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Technik

Die Alternativen der Konkurrenz: iPhone - nein danke?

 
Die 2. Generation des iPhones ist da. Endlich.

Die 2. Generation des iPhones ist da. Endlich.

Das 3G kann mehr als sein Vorgänger und kostet etwas weniger. Eigentlich soll es in Deutschland nur mit T-Mobile-Vertrag erhältlich sein. Wer sucht, findet die 16 GB-Variante aber auch ohne Vertrag ab etwa 600 Euro.

Komischerweise ist das iPhone eines der wenigen Produkte, das die Menschen in vielen Nationen anspricht. Belagerungszustände herrschten am ersten Verkaufstag nicht nur in Rom.

Auch in Zürich warteten die Konsumhungrigen geduldig auf den Verkaufsstart.

Selbst weit entfernt in Hongkong herrschte das gleiche Bild.

Wer dann endlich eins ergattern konnte, präsentierte es stolz. Dabei ist es eher ein teures Vergnügen. Deshalb hier viele Alternativen zum neuen iPhone - in alphabetischer Reihenfolge.

Mit Touchscreen und QWERTZ-Tastatur wird vermutlich der Blackberry Storm der schärfste iPhone-Konkurrent. In Deutschland wird es ab November exklusiv von Vodafone angeboten.

Dem Asus P320 fehlt noch wie dem iPhone der ersten Generation UMTS. An Bord sind WLAN, GPS und Windows Mobile 6.1; daher eher eine Alternative zum iPhone 1. Der empfohlene Verkaufspreis ohne Mobilfunkvertrag liegt bei 400 Euro.

UMTS fehlt auch beim Asus P535. Mit im Paket sind ein GPS-Empfänger und die Routensoftware Destinator 6. Der Straßenpreis ohne Mobilfunkvertrag liegt bei 382 Euro.

Das Asus P735 läuft mit Windows Mobile 6 und bringt neben UMTS für schnelle Downloads und Videotelefonie auch WLAN mit. Hier fehlt dafür der GPS-Empfänger. Straßenpreis: 267 Euro

Mit UMTS und GPS ist das E-Ten Glofish M800 ausgerüstet. Ebenfalls mit an Bord ist eine QWERTS-Tastatur. Straßenpreis: 535 Euro.

Der für Navigationsgeräte bekannte Hersteller Garmin steigt mit dem Nüvifone in die Handysparte ein. Verkaufsstart soll im 1. Halbjahr 2009 sein. Sicher ist, dass man mit dem Nüvifone auch navigieren kann.

Das HTC Touch kam vor dem iPhone auf den Markt. WLAN ist an Bord, UMTS fehlt. Ansonsten ein gutes Business-Gerät. Straßenpreis: 323 Euro.

Das HTC Touch Dual hat eine QWERTZ-Tastur und ist eine Weiterentwicklung des HTC Touch. Doch aufgepasst: Im Gegensatz zum Vorgänger fehlt hier WLAN. Straßenpreis: 339 Euro.

Das HTC Touch Cruise bringt eine eingebaute Navigationslösung mit. Die Navigationssoftware kommt von TomTom. Straßenpreis: 435 Euro.

Das Pharos P3470 ist das Einstiegs-Smartphone von HTC. GPS ist mit an Bord und ebenfalls die Navigationssoftware von TomTom. Auf WLAN und UMTS muss man verzichten. Straßenpreis: 340 Euro.

Das HTC Touch Dimond verfügt über den gleichen Funktionsumfang wie das iPhone 2. Ein guter Touchscreen mit 3DTouch-Oberfläche ist an Bord. Die Akkuleistung ist allerdings recht schwach. Straßenpreis: 475 Euro.

Die Pro-Version des Touch Dimond wird noch kommen. Sie verfügt über eine vollwertige QWERTS-Tastatur und der Speicher ist erweiterbar.

Fast so schön wie eine Handtasche mutet das LG KE850 Prada an. Im Bereich der Funktionen ist es allerdings eher dem iPhone 1 ebenbürtig. Straßenpreis: 226 Euro.

Ende 2008 kam das neue Prada-Handy auf den Markt. Die wichtigste Neuerung: eine ausfahrbare QWERTZ-Tastatur. Preis: ab 600 Euro.

Auch sehr stylisch mit 5-Megapixel-Kamera präsentiert LG das KU990 Viewty. Dem iPhone 2 hat es HSDPA und einen erweiterbaren Speicher voraus. Straßenpreis: 224 Euro.

Die Ähnlichkeit zum Viewty und Prada fällt beim LG KS20 auf. Straßenpreis: 304 Euro.

Das Neonde N2 mutet nur optisch durch die Touchscreen-Steuerung wie ein iPhone-Konkurrent an. Der Funktionsumfang ist eher dünn. Straßenpreis: 290 Euro.

Zur gleichen Zeit wie das iPhone 1 schickte Vodafone den Konkurrenten Samsung SGH-F700 Qbowl ins Rennen. In Tests konnte das Gerät allerdings nicht überzeugen. Straßenpreis: 360 Euro.

Nur 12 Milimeter flach ist das Samsung SGH-F480. Anwendungen (Widgets) lassen sich ähnlich wie beim iPhone direkt auf der Bedienoberfläche als Symbole ablegen und per Berührung aktivieren. Straßenpreis: 319 Euro.

Das Samsung SGH-F490 kommt im gleichen Look wie das SGH-F700 Qbowl daher - allerdings fehlt die QWERTZ-Tastatur. Der 130 MB große interne Speicher kann mit einer microSD-Karte erweitert werden. Straßenpreis: 329 Euro.

Hat das Samsung SGH-i900 Omnia das Zeug zum wahren iPhone-Gegener? Die Ausstattung ist großartig: GPS, UMTS, HSDPA, WLAN und 5-Megapixel-Kamera sind für rund 500 Euro an Bord. Die Bedienung ist allerdings nicht so einfach wie beim iPhone.

Eine patentierte Benutzerführung bringt das Sony Ericsson X1 mit und soll Videos sogar in DVD-Qualität abspielen können. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stolzen 700 Euro. Marktstart ist im Herbst.

Mit Sensortasten geht Toshiba mit dem Portégé G810 einen etwas anderen Design-Weg. Eine weiterentwickelte Benutzeroberfläche soll einen leichten Umgang mit dem Gerät ermöglichen.

Seit 16. Januar ist das erste Nokia-Touchscreen-Handy auf dem Markt: das 5800 XpressMusic. Es ist mit Funktionen vollgepackt, hat einen sehr ausdauernden Akku und einen prima Klang. Wenn die Bedienung etwas lässiger wäre, müsste Apple zittern.

Der neue Palm Pre wurde im Januar vorgestellt, kommt aber frühestens im Sommer in die Regale. Doch schon jetzt lässt sich sagen: Dank seines neuen Betriebssystems webOS und eines starken Prozessors wird das Slider-Handy eine echte Herausforderung.

Das HTC Touch HD ist der Nachfolger des Touch Diamond und derzeit sicher der schärfste iPhone-Gegner. Das liegt vor allem an dem riesigen, sehr hochauflösenden Bildschirm und der schnellen Reaktionszeit.

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