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Die Bundesliga in Wort und Witz: "Super, mit de rechte Fuß, super"

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"Es liegt doch nicht am Trainer, wenn irgendein Spieler sich im Zweikampf nicht durchsetzen kann", sagte Augsburgs Manager Jürgen Rollmann nach dem 1:1 in Fürth zur Zukunft von Coach Markus Weinzierl (im Bild). (Foto: dpa)

"Es liegt doch nicht am Trainer, wenn irgendein Spieler sich im Zweikampf nicht durchsetzen kann", sagte Augsburgs Manager Jürgen Rollmann nach dem 1:1 in Fürth zur Zukunft von Coach Markus Weinzierl (im Bild).

"Es liegt doch nicht am Trainer, wenn irgendein Spieler sich im Zweikampf nicht durchsetzen kann", sagte Augsburgs Manager Jürgen Rollmann nach dem 1:1 in Fürth zur Zukunft von Coach Markus Weinzierl (im Bild).

Das Remis lässt beide Mannschaften abgeschlagen am Tabellenende überwintern.

Zu möglichen Transfers in der Winterpause stellte Rollmann dennoch fest: "Es gibt nicht den einen, der alles verändert. Gomez oder Ibrahimovic werden wir nicht holen."

Fürths Torschütze Lasse Sobiech fühlte sich trotz des 1:1 als Verlierer: "Mit neun Punkten in die Winterpause zu gehen - das geht einfach nicht."

Und hat auch Konsequenzen für die Winterpausenpläne: "Mal gucken, ob noch ein Urlaub rausspringt. Aber bei den Prämien, die wir dieses Jahr geholt haben, wird's glaube ich nur ein kleiner."

Meister Borussia Dortmund glückte zum Hinrundenabschluss in Hoffenheim hingegen, was dem Kellerduo misslang: "Wir haben uns am eigenen Schopf aus der Scheiße gezogen."

Nötig geworden war das, weil "wir uns selber eingelullt haben" vor der Pause und deshalb Sven Schipplock zum 1:1 ausgleichen konnte, erklärte Klopp.

Doch Kevin Großkreutz ...

... und Robert Lewandowski sorgten nach der Pause noch für den verdienten 3:1-Erfolg.

... entschied Hoffenheims ehemalige Nr. 1 Tim Wiese (Archivbild) kollegial auf Fehler von 1899-Keeper und Rivale Koen Casteels: "Wenn ich im Tor gestanden hätte, würden alle auf mich einkloppen."

Vize-Herbstmeister ist Bayer Vizekusen, zwei der drei Tore beim 3:0 über den Hamburger SV steuerte Stefan Kießling bei.

Damit führt er nicht nur die aktuelle Torjägerliste mit zwölf Treffern alleine an, sondern mit 25 Toren auch die Jahres-Torjägerliste 2012. Bundestrainer Joachim Löw verzichtete in diesem Jahr dennoch auf Kießlings Dienste.

"Wenn nächste Woche ein Länderspiel wäre, wäre er dabei", unkte deshalb Nationalspieler Lars Bender über seinen Bayer-Sturmkollegen angesichts dessen chronischer Nichtberücksichtigung

"Fragen sie mich bitte nicht, ob es daran lag. Ich glaube nicht, aber wissen tue ich es auch nicht." Hamburgs Trainer Thorsten Fink nach dem 0:3 in Leverkusen in Bezug auf den chaotischen Brasilien-Trip eine Woche zuvor ...

... mit verspätetem Anpfiff, randalierenden Fans, kaputten Duschen und einer Rückfahrt-Odyssee ins Hotel.

Klarer fiel die Antwort auf eine Frage aus, die ihm gar nicht gestellt wurde. "Also ich würde jetzt ja antworten. Aber das ist nur ein Tipp."

Gefragt worden war Leverkusens Trainer Sascha Lewandowski, ob das Überwintern auf Platz zwei ein gutes Gefühl sei

Für Stürmer Kießling fühlt es sich sogar so gut an, dass er für das gesamte Team feststellte: "Wir haben nichts dagegen, wenn wir nach den nächsten 17 Spielen auch noch da oben stehen."

In Mainz freute sich Elkin Soto überschwänglich über sein Tor zum 3:1-Endstand gegen den VfB Stuttgart.

"Super, mit de rechte Fuß, super, super."

Den rechten Fuß hatte Soto zuvor auch weniger filigran zum Einsatz bringen können.

Nicolai Müller erzielte sogar zwei Tore für Mainz, ...

... freute sich aber über etwas ganz anderes. Nämlich Platz sechs über die Weihnachtsferien: "Wir gehören jetzt in den nächsten vier Wochen zur ersten Riege."

Für Verstimmung in Mainz sorgt einzig die Personalie Thomas Tuchel, weil der erneut als künftiger Schalke-Trainer gehandelt wurde.

Die Frage an FSV-Manager Christian Heidel (M): Ist da was dran? "Bevor Tuchel zu Schalke 04 wechselt, wechselt Lionel Messi zu uns."

Großzügig zeigte sich Düsseldorfs Coach Norbert Meier nach dem 2:1-Sieg über Hannover 96: "Insgesamt hat sich die Mannschaft verdient, Heiligabend frei zu haben."

"Ich bin wirklich sehr zufrieden heute. Zumal ich jetzt Urlaub habe." Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh frohlockte ...

... nach dem 2:0 am Samstag im letzten Bundesliga-Hinrundenspiel beim VfL Wolfsburg.

"Als ich morgens um Viertel vor Acht von Horst Heldt angerufen wurde, um in sein Büro zu kommen, wusste ich, was die Stunde geschlagen hatte. Denn normalerweise ist er nie so früh auf der Anlage." Schalke-Trainer Huub Stevens erklärt, ab wann er wusste, ...

... dass er bald nur noch Schalkes Ex-Trainer sein würde.

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