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Sonntag, 22. Oktober 2017

Die Bundesliga in Wort und Witz: RB Leipzig reizt den FC Bayern: "Wir sind im Flow"

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"Man kann jetzt nicht erwarten, dass ich in jedem Spiel ein Tor mache." (Foto: imago/Team 2)

"Man kann jetzt nicht erwarten, dass ich in jedem Spiel ein Tor mache."

FC Schalke 04 - FSV Mainz 05 2:0 (1:0)

"Man kann jetzt nicht erwarten, dass ich in jedem Spiel ein Tor mache."

Sagt Schalkes Leon Goretzka, der für das erste Tor der Gelsenkirchener verantwortlich zeichnete und mit vier Treffern in dieser Saison bester Schütze seiner Mannschaft ist.

Dabei ist der ehemalige Bochumer eigentlich doch Mittelfeldspieler.

"Es ist einfach beeindruckend, wenn man sieht, wie die Mannschaft den Plan des Trainers umsetzt. Ich glaube, dass man den jetzt erkennen kann. Das verinnerlicht die Mannschaft immer mehr."

Schalkes Manager Christian Heidel lobt Domenico Tedesco ...

- den Trainer, den er geholt hat.

"Es ist überragend, dass das honoriert wird, was ich auf dem Platz mache. Aber ich will mich nicht in den Vordergrund stellen."

Sagt Angreifer Guido Burgstaller, der das zweite Tor erzielte und mit drei Treffern zweitbester Schütze seiner Mannschaft ist. Die Fans hatten ihn mit Sprechchören gefeiert.

RB Leipzig - VfB Stuttgart 1:0 (1:0)

"Wir sind im Flow."

Leipzigs Torschütze Marcel Sabitzer blickt auf die beiden Spiele gegen den FC Bayern München in Pokal und Liga.

"Die Fans können sich auf ein Feuerwerk freuen."

Erst spielen die Leipziger am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu Hause im Zentralstadion. Am Samstag drauf geht's zum Ligaspiel nach München.

"Im Pokal will jeder weiterkommen, man will ja nicht früher in den Urlaub gehen. Von daher hauen wir alles raus."

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir noch mal so ein Spektakel erleben wie letztes Jahr. Das war außergewöhnlich, obwohl es um nichts ging. Diesmal geht's um viel. Wir wollen uns selbst beweisen, wie weit wir sind."

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl erinnert sich an das 4:5 in der vergangenen Saison.

Bor. Mönchengladbach - Bayer Leverkusen 1:5 (1:0)

"Wir haben mit der zweiten Halbzeit eine herausragende erste Halbzeit mit dem Arsch eingerissen."

Kommentiert Gladbachs Sportdirektor Max Eberl nach der höchsten Heimniederlage seit dem 30. Oktober 1998.

Seinerzeit spielte die Borussia noch nicht im gleichnamigen Park - …

… sondern auf dem Bökelberg.

Und verlor mit 2:8 - gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen.

"Wenn wir wie in der zweiten Halbzeit spielen, dann ist es schwer, uns aufzuhalten."

Leverkusens Nationalspieler Jonathan Tah ist durchaus zufrieden.

"Auswärts bei einem großen Verein zu gewinnen, tut uns allen gut."

"Wir hatten das große Glück, nur 0:1 zurückzuliegen."

Bayers Trainer Heiko Herrlich erinnert daran, dass die Sache gegen starke Gladbacher vor der Pause eher gegen seine Mannschaft lief.

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 2:2 (0:1)

"Wir haben viele Torchancen zum 3:0 gehabt, leider haben wir es nicht gemacht. Da darf man den Gegner nicht mehr leben lassen."

Dortmunds Trainer Peter Bosz nach dem 2:2 - und einer 2:0-Führung seines BVB.

"Dass man ohne Mittelfeld spielt, habe ich zuletzt bei den Alten Herren erlebt."

Sagt Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic nach einer aufregenden Partie - wild, chancenreich, verrückt.

