Bilderserie
Sonntag, 27. August 2017

Box-Weltmeister sagt Adieu: Mayweather verweist McGregor zurück in den Käfig

Bild 2 von 20
Der 40-Jährige gewann in einem wenig spektakulären, aber unterhaltsamen Duell durch ein technisches K.o. (Foto: imago/ZUMA Press)

Der 40-Jährige gewann in einem wenig spektakulären, aber unterhaltsamen Duell durch ein technisches K.o.

Box-Ikone Floyd Mayweather hat nichts anbrennen lassen und den Mega-Kampf gegen Mixed-Martial-Arts-Star Conor McGregor wie erwartet gewonnen.

Der 40-Jährige gewann in einem wenig spektakulären, aber unterhaltsamen Duell durch ein technisches K.o.

Sein Gegner McGregor ist normalerweise n der Mixed-Martial-Arts-Szene zu Hause.

Dort kämpft es sich mit verschiedenen Kampf-, Hebel- und Würgetechniken mit brachialer Gewalt in einem Käfig.

Entsprechend unerfahren begab sich der 29-Jährige in seinen ersten Box-Kampf...

...und schlug sich dort erstaunlich gut.

Mit eiserner Disziplin und guten Bewegungsabläufen hatte er in der ersten und dritten Runde klare Vorteile und konnte so einige Treffer landen.

Später klammerte McGregor jedoch und war am Ende seiner Kräfte.

Mayweather, der zunächst verhalten gestartet war, konnte dann nachsetzen.

Nachdem er in der neunten Runde einen Tiefschlag erhalten hatte, erhöhte der 40-Jährige das Tempo.

Nach einigen Kombinationen war das Ende des Kampfes in der zehnten Runde nur eine Frage der Zeit.

Der Abbruch erfolgte prompt und McGregor war durch technisches K.o. geschlagen.

McGregor ärgerte sich über den Abbruch. "Ich hätte gerne noch die letzten Runden geboxt. Dann hätte ich eben auf dem Boden gelegen, egal. Der Kampf hätte weitergehen müssen", sagte er.

Dabei scheint McGregor Blut geleckt zu haben. Eine Rückkehr in den Boxring will er deshalb nicht ausschließen.

Zumindest finanziell wird es sich wohl für den 29-Jährigen gelohnt haben. Er soll an dem Kampf rund 100 Millionen Euro verdient haben.

Mayweather dagegen kommt fast auf das doppelte an Gewinn.

In einem wochenlangen Medien-Spektakel hatten die beiden Gegner den als eine der "größten finanziellen Goldgrube der Sportgeschichte" ("Forbes") bezeichneten Kampf ihren Fans schmackhaft gemacht.

Abgesehen vom finanziellen Erfolg konnte Mayweather dagegen auch mit der sportlichen Komponente des Kampfes zufrieden sein.

"Ein Sieg ist ein Sieg", sagte Mayweather und wehrte sich gegen Kritiker, die mehr Angriffsaktionen von ihm erwartet hatten.

In den Ring zurückkehren wird er aber definitiv nicht: "Das war heute mein letzter Kampf. Das ist sicher."

weitere Bilderserien