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Freitag, 17. Juni 2016

EM-Tag 8 in Bildern: Italien minimal, Spanien deutlich

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Das deutsch-polnische Duell hat nicht dazu beigetragen, dass die Gruppenphase schneller vergeht. Kommt Ihnen diese EM-Vorrunde eigentlich auch so lang vor? (Foto: REUTERS)

Das deutsch-polnische Duell hat nicht dazu beigetragen, dass die Gruppenphase schneller vergeht. Kommt Ihnen diese EM-Vorrunde eigentlich auch so lang vor?

Das deutsch-polnische Duell hat nicht dazu beigetragen, dass die Gruppenphase schneller vergeht. Kommt Ihnen diese EM-Vorrunde eigentlich auch so lang vor?

Die Schweden hätten wohl nichts gegen mehr Gelegenheiten für Punkte. Bislang haben sie nur einen Zähler.

Die Italiener wegen ihres Auftaktsieges gegen Belgien schon drei.

Schönes Foto, könnte aus einem Fußballkalender stammen, oder? Das Spiel allerdings ist ebensowenig ansehnlich wie tags zuvor Nordirland gegen die Ukraine.

Die Uhr tickt so dahin, solche Szenen sind überaus selten.

Zlatan Ibrahimovic (2.v.r.), der selbsternannten Fußball-Legende, gelingt wenig.

Dann kommt die 88. Minute. Eder (2.v.l.) sieht ein: So kann diese Partie nicht enden. Also nimmt er den Ball, läuft an der Strafraumgrenze entlang ...

... durch die staunende schwedische Abwehr, ...

... lässt alle stehen, ...

... zieht ab, ...

... und trifft.

Weil es der schönste Moment der Partie ist, haben wir Ihnen auch so viele Fotos davon gezeigt.

Dieses etwa, das hat noch mehr Kalenderqualität als das andere - und sogar eine Geschichte. Alles andere an der Partie war eigentlich zum Vergessen.

Ach ja, doch noch etwas: Italien qualifiziert sich durch den Treffer fürs Achtelfinale.

Denn Schweden (und auch Ibrahimovic) fällt nur wegen des Gegentreffers nicht plötzlich mehr ein. Das Spiel ist vorbei.

In der zweiten Partie des Tages treten die viel gelobten Kroaten gegen die Tschechen an.

Es ist auch das Duell des alternden Regisseurs Tomas Rosicky (l.) und des jüngeren Luka Modric (M.)

Allerdings sind die Kräfteverhältnisse eindeutig. Kroatien lässt die Tschechen laufen, ein ums andere Mal rollt ein Angriff auf Petr Cech zu.

Der Schlussmann des FC Arsenal London kann einen Rückstand aber verhindern.

Dann läuft Ivan Perisic halblinks auf ihn zu ...

... und schießt die Kugel zielsicher in die lange Ecke.

Das hochverdiente 1:0 für Kroatien.

Modric ist nur selten zu stoppen.

Tomas Rosicky ist dagegen nicht sehr präsent - so wenig wie seine Mitspieler.

Kroatien ist dominant, und beschwert sich wegen des Halbzeitpfiffs beim Schiedsrichter. Sie hätten wohl gerne weitergespielt.

Tschechiens Trainer Pawel Vrba (r.) kann dagegen froh sein, dass es nur 0:1 steht.

Aber in Halbzeit zwei geht es genauso weiter.

Nach einem gravierenden Fehler von Roman Hubnik lupft Ivan Rakitic ...

... den Ball über Petr Cech ...

... hinweg.

Kroatien führt nun mit zwei Toren, es läuft die 59. Minute. Die Mannschaft vom Balkan hat mächtig Zug zum Tor und erspielt sich Chance um Chance.

Dann segelt ein Ball aus dem rechten Halbfeld genau auf den Kopf von Milan Skoda (3.v.r.), ...

... der ihn per langer Bogenlampe ...

... in Richtung Kreuzeck des kroatischen Tores köpft.

Schlussmann Danijel Subasic hilft auch seine Tim-Wiese-Gedächtnistracht nicht - es ist der Anschlusstreffer, in der 76. Minute.

Die Vorlage kam von Tomas Rosicky - mit dem Außenrist gespielt, die vielleicht schönste Flanke der bisherigen EM. Geht da noch was für die Tschechen?

Kurz vor Ende der offiziellen Spielzeit fliegen Bengalos aus dem kroatischen Block auf den Rasen.

Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel.

Die Kroaten gehen in die Kurve ...

... und versuchen, die eigenen Anhänger zu beruhigen.

Ordner entfernen die brennenden Bengalos, ...

... und löschen sie.

Im Block selbst geht es derweil hoch her.

Die kroatischen Anhänger prügeln sich untereinander.

Polizeikräfte riegeln den Block ab. Nach etwa vier Minuten pfeift der Schiedsrichter die Partie wieder an. Direkt danach ...

... pfeift der Unparteiische erneut, aber das Handspiel eines Kroaten - im kroatischen Strafraum.

Den fälligen Elfmeter ...

... knallt Tomas Necid humorlos unter den Querbalken. Der Ausgleich.

Kroatien ist geschockt und bringt in den letzten Minuten nichts mehr zustande.

Tschechien feiert ein unerwartetes Comeback - und belohnt sich mit einem Punkt, auf den nach 70 Minuten niemand gewettet hätte.

Dann beginnt die dritte Partie des Tages - mit einer gelben Karte in der 1. Minute für Sergio Ramos, Kapitän des Titelverteidigers Spanien.

Die Türken machen vieles richtig. Die Partie ist offen.

Aber nur eine halbe Stunde lang. In der 34. steigt Álvaro Morata hoch und köpft den Ball ...

... am türkischen Torwart Volkan Babacan vorbei ...

... ins lange Eck.

Der amtierende Europameister führt.

Morata und seine Mannschaftskameraden können jubeln.

Ein paar Minuten später erhöht Nolito auf 2:0.

Die Türkei ist völlig von der Rolle.

Spanien feiert.

Dann ist Halbzeitpause.

Kann der "Imperator", der türkische Trainer Fatih Terim, noch etwas bewirken?

Zunächst nicht. Direkt nach der Pause ...

... schießt Álvaro Morata wie im Training locker zum 3:0 ein.

Dem Imperator gehen seine Gefolgsleute abhanden.

Sie laufen den Spaniern meist nur hinterher.

Es wird bis zum Abpfiff nicht viel besser.

Spaniens Anhänger treiben die Welle über die Ränge. Sie können sich aufs Achtelfinale freuen.

Die Türkei dagegen hat vor ihrem letzten Gruppenspiel gegen Tschechien nur noch eine Minimalchance aufs Weiterkommen.

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