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Gutes Benehmen will gelernt sein.
Am besten schon in früher Kindheit.
Etwas Geschmackssicherheit kann auch nicht schaden.
Früher konnte man sich an die Regeln des Freiherrn von Knigge halten, die er in "Über den Umgang mit Menschen" niederschrieb.
Manches hat sich bis heute nur wenig geändert, ...
... aber im digitalen Alltag hilft der gute alte Knigge nicht weiter.
Doch auch der moderne Mensch braucht Regeln, an die er sich halten kann.
Das hat auch die Deutsche Telekom erkannt und sieht sich als digitale Institution in der Pflicht, den Nutzern eine Orientierungshilfe zu bieten.
Der Konzern hat deshalb seinem "Creation Center" den Auftrag erteilt, moderne Benimmregeln zu entwickeln.
Monatelang recherchierte das Team, bildete Workshops mit Teilnehmern aus mehr als zwölf Nationen und befragte Experten.
Das ist die Materialsammlung für den Themencluster "E-Mailing".
"Mit speziell entwickelten Recherchemethoden" gewann das Team des Creation Center "Einblicke in den digitalen Alltag" und identifizierte "ungeschriebene Verhaltensmuster".
Herauskam am Ende die "eEtiquette" mit "101 Leitlinien für die digitale Welt.
Diese Leitlinien sind manchmal etwas profan ...
... oder etwas weit hergeholt.
Viele sind aber durchaus sinnvoll und können den Menschen 2.0 vor peinlichen Situationen retten.
n-tv.de hat ein paar Leitlinien bebildert. Die komplette eEtiquette finden Sie unter http://eetiquette.de.
Nr. 13: DIGITALER SCHRIFTVERKEHR IN GROSSBUCHSTABEN IST MIT SCHREIEN GLEICHZUSETZEN UND ZUDEM NUR SCHWER LESBAR.
Nr. 18: E-Maile nicht, als wärst Du ein Roboter. Versuche stets, etwas menschliche Wärme einzubringen.
Nr. 23: Tritt einen Schritt zurück und schau weg, wenn andere an Computern oder Geldautomaten Passwörter eingeben.
Nr. 25: Mit einem kurzen Telefonanruf lässt sich eine endlose Kette frustrierender E-Mails umgehen.
Nr. 28: Ja, man darf auf Twitter auch Leuten "folgen", die man nicht kennt.
Nr. 35: Wenn Deine Freundschaftsanfrage nicht akzeptiert wird, akzeptiere es einfach.
Nr. 38: Halte mindestens drei Meter Abstand zu anderen Menschen, wenn Du in der Öffentlichkeit telefonierst.
Nr. 39: Brülle in der Öffentlichkeit nicht in Dein Handy. Halte Gespräche kurz und schleiche nicht herum wie ein Tiger im Käfig.
Nr. 48: Wenn die Verbindung eines Gesprächs unterbrochen wird, sollte der Initiator des Anrufs zurückrufen. Nicht beide gleichzeitig.
Nr. 55: Verbreite Deine Fotos nicht maßlos und gib nicht mit ihnen an.
Nr. 57: Stelle nur Bilder ins Netz, die Deine Mutter freigeben würde.
Nr. 64: Beantworte alle persönlichen SMS.
Nr. 69: NDDEW, werwende keine umständlichen Abkürzungen (Nur damit Du es weißt).
Nr. 77: Stelle während einer Videokonferenz Deinem Gegenüber auch diejenigen vor, die hinter Dir vorbeigehen - und sei es Deine Katze.
Nr. 84: Die erste "kostenfreie" Stunde Wi-Fi in einem Café kostet einen Cappuccino und einen Muffin. Die zweite Stunde nur noch einen Schokokeks.
Nr. 85: Betrachte das Café wie ein ZEN-Büro. Sei diskret im Umgang mit Deinem Telefon oder Laptop. Respektiere das Entspannungsbedürfnis anderer Gäste.
Nr. 89: Google Deine Verabredung nicht vor dem ersten Rendezvous - lass Dich wenigstens ein paar Tage lang verzaubern.
Nr. 91: Nur R2D2 darf eine Beziehung digital beenden.
Nr. 94: Surfe gemeinsam mit Deinen Kindern im Netz, statt ihre Internetnutzung zu überwachen.
Nr. 96: Dein Bildschirm ist nicht immer privater Natur. Nacktheit, Gewalt oder der neueste Steven-Seagal-Film könnte nah platzierte Fluggäste kränken.
Nr. 97: Headsets sind schon im letzten Jahrhundert aus der Mode gekommen. Hebe Deines für Halloween auf.
Nr. 99: Sorge für einen ausgewogenen Medienkonsum und schalte auch mal ab. Vergiss nicht - es gibt ein analoges Leben neben dem digitalen.
Nr. 101: Digitale Manieren unterscheiden sich von Universum zu Universum. Lade Dir immer die aktuellsten Umgangsformen runter, bevor Du ins Ausland reist.
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