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Die Bundesliga in Wort und Witz: "... da hat er halt die Hose gekriegt"

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"Das größte Lob ist, dass sich der FC Bayern über unsere Spielweise ärgert", befand Martin Bader, Manager des 1. FC Nürnberg nach dem 1:1 gegen die bayerischen Rivalen. (Foto: dpa)

"Das größte Lob ist, dass sich der FC Bayern über unsere Spielweise ärgert", befand Martin Bader, Manager des 1. FC Nürnberg nach dem 1:1 gegen die bayerischen Rivalen.

"Das größte Lob ist, dass sich der FC Bayern über unsere Spielweise ärgert", befand Martin Bader, Manager des 1. FC Nürnberg nach dem 1:1 gegen die bayerischen Rivalen.

Gleichzeitig bemängelte Bayern-Torwart Manuel Neuer die Defensivtaktik der Franken: "Die haben hinten alles dicht gemacht - wir konnten eigentlich nur noch lange Bälle vorne rein spielen, was natürlich nicht unser Spiel ist."

Um Neuer selbst gab es allerdings auch Diskussionen. Einige sahen die Schuld für den Ausgleich der Franken bei ihm. "Dann hattet Ihr die falsche Perspektive!", sagte Neuer allerdings auf eine entsprechende Aussage eines Journalisten.

"Wenn Manuel Neuer einen Gegentreffer kriegt, ist der immer unhaltbar", stellte auch Bayern-Trainer Jupp Heynckes klar.

Wobei Raphael Schäfer, Torhüter des 1. FC Nürnberg, den fränkischen Torschützen Markus Feulner den Treffer offenbar nicht zugetraut hat: "So, wie ich Markus kenne, sollte der in die andere Ecke fliegen."

Ganz anders sieht das bei Eintracht Frankfurts Doppeltorschützen Alexander Meier aus. Dessen Kapitän Pirmin Schwegler sagte nach dem 4:2 gegen den FC Augsburg: "Eigentlich müsste ich vor jedem Spiel auf einen Doppelpack von ihm wetten. Aber ich wette ja nicht."

Eintracht-Coach Armin Veh erhöhte denn auch gleich die Erwartungen an Meier: "Ich warte jetzt darauf, dass er mal drei Tore macht."

Wiederholungen scheint aber auch Augsburgs Manager Jürgen Rollmann zu lieben. Zumindest ähneln sich seine Erklärungen zu den Niederlagen seines Teams: "Schallplatte an, Wiederholungstaste gedrückt", stellte er lapidar fest.

Neue Töne gibt es dagegen vom ärgsten Verfolger der Bayern: "Wir haben gebettelt, um zu verlieren", echauffierte sich Schalke-Trainer Huub Stevens nach dem 0:2 bei Bayer Leverkusen.

Und er legte gleich noch nach: "Wir hatten ein kollektives Versagen. Ich hätte neun Spieler auswechseln können." Das war aber immer noch nicht das Ende, …

… auch zur Gelb-Roten Karte für Kyriakos Papadopoulos hatte Stevens eine Meinung: "Ich habe geahnt, dass er Gelb-Rot bekommen könnte. Ich konnte ihn aber nicht auswechseln. Papa hat sich selbst rausgesetzt."

Die Leverkusener feiern dagegen ihren Sieg. "Der Ball ist richtig gut geflogen", freut sich Nationalstürmer André Schürrle nach seinem Traumtor für die Werkself.

Stark zeigte sich auch der Dortmunder Mario Götze am 12. Spieltag gegen Greuther Fürth. BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel neidete ihm das ein wenig: "Keine Ahnung, was Mario heute genommen hat - ich will es auch haben."

Jürgen Klopp wäre aber nicht Dortmunds Trainer, wenn er nach dem 3:1-Sieg nicht doch noch ein Haar in der Suppe finden würde: "Wir schicken beim 3:1 unseren rechten Außenverteidiger, …

… der schon 1000 Kilometer auf dem Tacho hat, im Vollsprint an die Eckfahne - das ist nicht clever."

Auch nicht clever zeigte sich Gladbachs Innenverteidiger Roel Brouwers, der gegen Stuttgart ein Eigentor fabrizierte: "Ich glaube, der Ball kann noch hundertmal so auf mich zukommen und er wird nie wieder reingehen", stellte er danach fest.

"Ich wusste gar nicht, dass wir der Angstgegner von Gladbach sind. Aber das kann so bleiben", stellte dagegen Stuttgarts Torhüter Sven Ulreich fest. Immerhin hat der VfB von den vergangenen 15 Gastspielen bei der Borussia nur eines verloren.

Das Abseitstor durch Son Heung-Min kommentierte derweil HSV-Trainer Thorsten Fink höchst philosophisch: "Das Reh springt nicht von allein ins Maul des schlafenden Löwen."

Und Son selbst (hier getragen von Rafael van der Vaart) schaut gleich mal in die Zukunft: "Ich würde gerne hier bleiben, aber man muss erst schauen, was im Vertrag steht."

Und HSV-Torwart René Adler machte die eigentlich schwache Leistung seines Teams auf ganz besondere Weise wieder gut: Er verschenkte seine Hose. "Der kleine Junge …

… musste den ganzen Tag in der Kälte ein nicht so gutes Spiel von uns schauen. Er hat mich auch so lieb gefragt, da hat er halt die Hose gekriegt. Da hat er wenigstens was."

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