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Kinect Star Wars: Jedi-Ausbildung im Wohnzimmer

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Seit 1978 der erste Star-Wars-Film in den Kinos lief, träumen weltweit Millionen Fans davon, einmal ... (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Seit 1978 der erste Star-Wars-Film in den Kinos lief, träumen weltweit Millionen Fans davon, einmal ...

Seit 1978 der erste Star-Wars-Film in den Kinos lief, träumen weltweit Millionen Fans davon, einmal ...

... wie ein Jedi-Ritter ...

... oder Darth Vader ein Lichtschwert zu schwingen.

Leider gibt es aber auch im Jahr 2012 noch keine echten "Lightsabers".

Hardcore-Fans benutzen hübsche Imitate, aber ein richtiges Jedi-Feeling kommt auch bei solchen Kämpfen nicht wirklich auf.

Deshalb haben viele auf "Kinect Star Wars" gewartet, ein Spiel für die Xbox 360, bei dem Microsofts Bewegungssteuerung Spielern tatsächlich ein Gefühl der "Macht" geben soll.

Um das Spiel richtig gut zu machen, hat Microsoft den Starttermin ein paar Mal verschoben. Und nach dem lauten PR-Getöse vor einem Jahr ist es jetzt ziemlich leise auf den Markt gekommen. Weil es misslungen ist?

Nein, Microsoft ist mit "Kinect Star Wars" vermutlich das bisher beste Kinect-Spiel gelungen.

Fans der charmanten ersten Filme mit den Helden Han Solo, Prinzessin Leia, ...

... C-3PO, Luke Skywalker, ...

... oder Darth Vader werden möglicherweise enttäuscht sein, ...

... denn die Atmosphäre dieser Filme kann das Spiel nicht erzeugen.

Wer aber die neueren Spielfilme mit dem jungen Obi-Wan Kenobi und seinem ins Böse abdriftenden Schüler Anakin Skywalker (später Darth Vader) mag, kommt schon eher auf seine Kosten.

Vor allem aber die jüngste Fan-Generation, die auf die Computeranimationsserie "The Clone Wars" steht, wird das Kinect-Spiel gefallen.

Der Spieler absolviert als junger Padawan eine Jedi-Ausbildung und lernt dabei alle Funktionen der Kinectsteuerung kennen.

Danach kämpft man sich unter Anleitung bekannter Jedi-Größen wie Meister Yoda oder Obi-Wan Kenobi durch die Kampagne "Jedi-Vorsehung: Aufstieg der dunklen Seite".

In erster Linie setzt man dabei das Lichtschwert im Nahkampf ein ...

... oder um Schüsse abzuwehren. Die Achten, die man dabei ununterbrochen in die Luft schreiben muss, sind bei dem ohnehin sehr schweißtreibenden Spiel besonders anstrengend.

So freut man sich über die unterhaltsamen Zwischensequenzen auch deshalb, weil die Schwerthand schmerzt.

Man absolviert auch wilde Verfolgungsjagden auf Speederbikes, ...

... bestreitet Weltraumschlachten ...

... oder lernt die "Macht" einzusetzen.

Die Steuerung funktioniert dabei überraschend gut, nur wenn zu viele Gegner da sind, fuchtelt man meist unkontrolliert herum.

Neben der drei Stunden kurzen Hauptgeschichte gibt es noch drei weitere Spielmodi. Stark sind vor allem die Pod-Rennen, ...

... bei denen man seinen Flitzer wie im Film durch Ziehen und Schieben der rechten und linken Schubhebel steuert.

Großes Vergnügen bereitet es auch, in die Haut eines Rancors zu schlüpfen, ...

... Siedlungen zu verwüsten und seine Opfer in der Luft zu zerfetzen. Keine Sorge: Wirklich blutig ist das Gemetzel nicht und immerhin ist das Spiel ab zwölf Jahren freigegeben.

Über den Tanz-Modus soll jeder Spieler selbst richten. Technisch ist der Modus wie "Dance Central" gelungen, aber als alter Star-Wars-Fan will man seine Helden so nicht sehen.

"Kinect Star Wars" kostet 33 Euro, die Sonderedition der Xbox 360 mit Kinect-Sensor 380 Euro.

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