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Montag, 27. Juni 2016

Beeindruckender Gegner der DFB-Elf: Italien entzaubert Titelverteidiger Spanien

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Die Sonne scheint vor dem attraktivsten EM-Achtelfinale dieses Turniers - das vor vier Jahren noch das Endspiel war: Spanien gegen ... (Foto: AP)

Die Sonne scheint vor dem attraktivsten EM-Achtelfinale dieses Turniers - das vor vier Jahren noch das Endspiel war: Spanien gegen ...

Die Sonne scheint vor dem attraktivsten EM-Achtelfinale dieses Turniers - das vor vier Jahren noch das Endspiel war: Spanien gegen ...

... Italien. Der Sieger wird im Viertelfinale am Samstagabend auf die deutsche Nationalmannschaft treffen.

Die Italiener verloren zwar ihr abschließendes Gruppenspiel, aber da standen auch neun andere Akteure in der Startelf. Jetzt beginnt die Squadra Azzurra wieder wie in ihren ersten beiden Partien.

Mit Gianluigi Buffon im Tor.

Die Spanier sehen sich also dem Altmeister und seiner Abwehrreihe von Juventus Turin gegenüber: Andrea Barzagli, Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini.

Der Titelverteidiger spielt wieder in seinen, nun ja, ästhetisch fragwürdigen Trikots.

Die Italiener sind das älteste Team der EM - rennen die Spanier aber in der ersten Halbzeit in Grund und Boden.

Die Spanier wirken von der körperlichen Präsenz in den Zweikämpfen und der offensiven Ausrichtung ihres Gegners überrumpelt.

Spaniens Torwart David de Gea muss mehrmals retten ...

... und seine Flugkünste zeigen.

Spaniens Verteidiger: desorientiert.

Italiens Trainer Antonio Conte hat offenbar den richtigen taktischen Kniff gefunden.

Nach einer halben Stunde foult Sergio Ramos (r.) den bärenstarken italienischen Stürmer Graziano Pellè.

Den folgenden Freistoß lässt de Gea nach vorne abklatschen, ...

... der Ball kommt zu Abwehr-Oldie Giorgio Chiellini, ...

... der ihn ...

... über die Linie drückt.

Diese Aufnahme zeigt, wie viel gedankenschneller die Italiener nach dem Freistoß reagiert haben. Oben fast alle Spanier.

Chiellini dreht zum Jubeln ab.

Es steht 1:0 für eine Mannschaft, die vor Beginn des Turniers kaum jemand für einen Titelaspiranten gehalten hatte, außerhalb Italiens zumindest.

Offenbar zu Unrecht.

Antonio Conte explodiert.

Den Spaniern fällt auch nach dem Gegentreffer nichts ein.

Sie schleichen in die Pause.

In der zweiten Halbzeit ändert sich das Spiel etwas. Die Italiener ziehen sich jetzt zurück und machen etwas, das sie besonders gut können: verteidigen.

Der Titelverteidiger bekommt nun Tormöglichkeiten. Gerard Piqué trifft aber nicht.

Und Freundin Shakira kann nicht jubeln.

Gianluigi Buffon agiert abgeklärt.

Er verhindert ...

... mehrmals den möglichen Ausgleich ...

... der Spanier.

Der Titelverteidiger wird zwar zwingender.

Aber auf Buffon ist Verlass.

Seine Abwehrreihe wird immer müder. In der 89. Minute ...

... bekommt Gerard Piqué allein vor dem italienischen Tor den Ball. Großchance!

Er scheitert.

Natürlich an Buffon. Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

Die nutzt Pellè bei einem Konter ...

... gnadenlos aus, ...

... als er den Ball in die Maschen drischt.

Das Achtelfinale ist entschieden.

Italien gewinnt 2:0 (1:0) gegen Angstgegner Spanien.

Im Viertelfinale wartet nun ...

... Lieblingsgegner Deutschland.

Noch nie verloren die Azzurri bei einem Turnier gegen eine DFB-Elf.

Aber zunächst schwingt Buffon sich wieder auf die Latte.

Spaniens Trainer Vicente del Bosque (vorne) führte Spanien zum Weltmeistertitel 2010 und gewann die EM 2012.

Nun ist er mit dem Titelverteidiger ausgeschieden.

Die Italiener sind weiter im Turnier.

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