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Montag, 03. Juli 2017

"Magisches" beim Confed Cup: Löw experimentiert die DFB-Elf zum Titel

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Seine jungen Himmelsstürmer feierten fast ungläubig im Konfetti-Regen. (Foto: imago/Ulmer)

Seine jungen Himmelsstürmer feierten fast ungläubig im Konfetti-Regen.

Erfolgstrainer Joachim Löw stemmte strahlend den goldenen Pokal in die Höhe.

Seine jungen Himmelsstürmer feierten fast ungläubig im Konfetti-Regen.

Als das anfangs verlachte deutsche Perspektivteam seinen märchenhaften Ritt durch den Confed Cup mit dem historischen ersten Titel gekrönt hatte, war der Jubel gewaltig.

Mit 1:0 (1:0) kämpfte sich das Löw-Team im Finale der WM-Generalprobe gegen die favorisierten Chilenen zum Titel. In einem Jahr soll trotz Fluchs nun der erneute WM-Coup folgen.

"Ich bin megastolz auf alle. So ein Finale ist etwas Magisches", schwärmte Bundestrainer Löw.

Kapitän Julian Draxler, zum besten Spieler des Turniers gekürt, freute sich "endlich, endlich auf den verdienten Urlaub. Und wir nehmen sogar noch einen Pokal mit."

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) feierte nach dem EM-Titel der U21 am Freitag seinen zweiten Turniersieg innerhalb von 48 Stunden.

Der letzte Schritt zum 8,6 Kilogramm schweren und 40 Zentimeter hohen Goldpokal ...

... war ein knallhartes Stück Arbeit. Im heißblütigen Endspiel hielt das erstaunlich reife deutsche Team dem Ansturm der Chilenen ...

... in einer Abwehrschlacht stand.

Chile überrannte die deutsche Elf 25 Minuten lang förmlich, unter dem Weltklasse-Pressing des Südamerikameisters ...

... erzitterte die diesmal von Shkodran Mustafi angeführte Abwehr.

Der Weltranglistenvierte setzte auf seine bekannte Überfalltaktik.

Chile machte enormen Druck auf den Ballführenden und spielte nach Ballgewinnen steil in die Spitze.

In der fünften Minute musste ter Stegen mit dem Fuß gegen Vidal retten.

Antonio Rüdiger war gegen den Leverkusener Charles Aranguiz zu spät angekommen.

Doch wie im Gruppenspiel (1:1) zehn Tage zuvor befreite sich das deutsche Team, ...

... denn die erste DFB-Chance saß prompt.

Der frühere Hamburger Marcelo Diaz träumte am Strafraum und ließ sich den Ball von Werner abluchsen, ...

... der auf Stindl querlegte - 1:0.

Eine Minute zuvor hatte ter Stegen noch Kopf und Kragen riskieren müssen, um das 0:1 zu verhindern (19.).

Stindls Tor beruhigte die DFB-Nerven. Ab der 30. Minute befreite sich die Löw-Elf allmählich aus der eisernen Klammer.

Die besten deutschen Chancen hatten Goretzka (36./45.) ...

... und mehrfach Draxler (40./55.), für den das Turnier eine Art Anführer-Seminar war und mit dem Goldenen Ball als bester Spieler endete.

Chile ließ vor 57.268 Zuschauern nach ...

... und agierte in seiner Verzweiflung zunehmend unfairer: Gonzalo Jara hätte für einen Ellbogencheck an Werners Kinn Rot sehen können (65.).

Nach der 70. Minute geriet die deutsche Mannschaft noch mehrmals in höchste Not, ...

... unter anderem schoss Angelo Sagal (84.) aus kurzer Distanz aus dem Gewühl über das leere Tor.

Doch mit viel Leidenschaft schnappte sich Löws Team den Cup im 15. Länderspiel in Folge ohne Niederlage.

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