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Vom großen Bruder zum kleinen Luder: "Big Brother" und die Folgen

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Da hat er noch gejubelt, der Sascha. Schließlich ... (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Da hat er noch gejubelt, der Sascha. Schließlich ...

Da hat er noch gejubelt, der Sascha. Schließlich ...

... stand für ihn nach dem Gewinn der fünften Staffel von "Big Brother" im März 2005 fest, dass er fortan keine finanziellen Sorgen mehr haben würde. Kein Wunder, ...

... so war es ihm ja auch versprochen worden. Doch inzwischen ...

... dürfte dem heute 34-Jährigen, der mit vollem Namen Sascha Sirtl heißt, der Jubelschrei im Halse stecken bleiben. Nicht etwa, ...

... weil er sich selbst geklont hätte und das Geld deswegen teilen müsste (rechts im Bild ist sein Zwillingsbruder Jörg), sondern ...

... weil er die Rechnung ohne die duften Typen vom Fiskus gemacht hat. Die entschieden sich, an dem Oberfranken mal eben ein Exempel zu statuieren. Mit der Begründung, "Big Brother" sei kein Spiel, sondern Arbeit, ...

... fordert der Staat nun beinahe bis aufs letzte Hemd alles von Sascha zurück - mehr als 700.000 Euro. Für den Sieger des Reality-Formats, der zwar nichts groß verprasst, wohl aber einiges investiert hat, bedeutet das nach eigenen Angaben den Ruin. Und so könnte ...

... sich der Traum vom Triumph, der sich nach einem kompletten Jahr im Container für ihn erfüllt hatte, am Ende zum wahren Alptraum wandeln. Doch nicht nur Sascha, ...

... auch so manch anderer Ex-Bewohner des Fernseh-Knasts in Hürth bei Köln dürfte mit gemischten Gefühlen an seine fünf Minuten Ruhm im Kamera-Fokus zurückdenken. Nur wenige schafften es, ...

... danach - und wenn auch nur kurz - im Gespräch zu bleiben ...

... oder - wie auch immer - aus der Sache Kapital zu schlagen. In den ...

... mittlerweile elf deutschen Staffeln, die von wechselnden Moderatoren (im Bild: der Moderator der ersten Staffel, Percy Hoven) präsentiert wurden, ...

... haben rund 300 Kandidaten mitgewirkt. Und auch, wenn Sie sich ...

... an manch einen Teilnehmer ...

... oder die eine ...

... oder andere Teilnehmerin - aus welchen ...

... Gründen auch immer - womöglich besonders gut zurückerinnern, können wir natürlich nicht alle hier vorstellen. Genausowenig können wir im Einzelnen auf alle ...

... mehr (in der Bildmitte: Verona Pooth) ...

... oder weniger (im Bild: Lothar Vosseler, Halbbruder von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder) ...

... Prominenten (im Bild: Désirée Nick) eingehen, ...

... die sich im Laufe der Zeit (im Bild: Tatjana Gsell) ...

... ein mehr oder weniger langes Stelldichein im Container gegeben haben (im Bild: Nadja Abdel Farrag und Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals). Konzentrieren wir uns also ...

... auf die, die es nicht zuletzt erst durch "Big Brother" zu einer gewissen Popularität gebracht und auch danach das Rampenlicht gesucht haben.

Er ist und bleibt natürlich der ewige Klassiker: Zlatko Trpkovski. Erst ...

... bewarb er sich um einen Job als Windel-Ausfahrer, ...

... doch dann kam ihm sein Engagement bei "Big Brother" in die Quere. Für Zlatko war die Show Fluch und Segen zugleich. Einerseits ...

... wurde der Baden-Württemberger mazedonischer Abstammung auf Grund seiner nur allzu offenkundigen Bildungslücken zur Lachnummer. Andererseits ...

... bescherte ihm sein Auftreten ebenso einen Kultstatus, aus dem ...

