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Technik

Spiele-Hit "Portal 2": Unter Maschinen

 
Spiele-Hit "Portal 2": Unter Maschinen

"Portal" war kurz, machte aber Appetit auf mehr. Beim Entwicklerstudio Valve stürzte sich n-tv.de in das riesige Testlabor des Nachfolgers.

Mit einem Aufzug geht es in Portal 2 durch die Räume der Aperture Laboratories.

Dort geben Symbole Hinweise, mit welchen Elementen der Spieler die Puzzle lösen kann. Hier ist es unter anderen eine Kiste, die einen Knopf beschweren muss.

Ziel ist die endgültige Flucht aus der Anlage. Als Hilfsmittel dürfen Spieler einen PC oder Mac, eine PlayStation 3 oder eine Xbox 360 nutzen.

Hunderte Jahre in der Zukunft ist Chell - also der Spieler - die einzige Überlebende der Menschheit. Maschinen wie diese mobilen Geschütztürme haben ihre eigenen Erschaffer fast ausgerottet.

Doch hinter den Kulissen der blitzblanken Testräume ...

... entdeckte n-tv.de, wie nicht perfekte Konstruktionen gnadenlos vernichtet werden.

Oder eingesperrt.

Durch verschiedene Jahrzehnte der Technisierung führt die Puzzle-Geschichte, ...

... die aus der Zukunft in die Anfangstage des Testlabors in den 1950er Jahren zurückführt und die Entwicklung bis in die Zukunft nachzeichnet.

Die wichtigsten Werkzeuge des Spielers sind zwei Portale, durch die er hindurchgehen kann. Die Position des Eingangs sowie Ausgangs kann er selbst bestimmen.

Mit Hilfe seiner "Portal Gun" setzt er die Durchgänge auf weiße Flächen.

Mit Farben bekommen Oberflächen und Gegenstände andere Eigenschaften. Lässt der Spieler diese Kiste fallen, wird sie wegen ihres blauen Anstrichs durch die Gegend titschen.

Zwischen den Test gibt es immer wieder erzählerische Phasen mit viel Humor und exzellenten Sprechern. Hier geht es in einer rasanten Rutschpartie durch eine transparente Röhre.

Chell trifft erneut auf GLaDOS, den Zentralcomputer aus dem ersten Teil des Spiels, der die Aperture-Anlage steuert.

Riesige unterirdische Hallen erfordern ...

... einen genauen Blick dafür, an welche Stellen die Portale gesetzt werden können.

Vergessene, ungenutzte Büroräume ...

... mit absurd anmutenden Infotafeln schaffen in der Einzelspielerkampagne eine bedrückende Atmosphäre.

Um zu den Ausgängen zu gelangen ...

... bedarf es manchmal auch ein wenig Orange - hier etwa rutscht der Spieler über eine farbige Bahn und katapultiert sich per Rampe zur Tür (hinten).

Oder eine Kiste auf einem Knopf öffnet die Schiebetüren. Aber wie kommt man dorthin?

Kreative Lösungen sind ständig gefordert, auf Dauer raucht da der Kopf. Hier fängt der blaue Transportstrahl das Orange aus dem Rohr ein. Den Strahl muss der Spieler mit Hilfe seiner Portale positionieren.

Im richtigen Moment setzt Chell das eine Portal um, sodass der Strahl die Farbe nicht mehr in der Luft hält und sie auf den Boden platscht. Fertig ist die selbstgemachte Sprungschanze. Darüber erreicht der Spieler den Ausgang auf der anderen Seite des Grabens.

Doch nicht nur Chell, sondern auch zwei Roboter durchlaufen stundenlange Tests.

Im Kooperationsmodus geht es - Überraschung - um Zusammenarbeit. Nur so können zwei Spieler zugleich die komplett eigenständige Kampagne und ihre Rätsel lösen.

Über die bereits bekannten Knöpfe ...

... öffnen die Roboterkollegen Türen ...

... und tanzen danach vor Freude. Auch wenn es nicht sonderlich kompliziert ist. Allerdings ist das nur zu Beginn so.

Später steht man meist in einem Raum und denkt nur eines: "Wie jetzt?" Doch das gemeinsame Knobeln ist mit Hilfe von vier (!) Portalen ...

... irgendwann erfolgreich.

Auch wenn es manchmal Laser, Prismen in Kisten und Kopfakrobatik erfordert.

Die Geschichte und das Spielkonzept um Chell, GLaDOS und Wheatley (im Bild) ist herausragend.

Portal 2 kostet für den PC und Mac rund 50 Euro, ...

... für PlayStation 3 oder Xbox 360 etwa 10 Euro mehr.

Auch über Steam ist das Spiel erhältlich.

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