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Der 26. Bundesliga-Spieltag in Wort und Witz: "Meine Spieler wie auf dem Viehmarkt"

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Der Abstand zur Konkurrenz ist historisch, die Auswärtsbilanz unübertroffen. (Foto: dpa)

Der Abstand zur Konkurrenz ist historisch, die Auswärtsbilanz unübertroffen.

Der Abstand zur Konkurrenz ist historisch, die Auswärtsbilanz unübertroffen.

Das 2:1 des FC Bayern in Leverkusen stimmte Uli Hoeneß versöhnlich.

Nur wenige Tage nach seiner Klage, dass die Mannschaft momentan einen "schönen Dreck" zusammenspielt, fand der Vereinspräsident lobende Worte.

"Es war heute alles total okay", kommentierte er den zwölften Sieg in der Fremde, mit dem die Münchner für eine Bestmarke sorgten.

Derweil verweist Trainer Jupp Heynckes auf den neuen Papst.

Und Dortmunds Jürgen Klopp räsoniert über Eiscreme. Der 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga in Wort und Witz:

VfL Wolfsburg - Fortuna Düsseldorf 1:1 (0:1)

"Man tut der Mannschaft und den einzelnen Spielern mit Pfiffen keinen Gefallen. Das sorgt höchstens dafür, dass ein Spieler verunsichert wird".

Wolfsburgs Torhüter Diego Benaglio kritisiert das Publikum. Die Zuschauer hatten Thomas Kahlenberg gnadenlos ausgepfiffen.

Der Däne hatte den gelb-gesperrten Spielmacher Diego ersetzen müssen.

"Zwei Spiele, zwei Tore, so kann es weitergehen."

Sagt Düsseldorfs Sportvorstand Wolf Werner über den Torschützen und Wintereinkauf Mathis Bolly.

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 3:0 (1:0)

"Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit das Glück enorm strapaziert."

Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger bleibt dem Sieg gegen Schalke realistisch.

"Circus Krone würde ich vielleicht als Überschrift wählen."

Schalkes Manager Horst Heldt ärgert sich über die vielen vergebenen Chancen seiner Mannschaft.

"Das ist wurscht, das interessiert mich nicht, weil wir für das Ergebnis alleine verantwortlich sind, nicht der Schiedsrichter."

Nochmal Heldt, dieses Mal zur Entstehung des Nürnberger Führungstreffers, bei dem Torschütze Markus Feulner den Ball leicht mit der Hand berührt hatte.

Werder Bremen - SpVgg Greuther Fürth 2:2 (0:0)

"1999 - 2013 ist genug".

Bremer Fans hissen ein Plakat mit den Initialen von Trainer Thomas Schaaf, des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Willi Lemke und des Vereinspräsidenten Klaus-Dieter Fischer.

Nach wenigen Minuten wurde das Transparent entfernt, angeblich aus Sicherheitsgründen.

Es gibt in Bremen aber auch andere Stimmen. "100 % pro Schaaf", stand auf einem weiteren Plakat, was die momentane Zerrissenheit in Bremen widerspiegelt.

"Was ich erlebt habe, kann ich nicht nachvollziehen. Dass sie leidenschaftlich war, das streite ich meiner Mannschaft ab", klag der kritisierte Trainer.

Thomas Schaaf: "Das tut weh. Ich bin ziemlich sauer."

TSG Hoffenheim - FSV Mainz 0:0

"Das kann I versteh'n." Der österreichische Profi Julian Baumgartlinger nach der Nullnummer seines FSV Mainz 05 in Hoffenheim.

Ein Journalist hatte um Entschuldigung gebeten, dass ihm nach so einem Spiel nicht mehr viele Fragen einfallen würden.

Borussia Dortmund - SC Freiburg 5:1 (3:1)

"Das ist wie bei jemandem, der gut Klavier spielen kann und sich beide Hände gebrochen hat. Wenn der aus dem Gips kommt, spielt er auch nicht gleich die Ouvertüre."

BVB-Trainer Jürgen Klopp über Rückkehrer Nuri Sahin, der erstmals seit langer Zeit wieder groß aufspielte.

"Ich musste heute auch Leistung bringen, weil mein Sohn erstmals im Stadion war." Nuri Sahin nach seinem Doppelpack gegen Freiburg.

"Es ist so viel Adrenalin in mir. Dass ich mit dem Pfosten zusammengeprallt bin, habe ich gar nicht gemerkt."

BVB-Profi Leonardo Bittencourt nach seinem ersten Bundesligator.

"Es gibt viele Leute, die das als Glückslos bezeichnen. Die haben anscheinend nur das Eis gegessen, das so heißt, aber sich die Mannschaft noch nie angeguckt."

Trainer Jürgen Klopp über den Champions-League-Gegner FC Málaga.

"Meine Spieler werden angeboten wie auf dem Viehmarkt. Ihre Ausstiegsklauseln kann man in der Zeitung lesen - das ist furchtbar."

Trainer Christian Streich über das veränderte Klima im einstmals geruhsamen Freiburg.

Hamburger SV - FC Augsburg 0:1 (0:1)

"Wir hätten noch drei Stunden weiterspielen können. Dann hätten wir trotzdem 1:0 gewonnen."

Augsburgs Torschütze Jan-Ingwer Callsen-Bracker über das Unvermögen des HSV vor dem gegnerischen Tor.

"Wenn wir jetzt ausgeben, um Platz neun oder zehn zu spielen, dann kann ich Urlaub buchen."

HSV-Torwart René Adler über die Befürchtung, die Hamburger könnten von ihren Europaligaplänen lassen.

Bayer Leverkusen - Bayern München 1:2 (0:1)

"Sie können froh sein, dass ich gute Laune habe. Sonst würde ich jetzt sehr aggressiv reagieren."

Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer auf die Frage, wie man eine vorzeitige Meisterschaft denn vor dem Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin feiern würde.

"Wir müssen scharf bleiben."

Münchens Arjen Robben zum bevorstehenden vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft mit Blick auf die Champions League.

"Wenn ich sehe, dass Adenauer mit 71 Bundeskanzler geworden und jetzt unser Papst mit 76 ins Amt eingeführt worden ist - dann habe ich auch das Recht, mit 68 darüber nachzudenken, ob ich noch irgendwas mache!"

Bayerns Trainer Jupp Heynckes über seine Zukunftspläne.

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