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Fünf Jahre Smartphone-Geschichte: Vom Galaxy S zum Galaxy S6

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Das ist das Samsung Galaxy S GT-i9000, das im Juni 2010 auf den Markt kam. (Foto: Samsung)

Das ist das Samsung Galaxy S GT-i9000, das im Juni 2010 auf den Markt kam.

Das ist das Samsung Galaxy S GT-i9000, das im Juni 2010 auf den Markt kam.

Es hatte ein 4 Zoll großes AMOLED-Display mit 480 x 800 Pixeln - damals ein absoluter Hingucker.

Maße: 122 x 64 x 9,9 Millimeter.

Auch unter dem 233 ppi scharfen Bildschirm war das Galaxy S mit einem hauseigenen 1-Gigahertz-Prozessor und 512 Megabyte Arbeitsspeicher gut ausgerüstet.

Auf der Rückseite saß bereits eine 5-Megapixel-Kamera, die HD-Aufnahmen machen konnte, ...

... der Akku war mit 1500 Milliamperestunden aber etwas unterdimensioniert.

Das größte Problem des Galaxy S stellte allerdings Android 2.1 dar, das nur 256 Megabyte Arbeitsspeicher unterstützte.

Das führte oft zu nervigen Rucklern und Verzögerungen.

Nach dem Update auf Android 2.2 lief das Gerät viel flüssiger und stellte eine ernsthafte Bedrohung für die damals fast konkurrenzlosen iPhones dar.

Samsung hatte Apples Smartphone offenbar auch als Vorbild genommen, was zu einem langen Patentkrieg der beiden Unternehmen führte.

Da spielte es auch keine Rolle, dass Apples neues iPhone 4 ein komplett anderes Design hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Am 14. Februar 2011 stellte Samsung dann beim Mobile World Congress in Barcelona das Galaxy S2 vor.

Nicht nur ein mit 1,2 Gigahertz getakteter Doppel-Kern-Prozessor machte es zum Überflieger.

Auch das Design des 118 Gramm leichten Geräts war sehr gelungen ...

... und das 4,3 Zoll große Display überzeugte trotz einer relativ geringen Pixeldichte mit tollen Kontrasten und ...

... einer außergewöhnlichen Leuchtkraft.

Die 8-Megapixel-Kamera musste sich lediglich der überlegenen Kamera des iPhone 4s geschlagen geben, ...

... das aber erst im Oktober 2011 veröffentlicht wurde.

Samsung verkaufte das Galaxy S2 im ersten Jahr 28 Millionen Mal.

Im Mai 2012 ließ Samsung das Galaxy S3 vom Stapel.

Obwohl das einfache Design und die glatte Plastikoberfläche nicht jedem gefielen, hatte Samsung bereits zwei Monate nach dem Marktstart 10 Millionen Geräte verkauft, nach einem halben Jahr waren es schon 30 Millionen.

Das S3 hat einen 4,8 Zoll großen Super-AMOLED-Bildschirm mit 306 ppi, einen Vier-Kern-Prozessor, der mit bis zu 1,4 Gigahertz rechnet, sowie 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die später nachgereichte LTE-Variante ist mit 2 Gigabyte RAM ausgestattet.

Intern hat das S3 wahlweise 16, 32 oder 64 Gigabyte Speicher, der Akku hat eine Kapazität von 2100 Milliamperestunden.

Ausgeliefert wurde das Smartphone mit Android 4.0. Für das 3G-Modell war Android 4.3 das letzte Update, da 1 Gigabyte RAM laut Samsung nicht ausreichten. Die LTE-Variante erhielt noch Version 4.4 des Betriebssystems.

Das Problem: Einen Großteil des knappen Arbeitsspeichers des S3 belegen die vielen Extra-Funktionen von Samsungs Benutzeroberfläche Touchwiz.

Sehr viele Zusatzfunktionen weist auch das Galaxy S4 auf, das Samsung im Mai 2013 in New York präsentierte.

Es unterscheidet sich äußerlich kaum vom Vorgängermodell, weswegen Samsung als etwas mutlos kritisiert wurde.

Das Display wuchs auf 5 Zoll an, die Auflösung auf Full-HD (1920 x 1080 Pixel) und die Pixeldichte auf 441 ppi. Und obwohl auch die Kapazität des Akkus auf 2600 Milliamperestunden anstieg, ist das S4 schlanker und leichter als das S3.

In Deutschland verkaufte Samsung das Smartphone zunächst mit Qualcomms Snapdragon 600, später brachte es das Gerät als Galaxy S4 LTE+ mit dem aktuelleren Snapdragon 800 auf den Markt.

Ein Highlight des Galaxy S4 ist seine 13-Megapixel-Kamera, auch wenn sie noch keinen optischen Bildstabilisator hat. Mit 10 Millionen verkauften Geräten in 21 Tagen gelang Samsung erneut ein Verkaufsrekord.

Über die "Golfball-Rückseite" des Galaxy S5 wurde viel gespottet, auch der Plastikrahmen im Metall-Look fand wenig Liebhaber. Doch technisch ist auch diese Generation erste Sahne. Samsung stellte sie am 24. Februar 2014 vor.

Das mit 5,1 Zoll etwas größere Display ist heller, kontrastreicher, farbtreuer und sparsamer als der Bildschirm des Vorgängers.

Das Smartphone ist wasserdicht, hat einen starken Qualcomm Snapdragon 801 unter der Haube und eine hervorragende 16-Megapixel-Kamera.

Für eine schnelle Datenübertragung besitzt das S5 einen USB-3.0-Anschluss ...

... und erstmals hat Samsungs S-Klasse im Home-Button einen Fingerabdrucksensor.

Er funktioniert zwar recht gut, ist aber nicht so praktisch wie Apples Touch ID, weil Nutzer mit dem Finger über den Sensor streichen müssen - beim iPhone genügt eine Berührung zum Entsperren.

Das ist beim Galaxy S6 schon anders. Das Smartphone, das am 1. März 2015 in Barcelona Premiere feierte, hat einen One-Touch-Fingerabdrucksensor.

Im ersten Test funktionierte er sehr gut.

Das Gerät hat einen Aluminiumrahmen ...

... und schillernde Rückseiten, die wie das Display von Gorilla Glass 4 geschützt werden.

Nachteile: Nutzer können den Akku nicht wechseln, es gibt keine Speichererweiterung und das Gerät ist nicht wasserdicht.

Der 5,1 Zoll große Bildschirm des Galaxy S6 hat die enorme Pixeldichte von 577 ppi und ist in fast allen anderen Belangen der Konkurrenz überlegen.

In dem 6,8 Millimeter dünnem Smartphone arbeitet ein hauseigener Exynos-Prozessor mit acht Rechenkernen, der Arbeitsspeicher ist 3 Gigabyte groß.

Richtig stark ist auch die 16-Megapixel-Kamera des Galaxy S6. Sie ist schnell, exakt und mit Blende f/1.9 sehr lichtstark.

Und endlich ist ein optischer Bildstabilisator eingebaut.

Die Frontkamera macht Fotos mit 5 Megapixeln und hat ebenfalls eine f/1.9-Blende.

Und als I-Tüpfelchen hat Samsung eine Edge-Variante des S6 im Angebot, dessen Display auf beiden Seiten nach unten gebogen ist.

Angeblich konnte Samsung bereits eine Woche nach der Premiere rund 20 Millionen Vorbestellungen verbuchen, 5 Millionen davon für das S6 Edge.

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