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Freitag, 29. Juli 2016

Schluss nach 121 Spielen für den DFB: Schweinsteiger sagt Servus! Kämpfer, Kapitän, Weltmeister

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Liebe Fans von Bastian Schweinsteiger, Sie müssen jetzt stark sein! Der Kapitän ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. (Foto: imago/Uwe Kraft)

Liebe Fans von Bastian Schweinsteiger, Sie müssen jetzt stark sein! Der Kapitän ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.

Liebe Fans von Bastian Schweinsteiger, Sie müssen jetzt stark sein! Der Kapitän ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.

Nach 120 Spielen unter den Bundestrainern Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und Joachim Löw sagt Schweinsteiger Servus. n-tv.de wirft einen Blick zurück auf seine Karriere in der Nationalmannschaft. Der mittlerweile 31-Jährige hat sich mit den Jahren ganz schön verändert - und hat viel erreicht.

Unter Völler beginnt Schweinsteiger 2004 seine Länderspiel-Karriere. Am Anfang wirkt er noch etwas schüchtern bei den ersten Pressekonferenzen im Kreis der Nationalmannschaft.

Dann schenken ihm Klinsmann und der damalige Co-Trainer Löw das Vertrauen. Und das sollte sich auch über die Jahre mehr als auszahlen. Schweinsteiger spielt in dieser Zeit beim FC Bayern München. Sein erstes DFB-Spiel hat er im Juni 2004 - gegen Ungarn.

Schnell wird klar, der kann was - mit seiner Rückennummer 7 eilt er von Einsatz zu Einsatz.

Er wird ein zentraler Teil der Mannschaft und zum Leader im Mittelfeld. Schweinsteiger treibt die Mannschaft in den vielen Turnieren immer wieder an. Und macht insgesamt 24 Tore.

Und bei seinen Kollegen ist er auch beliebt, ...

... besonders mit Lukas Podolski verbindet ihn eine echte Männerfreundschaft.

Diese beiden Fußballer waren schon von Beginn ihrer Nationalmannschaftszeit Freunde. Kein Wunder, haben sie doch beide gleichzeitig in der DFB-Auswahl angefangen.

Und wer so ackert wie der Schweinsteiger, ...

... der kann auch Erfolge einfahren. Einige Zeit lang ist er Kapitän und stellvertretender Kapitän.

Zehn Jahre nach seinem Start in der Nationalmannschaft ist seine große Stunde gekommen.

Im Finale der Weltmeisterschaft 2014 - gegen Argentinien lässt Schweinsteiger keinen Zweifel: Er will diesen Titel. Unbedingt.

Was hat er im WM-Finale gekämpft. Mit einem Cut am Auge sieht er aus wie ein Boxer. Am Ende ...

... geht er als strahlender Sieger vom Platz. Es ist der größte Triumph in Schweinsteigers Fußballer-Karriere. Er führt eine goldene Generation in dieser Nacht von Rio zum Titel.

Endlich ist der ersehnte Titel mit der Nationalmannschaft da, um den er schon 2006 und 2010 gekämpft hatte.

Doch nach der WM ist vor der EM. Und die findet 2016 in Frankreich statt. Zunächst sieht es aus, als wäre es sein Turnier.

In der Nachspielzeit und nach langer Verletzung eingewechselt, schießt er das Siegtor gegen die Ukraine. Doch dann, wenige Spiele später ...

... diese Handakrobatik im Halbfinale gegen Frankreich. Alle, inklusive Schweinsteiger, sind entsetzt.

Gelbe Karte, Elfmeter, den Rest ersparen wir uns an dieser Stelle.

Es ist tragisch. Schweinsteigers rasanter Aufstieg und Fall in einem Turnier. Ist nach zwölf Jahren Nationalelf die Luft raus?

Wenige Wochen nach der EM kommt der Rücktritt.

Schweinsteiger verlässt das Team. (sgu)

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