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US-Regierungschefs im Film : Alle meine Präsidentchen

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Noch macht dieser Herr den Job. (Foto: REUTERS)

Noch macht dieser Herr den Job.

Noch macht dieser Herr den Job.

Aber so kurz vor dem Ende seiner Amtszeit ...

... kratzen viele andere an seinem Thron. Das gefällt uns nicht immer gut, deswegen träumen wir uns nach Hollywood und schauen uns lieber ein paar Präsidenten auf Zelluloid an.

Zum Beispiel den hier: Keine zwei Jahre ist es her, dass Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) im Weißen Haus von Terroristen attackiert und nur mit Glück von seinem Secret-Service-Agenten Mike Banning (Gerard Butler) gerettet werden konnte.

Anlässlich der Trauerfeier des unter mysteriösen Umständen verstorbenen britischen Premierministers stattet Asher zusammen mit seinem besten Mann Banning London einen Besuch ab, der alles andere als routinemäßig verläuft. Denn Terroristen haben es auf die versammelten Politiker abgesehen, um die westliche Welt ins komplette Chaos zu stürzen.

Aaron Eckhart kehrt für "London Has Fallen" in seiner Rolle als gejagter Präsident aus "Olympus Has Fallen" zurück und beweist erneut, ...

... dass der mächtigste Mann der USA weitaus mehr drauf hat, als Telefongespräche zu führen. Aaron Eckhart for President? Auf jeden Fall!

Bereits 1996 schlüpfte unter der Regie von Freak-Meister Tim Burton niemand geringeres als Jack Nicholson 1996 in die Rolle des - zugegeben - etwas durchgeknallten Präsidenten James Dale, der es mit einer Invasion schräger Aliens zu tun bekommt.

Doch Nicholson/Dale hat keine Angst vor nichts und niemandem, ...

... und anstatt die Außerirdischen direkt eliminieren zu lassen, entscheidet sich Dale für einen gebührenden Empfang – der allerdings gründlich in die Hose geht.

Denn die als Symbol des Friedens aufsteigende weiße Taube löst bei den Neuankömmlingen totale Panik aus, die in einem irren Massaker endet.

Jack Nicholson als Präsident der Vereinigten Staaten? Well, eher nicht, oder?

Ebenfalls mit Aliens, wenn auch mit weitaus fieseren Gestalten, bekommt es Bill Pullman als Präsident Whitmore im Actionblockbuster von Roland Emmerich zu tun, der im gleichen Jahr entstand wie "Mars Attacks".

Der titelgebende Unabhängigkeitstag wird für den Präsidenten zum Debakel, als eine UFO-Flotte Kurs auf die USA und das Weiße Haus nimmt. Whitmores Frau wird bei dem Angriff schwer verletzt.

Im Angesicht der vorherrschenden Not flüchtet Whitmore samt Gefolge auf die geheime Basis Area 51, von der der Präsident nicht mal wusste, dass sie existiert. Der ungleiche Kampf zwischen Erdlingen und Marsmenschen ist damit offiziell eröffnet.

Bill Pullman als next president? Why not?

Kommen wir zu Präsident Tom Beck in "Deep Impact": Wieder einmal steht der Erde in Mimi Leders Actionkracher eine Katastrophe aus dem All bevor, diesmal jedoch in Form eines unaufhaltbaren Kometen.

Das über drei Kilometer große Gestein rast auf den blauen Planeten zu und droht jegliches Leben auszulöschen.

Ein Spezialfall für Präsident Tom Beck, der nach Bekanntgabe des Supergaus alle Preise und Gehälter einfrieren lässt und unüberlegte Panikhandlungen verbietet. Als gewissenhafter Präsident Beck gibt sich hier Morgan Freeman die Ehre.

In "London Has Fallen" ist Freeman nun als Vizepräsident Trumbull neben Gerard Butler und Aaron Eckhart zu sehen.

Morgan Freeman an die Spitze der USA? Kann man sich gut vorstellen!

So viele sägen da an Barack Obamas Stuhlbein. Da dürfen wir den einen doch nicht unberücksichtigt lassen, der höchstwahrscheinlich sehr konkrete Ambitionen hat, obwohl er noch keinen Präsidenten spielte.

George Clooney!

Oder was meinen Sie, warum er seine lustige Wrestlerin Stacy gegen die Menschenrechtsanwältin Amal eingetauscht hat?

Egal, George darf unserer Kanzlerin bereits Ratschläge geben, obwohl er noch nicht mal ein simpler Abgeordneter ist ("Das rät Clooney der Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage" titelten am Tag nach seinem Besuch im Kanzleramt deutsche Zeitungen).

Und vor Kurzem wurde bekannt, dass Clooney keine Lust mehr habe, Filme zu drehen, jedenfalls nicht vor der Kamera.

Präsident Clooney? Immer noch die bessere Frisur als Trump, oder?

Einer, der schon so richtig im präsidialen Sattel sitzt, ist Kevin Spacey.

Als Frank Underwood mit seiner Gattin Claire (Robin Wrigth) zeigt er dem Zuschauer Glanz und Gloria, aber auch Bitterkeit und Intrige im Weißen Haus.

Sein Aufstieg war steinig - Leichen pflastern seinen Weg, ...

... könnte man auch sagen - und doch schafft er es immer wieder, ....

... den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und für sich zu gewinnen.

Kevin Spacey for President?

Unbedingt, wir kennen ihn ja schon so gut!

Kult-Star Samuel L. Jackson mimte im Laufe seiner Karriere viele verschiedene Charaktere, ...

... vor allem eher die schrägen Varianten, ...

... doch in der verrückten Komödie des Finnen Jalmari Helander durfte es der US-Präsident sein. Dessen Flugzeug wird, ähnlich wie schon bei "Air Force One", von Terroristen attackiert und zum Absturz gebracht.

Mit letzter Mühe gelingt es Moore, aus dem Wrack zu fliehen und sich in einer Rettungskapsel in einem Waldstück zu verschanzen.

Dort wird er von einem Jungen gefunden und muss feststellen, dass er mitten im eiskalten Finnland abgestürzt ist.

Samuel L. Jackson kann zumindest schonmal so übellaunig gucken wie Vize-Kanzler Sigmar Gabriel an seinen besseren Tagen.

So - why not give it a try as President of the United States?

Einen haben wir noch! Nein, nicht den links, ...

... den hier. Harrison Ford.

Harrison Ford ist nicht nur Indiana Jones ...

... und Han Solo, ...

... sondern war in Wolfgang Petersens Entführungsthriller von 1997 sogar für zwei Stunden Präsident der Vereinigten Staaten.

Als er einen Diktator verhaften lässt, sind dessen Anhänger überhaupt nicht amused. Kurzerhand entführen sie unter Mithilfe eines Agenten des Secret Service das Flugzeug des Präsidenten, die Air Force One.

Allerdings lässt sich Präsident James Marshall davon nicht so schnell kleinkriegen.

Ford bewies bei der Produktion trotz seines damaligen Alters von 55 Jahren, dass er in Sachen Action immer noch topfit ist.

Außerdem hätte er, sollte es dazu kommen, dass er Präsident wird, eine Menge guter Freunde und Berater zur Hand.

Und mit Ally McBeal eine klassische First Lady an der Seite.

Und auch, wenn Ihnen diese Vorschläge eher absurd vorgekommen sind - im wahren Leben geht es immer noch ein bisschen absurder. (soe)

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