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Mittwoch, 22. März 2017

Lukas Podolski tritt ab: "Rein das Ding und ab nach Hause!"

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"Die Nationalmannschaft war für mich immer Herzenssache." (Foto: dpa)

"Die Nationalmannschaft war für mich immer Herzenssache."

"Die Nationalmannschaft war für mich immer Herzenssache."

Das sagt Lukas Podolski.

Und er ist einer, der das auch so meint.

Wenn die DFB-Elf heute in aller Freundschaft gegen England spielt, absolviert er mit seinen 31 Jahren sein 130. Länderspiel.

Und sein letztes. Das hatte Podolski im Sommer vergangenen Jahres nach der Fußball-EM in Frankreich angekündigt. Den Satz mit der Herzenssache hat er stets gelebt, seit er …

… am 6. Juni 2004 als 19-jähriger in der Nationalmannschaft debütierte.

Auch Bastian Schweinsteiger machte übrigens an diesem Tag beim 0:2 gegen die von Lothar Matthäus trainierten Ungarn in Kaiserslautern sein erstes Länderspiel.

Rudi Völler sei Dank.

Fortan war Lukas Podolski stets dabei.

Bei der WM 2006 in Deutschland, …

… bei der er zum besten Nachwuchsspieler gewählt wurde.

Bei der EM 2008 in Österreich, als er gegen sein Geburtsland Polen zwei Treffer erzielte.

In Südafrika 2010, als ihm gegen Australien der erste deutsche Turniertreffer gelang.

Und auch bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine, als er gegen Dänemark sein 100. Länderspiel feierte.

In Brasilien folgte 2014 sein Karrierehöhepunkt, seitdem darf er sich Weltmeister nennen.

Dass er bei diesem Turnier nur 54 Minuten zum Einsatz kam, war ihm egal.

Auch wenn Lukas Podolski nur noch Teilzeitkraft war: Er war stets mittendrin, statt nur dabei.

Die EM im Sommer 2016 in Frankreich war sein letztes Turnier.

Nun heißt es in Dortmund: Tschö Poldi!

Und das er nicht nur ein guter Fußballer ist, sondern auch dem gepflegten Scherz nicht abgeneigt, hier eine kleine Auswahl seiner Sprüche:

"Der Sieg hat gefehlt, nä. Man will ja auch gewinnen, nä. Scheiße so, nä."

Im Interview 2001 nach seinem ersten Tor für den 1. FC Köln beim 1:1 gegen Hansa Rostock.

"Schöne Sendung. Mit der Giraffe und so."

Über die Sendung Stern TV, in der Jürgen Klinsmann ein Interview gegeben hatte - Inhalt der Sendung war auch ein Bericht über eine Giraffe.

"Rein das Ding und ab nach Hause!"

Über seine Aufgabe auf dem Fußballplatz.

"80 Prozent von euch und ich auch kraulen sich auch mal an den Eiern."

Podolski entlastet Bundestrainer Joachim Löw, der bei der EM 2016 in pikanter Situation gefilmt worden war.

"So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere."

Über das verlorene WM-Halbfinale gegen Italien 2006.

"Hat 15 Minuten gedauert. Sieht man ja auch."

Über die Frisur von Bastian Schweinsteiger.

"Ich gebe euch kurze Antworten, dann müsst ihr nicht so viel schreiben."

Sagte er zu Journalisten.

"Nabelschnur durchgeschnitten, Fotos gemacht, Familie angerufen, geheult."

Über die Geburt seines Sohnes Louis.

"Das Gute an England ist: Wir haben viele englische Wochen."

Über die Station FC Arsenal.

"Alles hat seine Zeit - und meine Zeit beim DFB ist vorbei."

Über seinen Rücktritt.

"Macht's gut! Es war mir eine Ehre! Eure Nummer 10."

Die letzten Worte in Podolskis Rücktrittsankündigung.

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