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Chaos, Crashs und F1-Aufholjagd: Hamilton dominiert Action-GP vor Vettel

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Am Anfang etwas Chaos, … (Foto: imago/HochZwei)

Am Anfang etwas Chaos, …

Am Anfang etwas Chaos, …

… am Ende der fünfte Sieg von Shanghai-Experte Lewis Hamilton ...

... und Anerkennung vom diesmal geschlagenen Sebastian Vettel.

Und zwischendrin Rennaction satt: Die Formel 1 bot auch im zweiten Saisonrennen in China Hochspannung und eine Extra-Portion Aufregung.

In einem Grand-Prix mit zwei Safety-Car-Phasen, …

… mehreren Drehern …

... und wilden Crashs ...

… und Rad-an-Rad-Duellen ...

... verwies Mercedes-Pilot Hamilton seinen wiedererstarkten Ferrari-Rivalen Vettel letztlich nach einer fehlerlosen Leistung auf den zweiten Rang.

"Ich habe versucht, zu Lewis aufzuschließen. Aber jedes Mal hatte er eine Antwort", sagte Vettel und musste zugestehen, dass er an diesem Tag gegen seinen Konkurrenten keine Chance hatte.

Enttäuscht war er nicht: "Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein."

Noch vor zwei Wochen hatte Hamilton dem Ferrari-Piloten zu dessen Auftaktsieg in Melbourne gratulieren müssen, nun konterte der Brite. "Das Rennen hat Spaß gemacht", sagte Hamilton nach seinem 54. Karrieresieg und einem erneut elektrisierenden Duell Silber gegen Rot: "Ich freue mich auf den Kampf."

Mercedes-Boss Niki Lauda atmete nach dem Erfolg ganz tief durch: "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Eine perfekte Strategie von Mercedes. Danke an alle."

Besonders an Hamilton, der sich unbeeindruckt zeigte von allen Widrigkeiten.

Etwa vom Kopfzerbrechen an den Kommandoständen über die richtige Reifenwahl auf der trocknenden Strecke.

Oder der Hektik, die aufkam, als Williams-Youngster Lance Stroll nach einer Kollision mit Sergio Perez im Force India in der zweiten Runde im Kies stecken blieb und für eine virtuelle Safety-Car-Phase sorgte.

Kurz nachdem das Rennen wieder freigegeben worden war, schoss Antonio Giovinazzi auf der Zielgeraden in die Streckenbegrenzung.

Der Ersatzmann für den noch verletzten Worndorfer Pascal Wehrlein zerlegte seinen Sauber, ...

... blieb aber selbst unverletzt. Trotzdem musste das reale Safety Car raus.

Erneut nutzten einige Fahrer die Möglichkeit zum Reifenwechsel, darunter auch Hamilton.

Drei Runden später ging das Rennen richtig los. Hamilton fuhr von der Spitze weg.

Vettel, der zuvor schon einmal an der Box gewesen war, lag nun an Position fünf, ...

... weil der vor ihm liegende Bottas nach einem Dreher noch in der Safety-Car-Phase zurückfiel.

"Er hat das Rennen weggeschmissen", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Danach war er von der Rolle."

Während Hamilton vorn dominierte, holte Vettel auf. Mit zwei starken Überholmanövern gegen Teamkollege Kimi Räikkönen in der 20. Runde …

… und zwei Durchgänge später gegen Ricciardo schob sich Vettel auf Rang drei vor.

Als sich in der 29. Runde Max Verstappen im Red Bull verbremste, fuhr er auch an dem Super-Talent ohne Mühe vorbei.

Wenig später holte er sich noch einmal neue Reifen und reihte sich auf Rang drei hinter Räikkönen ein.

Auch Hamilton reagierte und kam zum Reifenwechsel, verteidigte aber seine Führung.

Wenig später musste auch Räikkönen erneut an die Box, so dass Vettel wieder zum ersten Hamilton-Verfolger wurde.

Gefährden konnte er den Mercedes-Mann nicht mehr.

"An solchen schwierigen Tagen willst du niemanden anders im Auto haben als Lewis", meinte dessen Boss Toto Wolff über seinen Star-Piloten.

Anerkennung gab es auch vom zurückgetretenen Mercedes-Weltmeister Nico Rosberg via Twitter: "Zurück an der Spitze. Gratulation an Lewis/Merci! Sehr verdient"

Wie Vettel reist jetzt auch Hamilton mit 43 Punkten zum nächsten Rennen am kommenden Sonntag in Bahrain.

Das China-Podium wurde von Youngster Max Verstappen komplettiert.

Der Red-Bull-Pilot lieferte in der Millionen-Metropole eine furiose Aufholjagd und raste von Rang 16 noch aufs Podium, knapp vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo und Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari.

Rosberg-Nachfolger Valtteri Bottas musste sich im zweiten Silberpfeil am Ende mit Rang sechs begnügen.

Der Star in Silber war wieder einmal Lewis Hamilton.

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