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Die Fußball-Bundesliga in Wort und Witz: "Jupp, wenn du das hörst, sorry!"

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Die Münchner Bayern sind auf ihrem Weg zum 23. Meistertitel nicht aus der Bahn zu werfen. Der Sieg bei der abstiegsbedrohten TSG Hoffenheim bedeutet Saisonerfolg Nummer 20. (Foto: dpa)

Die Münchner Bayern sind auf ihrem Weg zum 23. Meistertitel nicht aus der Bahn zu werfen. Der Sieg bei der abstiegsbedrohten TSG Hoffenheim bedeutet Saisonerfolg Nummer 20.

Die Münchner Bayern sind auf ihrem Weg zum 23. Meistertitel nicht aus der Bahn zu werfen. Der Sieg bei der abstiegsbedrohten TSG Hoffenheim bedeutet Saisonerfolg Nummer 20.

Für den Tabellenvorletzten ist es die 16. Niederlage. Nichts Neues also im Süden.

Dafür schlägt das Fußball-Herz im Westen umso heftiger.

Dank ihrer überragenden Doppeltorschützen Julian Draxler und Robert Lewandowski feierten Schalke 04 und Borussia Dortmund souveräne Erfolge und steigerten die Vorfreude auf das brisante Revierderby am nächsten Samstag in Gelsenkirchen.

"Mit dem 4:1-Sieg im Rücken und vor unseren Fans in der Arena werden wir gegen Dortmund alles in die Waagschale werfen", versprach der frühere BVB-Profi Christoph Metzelder nach dem tollen Auftritt in Wolfsburg.

Der 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga in Wort und Witz.

Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach 0:1 (0:1)

"Bis auf die Tribüne bin ich nicht mehr gekommen. Es war ja schon die 90. Minute, das schaffe ich in meinem Alter nicht mehr."

Frankfurts Trainer Armin Veh, nachdem er von Schiedsrichter Deniz Aytekin von der Bank verwiesen worden war.

"Ich lebe noch. Ich habe noch Blut in mir. Soll ich etwa ganz ruhig dasitzen und sagen, alles wunderbar?" Nochmal Armin Veh, 52 Jahre alt.

"Ein Stürmer wird immer an Toren gemessen, deshalb freut es mich für Luuk, dass er den Siegtreffer erzielt hat."

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl über Matchwinner Luuk de Jong.

VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 1:4 (0:1)

"Er hat heute eine Weltklasseleistung abgeliefert." Schalkes Trainer Jens Keller über seinen Doppeltorschützen Julian Draxler.

"Es lief ganz gut, aber ich habe das Spiel nicht alleine entschieden." Sagt Julian Draxler.

"Wir müssen jetzt bescheiden bleiben und dürfen nicht denken, dass nach zwei Siegen jetzt alles von alleine läuft." Schalkes Torwart Timo Hildebrand gibt den Realisten.

"Unser Blick ist nach unten geschärft. Jetzt geht es darum, die nötigen Punkte einzufahren." Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking auch.

1. FC Nürnberg - SC Freiburg 1:1 (1:0)

"Die Schiedsrichter haben es einfach wahnsinnig schwer." (Freiburgs Trainer Christian Streich zum äußerst fraglichen Handelfmeter gegen sein Team beim 1:1 in Nürnberg)

"Wenn er denkt, dass ich Augen im Hinterkopf habe..." (Freiburgs Unglücksrabe Cedrick Makiadi zum Schiedsrichter-Pfiff wegen eines angeblichen Handspiels)

Hamburger SV - SpVgg Greuther Fürth 1:1 (1:1)

"Fußball ist für mich eine große Liebe. Deshalb ist es keine Belastung."

Fürths Interimstrainer Ludwig Preis zu der Tatsache, dass er für den befristeten Bundesliga-Job Urlaub opfern muss.

"Die Qualität haben wir."

Stürmer Maximilian Beister nach einem 1:5 in Hannover und dem 1:1 gegen Schlusslicht Fürth über Europa-League-Ambitionen des HSV.

Werder Bremen - FC Augsburg 0:1 (0:1)

"Ab sofort befinden wir uns im Abstiegskampf" Sagt Bremens griechischer Abwehrchef Sokratis.

"Man muss sich einfach anders wehren. Das haben wir nicht getan, das war enttäuschend." Werders Trainer Thomas Schaaf, ernüchtert.

"Nach einem solchen Spiel kann man keinen Applaus erwarten."

"Noch an Weihnachten hatte man uns totgesagt. Wenn wir aber die Effektivität der vergangenen Wochen beibehalten, ist Rang 15 noch möglich."

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl hofft.

Borussia Dortmund - Hannover 96 3:1 (2:1)

"Ich bin ja schon froh, dass sich nicht auch noch die Chinesen gemeldet haben. Das wäre blöd gewesen."

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp zu der Kritik an seinen Plagiats-Vorwürfen in Richtung München. Er hatte gesagt, Bayern München handle nicht anders als chinesische Unternehmen.

"Ich bin eben ins Plaudern gekommen auf der 100.000. Pressekonferenz in acht Tagen."

Jürgen Klopp relativiert seine Aussage, Bayern Münche. kupfere den Spielstil der Dortmunder ab.

"Wenn er das auf sich bezogen hat, will ich mich gerne entschuldigen. Also, Jupp, wenn du ARD hörst, sorry!"

Jürgen Klopp bittet Bayerns Coach Jupp Heynckes wegen des Plagiatsvorwurfs um Verzeihung.

Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart 2:1 (0:1)

"Stuttgart hat mit Maus und Mann am eigenen Strafraum gestanden."

Bayer Leverkusens Stürmer Stefan Kießling nach dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart.

"Die Tore kamen ein bisschen spät. Ich bin heute um fünf Jahre gealtert." (Bayer Leverkusens Teamchef Sami Hyypiä nach dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart.)

"Da habe ich absolut über das Ziel hinausgeschossen. Und dann muss man danach auch den Arsch in der Hose haben und das zugeben."

Bayers Trainer Sascha Lewandowski nach dem Spiel, in dem er von Schiedsrichter Wolfgang Stark auf die Tribüne verbannt wurde.

"Alle haben einen geilen Job gemacht. Es tut echt weh."

Fredi Bobic, Sportdirektor des VfB Stuttgart, nach dem 1:2 bei Bayer Leverkusen.

TSG Hoffenheim - Bayern München 0:1 (0:1)

"Ist das schön. Da hatten Sie ja was zum Rauf- und Runterschreiben. Wenn es in der Politik nichts gibt, muss eben der Fußball herhalten."

"Und das mit dem Papst ist ja jetzt auch vorbei."

Trainer Jupp Heynckes von Bayern München nach dem 1:0 bei der TSG Hoffenheim über die 'China-Debatte' mit BVB-Coach Jürgen Klopp.

"Meine Mannschaft hat nie aufgegeben. Das muss die Basis sein - bitte schön auch dann, wenn der Gegner nicht FC Bayern heißt."

Hoffenheims Trainer Marco Kurz wünscht sich was.

"Das war schon etwas Besonderes hier ins Stadion einzulaufen - und alle klatschen."

Tom Starke, der beim Gastspiel bei seinem Ex-Klub das Tor der Bayern hüten durfte.

Fortuna Düsseldorf - FSV Mainz 05 1:1 (1:1)

"Das Niveau war naja. Auf der Couch hätte ich weggeschaltet."

Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:1 von Mainz 05 bei Fortuna Düsseldorf.

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