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"I love him and I wanna fuck him": A- und B-Promis für den guten Zweck

 
"I love him and I wanna fuck him": A- und B-Promis für den guten Zweck

Also, mal ehrlich: Eigentlich sollte man Veranstaltungen, auf denen sich Kader Loth und Rolf Eden, ...

... Cherno Jobatey (in Begleitung von Minh-Khai Phan-Thi) ...

... und Verena Kerth (in Begleitung ihres Lebensgefährten Martin Krug) tummeln, tunlichst meiden.

Die Anwesenheit von Jenny Elvers-Elbertzhagen und Barbara Meier ...

... sowie Jens Lehmann (mit seiner Frau Conny) wäre immer noch Anlass genug, den Event einfach zu ignorieren.

Aber wenn natürlich auch Bob Geldof (mit seiner Lebensgefährtin Jeanne Marine), ...

... Sean Penn ...

... und Christopher Lee mit von der Partie sind, dann kommt man halt doch nicht so ganz um dieses Ereignis herum.

Ob wohl auch Boris Becker und seine Lilly wegen dieser Herrschaften nach Berlin gekommen sind? Oder ging es ihnen womöglich vor allem darum, ...

... der Welt zu zeigen, dass zwischen ihnen wirklich alles supi und an den bösen Gerüchten um eine Beziehungskrise nichts dran ist? Wie auch immer, ...

... auch Bobbele und Anhang bringen uns von unserer Berichterstattung über die "Cinema for Peace"-Gala nicht ab, ...

... schließlich diente das mehr oder minder große Schaulaufen am Gendarmenmarkt der deutschen Hauptstadt ja dem guten Zweck.

Seit 2002 findet die Gala stets am Rande der Berlinale statt, ohne zum offiziellen Programm der Filmfestspiele zu gehören. Bei der Veranstaltung werden Filmemacher für ihr soziales Engagement ausgezeichnet. So auch in diesem Jahr: Acht Trophäen wurden insgesamt vergeben, ...

... darunter etwa die für den wertvollsten Spielfilm, die das Mönchs-Drama "Von Menschen und Göttern" von Xavier Beauvois erhielt, ...

... und die für die wertvollste Dokumentation, die an Kai Sehrs Streifen "Skateistan - Four Wheels and a Board in Kabul" um eine Skateboard-Schule in Afghanistan ging.

Blöd nur, dass angesichts des ganzen Promi-Klimbims der eigentliche Anlass der Veranstaltung ziemlich in den Hintergrund rückt. Allerdings noch lange kein Grund, ...

... gleich seinen Award zu zerdeppern, ...

... so wie es "Skateistan"-Produzent Rene Kock passiert ist. Aber wir vermuten mal, dass das keine Absicht war.

Bob Geldof unterstützt die Gala, seit diese ins Leben gerufen wurde - trotz oder gerade wegen ihrer scheinbaren Oberflächlichkeit.

"Man könnte denken, das ist alles nur Showbiz", räumt er ein. Und ergänzt: "Das ist es auch. Aber ...

... die ganze Welt ist Showbiz." Und was kann man an der Veranstaltung schon noch groß mäkeln, wenn am Ende angesichts von Eintrittspreisen ab 1000 Euro aufwärts ein dicker Batzen Geld für wohltätige Zwecke zusammenkommt?

Über den diesjährigen Erlös der Gala in Höhe von rund einer Million Euro darf sich kein anderer als Sean Penn freuen. Nicht etwa, damit er das Geld ...

... in Kippen investiert. Nein, die Finanzspritze kommt der von ihm gegründeten Hilfsorganisation für die Erdbebenopfer in Haiti zugute.

"Wir werden unsere Arbeit weitermachen", bedankte sich der Schauspieler bei den Spendern, "und zeigen, dass ihr etwas bewirken könnt". Aber Penn bekam nicht nur Geld für sein Projekt, ...

... er wurde für sein soziales Engagement ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnet. Die Laudatio hielt unser Außenminister Guido Westerwelle.

Na, wenn das mal kein Grund zur Freude ist. Noch mehr verzückten Penn aber womöglich ...

... die Worte Geldofs - schließlich offenbarte der Sänger unumwunden seine Begeisterung für den Hollywood-Star: "I love him and I wanna fuck him." Das müssen wir ganz sicher nicht übersetzen. Was wir aber der Vollständigkeit halber noch machen müssen, ist, ...

... Ihnen noch einige weitere Gäste der Gala zu zeigen. Schließlich möchten Sie ja ganz bestimmt wissen, wie prominent in etwa Sie sein müssen, um sich die Teilnahme an der Veranstaltung leisten zu können. Also, da war zum Beispiel auch noch Anna Loos, einmal mit ihrem Mann Jan Josef Liefers ...

... und zum anderen mit ihren Bandkollegen von Silly. Eintritt hat sie jedoch sicher nur einmal gezahlt, oder?

Comedian Michael Mittermeier war ebenso mit von der Partie ...

... wie sein Kollege Bastian Pastewka mit seiner Partnerin Heidrun Buchmaier.

Auch Reamonn-Sänger Rea Garvey brachte seine bessere Hälfte Josephine mit, ...

... während Helen Schneider ganz alleine auf dem roten Teppich die "Rock'n'Roll Gypsy" gab.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger schien ebenso ihren Spaß zu haben ...

... wie Heike Makatsch ...

... und Ornella Muti, die die Veranstaltung im Übrigen auch moderierte.

Der frühere NASA-Astronaut und zweite Mensch auf dem Mond, Buzz Aldrin (mit seiner Frau Lois) freute sich bestimmt sehr, nun auch diesen großen Schritt für die Menschheit in Berlin miterleben zu dürfen.

Diese drei wiederum sehen zwar aus wie Orgelpfeifen, sind jedoch die Regisseure Fatih Akin (l.) und Detlev Buck sowie die Schauspielerin Pheline Rogga.

Apropos Orgelpfeifen und Musik. Patrick Nuo war auch da. Mensch, wenn sogar der Juror von "Deutschland sucht den Superstar" ...

... eine Einladung zu diesem so stilsicheren Fest hatte (im Bild: Ex-Rennfahrerin Heidi Hetzer), dann wollen wir aber nächstes Jahr auch dabei sein.

Vielleicht bringen wir ja Menowin und Daniel mit. "Cinema for Peace", wir kommen! (Text: Volker Probst)

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