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Montag, 16. Februar 2015

Mobiler Browser bald auch für iOS: So könnte Firefox fürs iPhone aussehen

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Die Macher von Firefox wollen das "Internet gesund halten" - dazu gehören auch Freiheit und Wettbewerb. Deshalb, so hieß es bis vor Kurzem, wollen sie für Apple-Geräte keine Firefox-App entwickeln. (Foto: Mozilla)

Die Macher von Firefox wollen das "Internet gesund halten" - dazu gehören auch Freiheit und Wettbewerb. Deshalb, so hieß es bis vor Kurzem, wollen sie für Apple-Geräte keine Firefox-App entwickeln.

Die Macher von Firefox wollen das "Internet gesund halten" - dazu gehören auch Freiheit und Wettbewerb. Deshalb, so hieß es bis vor Kurzem, wollen sie für Apple-Geräte keine Firefox-App entwickeln.

Der Grund: Nutzer könnten die App nicht anstelle vom Apple-Browser Safari zum Standard-Browser machen. Das lässt sich mit dem Motto "Choose independent" (Wähle unabhängig) nur schwer vereinen, denn wählen können iOS-Nutzer nicht.

Bei Android-Smartphones ist das hingegen kein Problem. Deshalb wollte man lieber die Android-App weiterentwickeln sowie sein eigenes mobiles Betriebssystem Firefox OS auf den Weg bringen.

Anscheinend denkt man inzwischen aber anders darüber: "Wir müssen da sein, wo unsere Nutzer sind, also werden wir Firefox zu iOS bringen", twitterte Mozilla Release Manager Lukas Blakk im Dezember 2014.

Ein Erscheinungsdatum für die iOS-App gibt es noch nicht, doch hinter verschlossenen Türen wird bereits eifrig getüftelt, eine Veröffentlichung ist noch für das Frühjahr geplant.

Eine Reihe von Design-Entwürfen, sogenannte Mock-Ups, geben schon jetzt einen Ausblick darauf, wie Firefox auf dem iPhone aussehen könnte.

Es sind nur vorläufige Entwürfe, an denen sich bis zur Veröffentlichung noch vieles ändern kann.

Teilweise gibt es auch mehrere, leicht abgewandelte Entwürfe für die gleiche Seite ...

... so wie bei dieser Übersicht über die zuletzt geöffneten Tabs, die in Karten angelegt ist und durch die vertikal gescrollt werden kann.

Die Tab-Ansicht erinnert stark an die Firefox-Version für Android, ...

... im sogenannten "Awesome Screen" mit den Verknüpfungen zu den eigenen Top-Seiten ...

... sowie in der Ansicht für Lesezeichen, Suchanfragen ...

... und Verlauf sieht das Adressfeld anders aus. Kleine runde Symbole kennzeichnen wie bei der Android-App die besuchten Seiten, ...

... durch Wischen nach links können einzelne Einträge aus dem Verlauf gelöscht werden. Kleine Schaltflächen in der Reihe unterhalb des Adressfensters symbolisieren Schnellzugriffe auf Favoriten, Lesezeichen und mehr.

Hinweise, die eine Aktion vom Nutzer erfordern, zum Beispiel das automatische Speichern von Passwörtern, werden in den Konzeptbildern am unteren Bildschirmrand angezeigt.

Außerdem zeigen die Designentwürfe noch, wie die Anzeige von Identitätsinformationen einer Webseite ...

... sowie das Einstellungsmenü aussehen könnten.

Viel mehr gibt es noch nicht zu sehen, doch wenn Firefox für iOS erscheint, dürfte der Jubel groß sein.

Firefox ist laut browser-statistik.de der beliebteste Browser der Deutschen.

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