Technik

Die Deutschen und ihre FernseherPreise sinken, Ausgaben steigen

12.08.2008, 08:06 Uhr

Trotz sinkender Preise geben die Deutschen mehr für Fernsehgeräte aus. Grund dafür ist der Umstieg von Röhrengeräten auf sehr große Flachbildfernseher.

Trotz sinkender Preise geben die Deutschen mehr für Fernsehgeräte aus. Grund dafür ist der Umstieg von Röhrengeräten auf sehr große Flachbildfernseher, wie der Hightech-Branchenverband Bitkom mitteilte. Gaben die deutschen Verbraucher vor drei Jahren im Durchschnitt 661 Euro für ihren Fernseher aus, waren es 2007 bereits 805 Euro und in diesem Jahren werden es voraussichtlich 809 Euro sein. Die Berechnungen basieren auf Zahlen der Gesellschaft für Kommunikationsforschung (GfK).

Die Preise von Flachbildfernsehern und Röhrengeräten seien zuletzt Jahr für Jahr um rund ein Drittel gefallen, berichtete Bitkom. Von den Röhrenmodellen verabschieden sich die Zuschauer mehr und mehr. 2005 wurden noch vier Millionen solcher Geräte in Deutschland verkauft, in diesem Jahr werden es weniger als 800.000 sein. Gegenläufig dazu entwickelte sich der Markt für die flachen Schirme: Der Absatz dürfte in diesem Jahr auf rund 5,3 Millionen Geräte steigen nach 1,6 Millionen im Jahr 2005.