"Ich wollte ihm zeigen, dass wir ein Team sind. Hier kann jeder Fehler machen."

Dortmunds Nuri Sahin, Schütze zum 1:0, lief nach seinem Treffer einmal über den gesamten Platz, um Torhüter Roman Bürki demonstrativ zu umarmen.

"Wir sind überzeugt, dass er der Torwart der Zukunft für Borussia Dortmund ist."

Schwärmt BVB-Sportdirektor Michael Zorc - und verlängerte den Vertrag mit Bürki bis 2021.

FC Augsburg - Hannover 96 1:2 (1:0)

"Vielleicht kaufe ich mir ein paar Schuhe."

Antwortet Hannovers Niclas Füllkrug auf die Frage, wie er sich für seinen Doppelpack beim 2:1 in Augsburg belohnen würde.

"Wenn man als Mannschaft erfolgreich ist, dann ist es okay, wenn man nicht trifft. Wenn man verliert oder nicht spielt, dann wünscht man sich natürlich, dass man trifft."

Füllkrug legt beim Bezahlsender Sky nach.

"Ich wollte auch mal Teil der lustigen Videos bei Instagram oder Facebook sein."

Räsonierte Hannovers Torhüter Philipp Tschauner, der in der 29. Minute einen Abstoß ins Toraus trat.

"Drei Ideen" beim Anlauf hätten ihn verwirrt.

Hamburger SV - FC Bayern 0:1 (0:0)

"Wir wissen, dass wir ganz viel tun müssen, um uns zu verbessern. Wir sind weit davon entfernt, hier in irgendeiner Weise panisch zu werden oder zu resignieren."

Hamburgs Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen mag nicht über Trainer Markus Gisdol diskutieren.

Wir haben im vergangenen Jahr zeigen müssen, dass wir mit Geschlossenheit viel erreichen können."

"Jetzt, wo der Jupp sie wieder auf Vordermann gebracht hat, könnte es in der Tat wieder so kommen, dass sie erneut durchmarschieren."

Hamburgs Ikone Uwe Seeler macht sich keine Sorgen um den FC Bayern.

"Bayern hat ein so gutes Spielermaterial, da wäre der nächste Titelgewinn normal."

"Bei uns ist jetzt viel Zug drin, zuletzt zweimal mehr als heute. Der Trainer tut uns auf jeden Fall gut."

Münchens Innenverteidiger Mats Hummels mag Jupp Heynckes.

Hummels: "Vorher war es auch nicht so schlecht, aber eben steigerungsfähig."

Heynckes selbst sagt: "Ich habe viele Trainingsreize gesetzt und gesagt: Wir müssen das Team in die Spur bringen, wieder besseren Fußball spielen mit Begeisterung, Spaß und Lockerheit."

1. FC Köln - Werder Bremen 0:0

"Wir können jammern was wir wollen, es waren genug Chancen da, wenn man die nicht nutzt, ist es halt schwierig."

Sagt Trainer Peter Stöger. Kölns bislang letzter Erfolg in der Liga war das 2:0 gegen den FSV Mainz am 20. Mai.

"Wir müssen weiter arbeiten, gerade in der Offensive. Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen."

Meint Bremens Angreifer Max Kruse, der spät eingewechselt wurde und nach seiner Verletzungspause sein Comeback feierte.

"Wir hätten hintenraus auch das Tor machen können, sowas brauchst du halt."

SC Freiburg - Hertha BSC 1:1 (0:0)

"Wichtig ist, Salomon hat Eier gezeigt."

Herthas Trainer Pal Dardai erzählt beim Bezahlsender Sky, was er von seinem Angreifer Salomon Kalou hält.

Der war drei Minuten nach einem verschossenen Elfmeter im Spiel beim SC Freiburg erneut angetreten …

.. und hatte per Strafstoß zum 1:1 für die Berliner getroffen.

"Wir haben Fußball gespielt, Hertha hat defensiv gespielt."

Freiburgs Trainer Christian Streich missfällt offenbar die Spielweise der Berliner.

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