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Die besten Sprüche von Alex Ferguson: "Fußball, verdammte Hölle!"

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"Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum, zu wissen, wann es gut ist." Das hat Sir Alex Ferguson im Oktober 2008 gesagt. (Foto: AP)

"Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum, zu wissen, wann es gut ist." Das hat Sir Alex Ferguson im Oktober 2008 gesagt.

"Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum, zu wissen, wann es gut ist." Das hat Sir Alex Ferguson im Oktober 2008 gesagt.

Vom Fußball lassen konnte der knorrige Schotte trotzdem nicht. Aus 22 Jahren im Amt wurden erst 25, dann sogar 26.

Ferguson und United, diese am 6. November 1986 geschlossene Fußballehe ...

... wurde schließlich sogar in Stein gemeißelt.

Erst jetzt, im Mai 2013 mit inzwischen 71 Jahren, hat Ferguson seinen Rücktritt als Trainer von Manchester United angekündigt.

Am 19. Mai endet Fergusons großartige Trainerkarriere bei United, die ihm 1999 sogar den Ritterschlag einbrachte.

Er hinterlässt seinem Verein 38 Titel, ...

... darunter 13 Meisterschaften und zwei Champions-League-Triumphe.

Der Fußballwelt hinterlässt der Choleriker zahllose markige Sprüche.

Eine Auswahl zum Abschied.

"Ich will Liverpool von ihrem verdammten Ast hauen." (Bei seinem Amtsantritt 1986 über den damaligen Rekordmeister. Liverpool stand damals bei 16 Meisterschaften, United bei sieben. Inzwischen führt Manchester mit 20 zu 18)

"Am Ende dieses Spiels wird der Europacup nur sechs Fuß von euch entfernt stehen - und ihr werdet ihn nicht einmal anfassen dürfen. Und viele von euch werden nie mehr so nah rankommen. Wagt es ja nicht, hier nachher reinzukommen, ohne alles gegeben zu haben." (Aus Fergusons Halbzeitansprache im Endspiel der Champions League 1999 gegen Bayern München)

"Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben! Fußball, verdammte Hölle!" (Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Bayern in Barcelona)

"Flickt ihn verdammt nochmal zusammen!" (Ferguson zu einem Physio, nachdem er David Beckham einen Schuh an den Kopf gekickt hatte. Beckham erlitt bei der Attacke eine Platzwunde über dem Auge)

"Das hält die F***** von den Medien draußen." (Über das neue Trainingszentrum)

"Die haben echt Eier, kann ich Ihnen sagen." (Über die Glazers, Besitzer von Manchester United)

"Wenn mir ein Italiener sagt, dass das auf dem Teller Pasta ist, schaue ich unter der Soße nach, um sicherzugehen. Die sind die Erfinder der Vernebelungstaktik." (Ferguson über italienischen Fußball)

"Wenn er auch nur einen Inch größer wäre, wäre er der beste Innenverteidiger Englands. Sein Vater ist 6 Fuß, 2 Inches groß - ich checke mal den Milchmann." (Über Gary Neville)

"Er hat mich Boss und großer Mann genannt, als wir nach dem Hinspiel unseren Drink nahmen. Es würde aber helfen, wenn seine Huldigungen von einem guten Glas Wein begleitet werden würden. Was er mir gab, war Lack-Entferner." (Über José Mourinho)

"Wahrscheinlich reiten wir irgendwann gemeinsam in den Sonnenuntergang." (Über Arsène Wenger, im Wagen, vom FC Arsenal. Gemeinsam mit Mourinho gilt der Franzose als Lieblingsfeind von Ferguson)

"Manchmal hat man eben einen lauten Nachbarn. Daran kann man nichts ändern, die werden halt immer laut sein. Was willst du machen? Du kannst nur deinen Fernseher anschalten und ihn etwas lauter machen." (Über Manchester City)

"Pippo Inzaghi wurde im Abseits geboren."

"Er könnte in einem leeren Haus einen Streit anfangen." (Über Dennis Wise)

"Er bekommt eine Umarmung und einen Kuss von mir. Vielleicht sogar zwei." (Über Teammanager-Kollege Sam Allardyce)

"Sie glauben doch nicht etwa, dass wir mit dieser Bande einen Vertrag schließen?" (Über das Interesse von Real Madrid an Cristiano Ronaldo)

"Ich habe Calderóns große Aussage gelesen, wonach die Sklaverei vor vielen, vielen Jahren abgeschafft worden sei. Ob die das Franco erklärt haben? Jesus Christus!" (Über Ramón Calderón, Präsident von Real Madrid, ebenfalls im Zuge des Ronaldo-Transfers)

Wenig später wechselte Ronaldo für 94 Millionen Euro nach Madrid. Damit darf sich Ferguson zugute halten, die Rekordablöse für einen Spieler herausgeschlagen zu haben.

Nicht nur Ronaldo hielt er bei United für ersetzbar, auch sich selbst: "Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben."

Der von Ferguson auch. Zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum im Jahr 2011 wurde die Nordtribüne im Stadion Old Trafford in "Sir Alex Ferguson Stand" umbenannt.

Langweilig wird Ferguson auch ohne Traineramt nicht werden: "Ich bin so ein verdammt talentierter Kerl. Vielleicht fange ich an zu malen oder sowas."

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