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F1 2012: Mit Wetterwechsel, aber ohne Grand-Prix-Modus: Virtuelle Abschiedstour mit Schumi

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Die akuelle Formel-1-Saison ist bereits ein halbes Jahr alt. Jetzt lädt die britische Spieleschmiede Codemasters auch Videospieler wieder ins virtuelle Cockpit ein. (Foto: Promo/Codemasters)

Die akuelle Formel-1-Saison ist bereits ein halbes Jahr alt. Jetzt lädt die britische Spieleschmiede Codemasters auch Videospieler wieder ins virtuelle Cockpit ein.

Die akuelle Formel-1-Saison ist bereits ein halbes Jahr alt. Jetzt lädt die britische Spieleschmiede Codemasters auch Videospieler wieder ins virtuelle Cockpit ein.

Doch was ist neu am vierten Teil des beliebten Rennspiels?

Auf den ersten Blick jedenfalls nicht viel. Mit den Original-Lizenzen ausgestattet, bewegen sich die Boliden gewohnt bild- und soundgewaltig durch die Kurven.

Erstmals mit dabei ist in diesem Jahr auch die neue Strecke in Austin/Texas.

Auch bei den Spielmodi hat Codemasters Hand angelegt.

Der Grand-Prix-Modus wurde ersatzlos gestrichen. Eine komplette Saison mit Vettel oder Schumacher - das gehörte bislang zur Standardausstattung eines Formel-1-Spiels.

Jetzt kann man nur noch einzelne Rennen mit Schumi & Co. fahren. Eine Änderung, die bei vielen Spielern der Serie für Empörung sorgt, seit sie im Vorfeld bekannt gegeben wurde.

Dafür gibt es drei neue Spielmodi. Der Young Drivers Test bietet Spielanfängern eine Fahrschule, vom Bremstest bis hin zum Erlernen optimaler Kurvenmanöver.

Die Season Challenge ist eine verkürzte Saison mit zehn Rennen á fünf Runden. Der Spieler startet dabei in einem schwachen Team, kann sich aber hocharbeiten, wenn er in zwei von drei Rennen einen der Fahrer aus den Topteams schlägt.

Neuerung Nummer drei ist der Championship-Modus: Hier tritt der Spieler nacheinander gegen jeden der sechs Weltmeister an.

Räikkönen, Hamilton, Button, Vettel, Alonso, Schumacher - nur mit einem Sieg kann das nächste Rennen freigeschaltet werden. Doch eine andere Neuerung von F1 2012 stellt die neuen Rennmodi eindeutig in den Schatten.

Von nun an muss sich der Spieler nämlich auf ein dynamisches Wettersystem einstellen. Mitten im Rennen kann er nun mit einem plötzlichen Wolkenbruch rechnen.

Das zwingt zum schnellen Reifenwechsel und ermöglicht besseres Taktieren.

Vor allem sieht die Regentropfen-Optik aber richtig gut aus. Kleinste Fahrfehler werden jetzt noch härter bestraft als sonst.

Ansonsten erwartet den Käufer viel Bewährtes auf hohem Niveau. Im Karriere-Modus startet er in einem schwachen Team und muss es innerhalb von fünf Jahren den Titel holen. Unter 100 Stunden Spielzeit ist das aber kaum zu schaffen.

Die Lizenz beschert der Serie dabei längst nicht nur die Originalnamen und -teams. Übernommen worden sind auch die Einstellungen der Wagen, an denen nach Belieben herumgebastelt werden kann.

F1 2012 ist eindeutig eine Simulation. Das Regelwerk lässt sich zwar reduzieren, aber nicht vollständig ausstellen.

Die Folge: Für kleinste Kollisionen mit anderen Boliden erhält der Spieler sofort Zeitstrafen.

Ansonsten ist das Spiel mit Bremshilfe und Automatikschaltung aber gewohnt einsteigerfreundlich.

Insgesamt spricht F1 2012 also jeden an, vom Gelegenheitsfahrer bis hin zum Experten. Das Spiel ist erhältlich für PS3, X360 und PC, ab 45 Euro.

Wer die Abschiedstour mit Michael Schumacher nachspielen will, der sollte sich beeilen.

Denn im kommenden Jahr wird er auch auf virtuell aus dem Cockpit verschwunden sein.

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