunde verloren hatte, bläst zur Aufholjagd.

Eine Stunde vor Rennende das Unfassbare: Der #2 Porsche führt wieder im Gesamtklassement und gewinnt das Rennen.

Den zweiten Platz belegt im Gesamtklassement die #38 aus der LMP2 von Jackie Chan DC Racing Team. Auch das ein unglaublicher Erfolg.

Platz drei belegt ebenfalls ein LMP2-Fahrzeug #13 mit Nelson Piquet Jr., David Heinemeier Hansson und Mathias Beche.

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