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Samstag, 12. November 2016

Rache ist nicht immer süß: "Dishonored 2" sieht großartig aus

Von Klaus Wedekind

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2012 begeistert das First-Person-Action-Adventure "Dishonored: Die Maske des Zorns" weltweit viele Videospieler.

2012 begeistert das First-Person-Action-Adventure "Dishonored: Die Maske des Zorns" weltweit viele Videospieler.

2012 begeistert das First-Person-Action-Adventure "Dishonored: Die Maske des Zorns" weltweit viele Videospieler.

Vier Jahre später ist jetzt endlich die Fortsetzung auf dem Markt. n-tv.de hat es angespielt und ist ziemlich begeistert.

Helden sind Corvo Attano und Emily Kaldwin

Nachdem Corvo im ersten Teil alle Feinde besiegt hatte, bestieg Emily, die Tochter der ermordeten Kaiserin, den Thron von Dunwall.

15 Jahre später wird auch sie gestürzt. Aber Emily ist kein kleines Mädchen mehr. Zusammen mit Corvo nimmt sie den Kampf gegen den neuen Tyrannen auf.

Spieler müssen sich dabei entscheiden, ob sie in die Rolle von Corvo ...

... oder Emily schlüpfen.

Eine schwere Entscheidung: beide Charaktere haben ihre eigenen Stärken und man kann die Rollen leider nicht abwechselnd übernehmen. Am besten spielt man "Dishonored 2" zweimal durch.

Das Abenteuer führt Emily und Corvo von Dunwall nach Karnaca, eine einst blühende Küstenstadt.

"Mit Karnaca bieten wir eine ganz neue Spielwiese. Die Stadt sollte Dunwall nicht ähneln, mit dem Kenner des Vorgängers ja schon vertraut sind", erklären Entwickler den Tapetenwechsel.

Er ist ihnen gelungen. Karnaca sieht fantastisch aus. Nachdem Duwall noch an London erinnerte, sieht der neue Spielort wie eine Stadt am Mittelmehr aus.

Man darf sich vom sonnigen ersten Eindruck aber nicht täuschen lassen, ...

... auch in Karnaca bröckelt die alte Pracht ...

... und es gibt viele dunkle Ecken, ...

... finstere ...

... oder unheimliche Orte.

Natürlich ist Entwickler Arkane dem wunderbaren Steampunk-Charme ...

... und dem ausgefeilten Comicstil treu geblieben.

Die Charaktere sind alles andere als langweilig, ...

... vor allem die Bösen.

Wer gut ...

... oder böse ist, ...

... ist aber nicht immer klar.

Da ist dieser Typ ein gutes Beispiel.

Die verschiedenen Orte, ...

... Räume ...

... und Nebenschauplätze sehen ebenfalls fantastisch aus.

Stark ist auch das Spiel mit Licht und Schatten.

"Dishonored: Das Vermächtnis der Maske" ist ein echter Hingucker.

Hier einfach noch ein paar Beispiele, ohne zu viel von der Handlung zu verraten.

Ist das nicht schön?

Das hat doch was, ...

... oder?

Natürlich.

Und auch wenn dieser Screenshot vielleicht nicht ganz passend ist - Karnaca wirkt viel belebter als Dunwall.

Spieler des ersten Teils werden viele Elemente und Techniken wiedererkennen.

So gibt es neben den üblichen Nah- und Fernkampfwaffen ...

... mächtige und kleinere Fähigkeiten, ...

... die sich die Helden aneignen können, indem sie Runen und Knochenartefakte sammeln.

So kann man beispielsweise Gegner von Rattenschwärmen auffressen lassen, ...

... sich teleportieren, ...

... mit dem Feuer spielen, ...

... oder Blutfliegen kontrollieren.

Wer das Spiel richtig auskosten möchte, lässt keine dieser Objekte zurück.

Jede Fähigkeit ist nützlich - vor allem, wenn auch die Gegner mit magischen Kräften kämpfen, ...

... oder nicht menschlich sind.

Der Outsider freut sich, wenn man eifrig Runen sammelt.

Man kann aber auch versuchen, das Spiel ganz ohne tödliche Gewalt zu bewältigen und sich an Wachen und Feinden vorbeizuschleichen.

Wie schon beim ersten Teil beeinflusst der Spielstil, wie düster die Atmosphäre ist, ...

... oder wie vielen Plagegeistern man begegnet.

Nicht nur ein Weg führt ans Ziel.

"Dishonored: Das Vermächtnis der Maske" ist zwar nicht perfekt, aber ein tolles Spiel und ein würdiger Nachfolger des erfolgreichen ersten Teils.

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