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Freitag, 19. Februar 2010

Alles außer iPhone: Smartphone-Premieren

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Einmal im Jahr dreht sich in Barcelona alles um Handys. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Einmal im Jahr dreht sich in Barcelona alles um Handys.

Einmal im Jahr dreht sich in Barcelona alles um Handys.

In diesem Februar waren Smartphones DAS Thema des Mobile World Congress.

Alle großen Hersteller zeigten neue Modelle, ...

... nur iPhones gab's nicht zu bewundern.

Apple zeigt Barcelona die kalte Schulter.

Na, dann schauen wir mal, was die Konkurrenz zu bieten hat.

Mit dem Desire hat HTC das vermutlich derzeit lesitungsstärkste Android-Handy im Smartphone-Rennen. Unter dem 3,7 Zoll großen AMOLED-Touchscreen arbeitet ein 1-Gigahertz-Prozessor, der interne Speicher ist enorme 576 Megabyte groß. Für 500 Euro ist es ab April zu haben.

Ganz schön stabil ist das HTC Legend. Das Android-Handy hat zwar "nur" einen 600-Megahertz-Prozessor, dafür ist sein aufregender Körper aus einem einzigen Alu-Block geschnitten. Interessierte können im April für 460 Euro zugreifen.

Kompakt, aber leistungsstark soll das HTC HD Mini sein. Hier kann Microsofts Betriebssystem Windows Mobile 6.5 zeigen, was es kann - oder nicht kann.

Ein Verkaufsschlager könnte das HTC Smart werden. Für nur 150 Euro bietet es alles, was ein Smartphone haben muss. Viele Extras oder Apps kann man von dem Handy, das mit Qualcomms Betriebssystem Brew arbeitet, aber nicht erwarten.

Auch Samsung hat jetzt ein eigenes Betriebssystem zu bieten. Das S8500 Wave ist das erste Bada-Smartphone. Sein 3,3 Zoll großes Super-AMOLED-Display soll besonders scharf und kontrastreich sein. 1-Gigahertz-Prozessor und 5-Megapixel-Kamera gehören in der absoluten Oberklasse zum guten Stil. Es kommt Ende April nach Deutschland und kostet voraussichtlich 500 Euro.

Auf Samsungs i8520 läuft Android, es hat einen 3,7 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen, eine 8-Megapixel-Kamera und obendrein noch einen eingebauten Mini-Beamer. Es soll im 2. Quartal 2010 auf den Markt kommen.

Sagem baut das Puma Phone. Es wurde speziell für Sportler konzipiert, die sich gerne im Freien bewegen. Dazu ist es mit einem Schrittzähler, GPS-Tracker, Stoppuhr und MP3-Player ausgestattet. Der Clou ist aber eine Solarzelle auf der Rückseite, die den Akku (ein bisschen) laden kann, während der Sportler auf dem Rücken liegend den 2,8-Zoll-Touchscreen bedient. Ab April ist es für sportliche 400 Euro im Handel.

Acer hat in Barcelona das beTouch E400 vorgestellt. Das Android-Handy hat u.a. einen 3,2-Zoll-Touchscreen und einen 600-Megahertz-Prozessor zu bieten. Mit verschiedenfarbigem Leuchten zeigt es Nutzern neue Nachrichten, Akku-Zustand oder verpasste Anrufe an. Es ist ab April zu haben, der Preis ist noch nicht bekannt.

Mit dem beTouch E110 hat Acer auch ein Android-Handy für Einsteiger präsentiert. Sein Bildschirm ist nur 2,8 Zoll groß, die Ausstattung ist aber ähnlich wie die des E400. Es wird schon ab März verkauft.

Angeblich wird das LG GD880 Mini im April schon für 350 Euro verkauft. Wenn's stimmt, ein interessanter Preis für das 10,6 mm schlanke Smartphone. Sein Touchscreen misst 2,1 Zoll, die Kamera schafft 5 Megapixel und erkennt Gesichter. Das Betriebssystem ist eine Eigenentwicklung von LG. Welcher Prozessor in ihm steckt, hat LG ebenso wie den Preis noch nicht verraten. Verkaufsstart: April.

Obwohl Motorola den Preis des Quench noch nicht verkündet hat, kann man davon ausgehen, dass er sich auf Schüler-Niveau bewegen wird. Denn das Handy ist speziell auf die Bedürfnisse junger Netzwerker zugeschnitten. U.a. nutzt es die neue Eingabetechnik "Swype". Dabei kann der Nutzer Texte schreiben, indem er ohne Absetzen mit dem Finger von Buchstabe zu Buchstabe gleitet.

Bei O2 gibt's ab Mai das Garmin-Asus Nüvi A50, das Smartphone und Navi in einem Gerät vereint. Sobald verfügbar, läuft auf ihm Android 2.1, bis dahin die Version 1.6. Es hat einen 3,5 Zoll großen Multitouch-Bildschirm und eine 3,2-Megapixel-Kamera. Der Preis ist noch offen.

Sony Ericsson hat das Xperia X10 geschrumpft. Herausgekommen ist das 83 x 50 x 16 mm kleine Android-Handy X10 Mini mit 5-Megapixel-Kamera, 2,6-Zoll-Bildschirm, 600-Megahertz-Qualcomm-Prozessor und Mediaplayer. Vier konfigurierbare Widgets in den Ecken des Displays sollen es leicht machen, den Winzling mit einer Hand zu bedienen.

Klein heißt nicht, dass kein Platz für eine QUERTZ-Tastatur ist. Beim X10 Mini Pro kann sie ausgefahren werden. Das Telefon ist mit 90 x 52 x 17 mm dafür ein kleines bisschen größer geraten. Das Mini kostet 320 Euro, das Mini Pro 350 Euro. Beide Telefone kommen im 2. Quartal des Jahres auf den Markt.

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