... er und andere rasch Kapital zu schlagen wussten. Doch der Erfolg war nicht von Dauer. Das auf Zlatkos Aussage, William Shakespeare nicht zu kennen, zurückgehende "Shakesbier" wurde alsbald wegen Absatzschwierigkeiten wieder eingestellt. Zlatko ...

... versuchte sich auch als Sänger. Obwohl er definitiv keinen Ton traf, wurden sowohl das von ihm allein gesungene "Ich vermiss' Dich (wie die Hölle)" ...

... als auch das Duett "Großer Bruder" mit seinem Container-Kumpel Jürgen Milski (r.) zu Nummer-1-Hits in Deutschland, die beide gar Platin-Status erreichten. Doch bald danach begann die allgemeine Zlatko-Begeisterung nachzulassen ...

... und der Stern des damals Mitte-20-Jährigen zu sinken. Der absolute Tiefpunkt war 2001 beim vielleicht schlimmsten deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest aller Zeiten erreicht (links im Bild: der später ermordete Modezar Rudolph Moshammer, der sich damals ebenfalls als Sänger versuchte). Zlatko ...

... trug seinen Song "Einer für alle" derart schief vor, dass ihn das Publikum gnadenlos auspfiff. Am Ende seines Auftritts kommentierte der Möchtegern-Sänger dies mit den Worten: "Vielen herzlichen Dank, ihr Fotzköpfe." Statt ...

... zum Song Contest nach Kopenhagen zu fahren, war Zlatko damit medial erledigt. Aber auch er selbst trat den Rückzug aus der Öffentlichkeit an. Heute soll er wieder in seinem ursprünglich erlernten Beruf als Kfz-Mechaniker arbeiten.

Sie würden wir ja gerne mal fragen, ob ihr Liebesschwur für Jürgen von damals wirklich noch immer gilt.

Jürgen Milski blieb nicht nur wegen seines gemeinsamen Hits mit Zlatko auch nach "Big Brother" dauerhaft präsent. So schlug sich der ehemalige Ford-Arbeiter in der Folgezeit ...

... etwa mit Ballermann-Songs wie "Heute fährt die 18 bis nach Istanbul" auf Mallorca und Karnevalsveranstaltungen durch. Zudem ...

... zog er der Rückkehr zum Autobauer fragwürdige Fernseh-Jobs wie den des quatschenden Geldeintreibers beim inzwischen eingestellten Call-In-Sender 9Live vor. Doch immerhin: Auf diese Art und Weise ...

... behielt Jürgen ein Bein in der Medien-Branche. Dies brachte ihm bis heute noch diverse weitere Moderations-Einsätze ein - nicht zuletzt bei dem Format, das ihn bekannt gemacht hat.

"Ich wurde nach 'Big Brother' zum Millionär", sagt Jürgen Milski heute. Die Betonung liegt auf "nach", denn die Sendung selbst machte ihn als Zweitplatzierten der ersten Staffel zwar sicher um ein paar Erfahrungen reicher, aber eben nicht finanziell.

"Ich arbeite 350 Tage im Jahr. Trete auf Mallorca in den Discos auf, moderiere auf Sport1", begründete der heute 48-Jährige gegenüber der "Bild"-Zeitung, wie er zu seinem Geld gekommen ist.

Das Gewinner-Preisgeld von "Big Brother" in Höhe von 250.000 DM - ja, im Jahr 2000 gab es noch die gute alte Mark - sackte indes komplett er ein: John Milz.

Auch wenn sich danach alle um ihn rissen - John legte nach 102 Tagen Kamera-Beobachtung keinen gesteigerten Wert darauf, weiter im Mittelpunkt zu stehen. Stattdessen ...

... zog er sich mitsamt seiner Siegprämie flugs aus der Öffentlichkeit zurück. Vor ein paar Jahren hieß es, der gebürtige Potsdamer lebe inzwischen mit Frau und Kind auf einem Bauernhof in Krefeld und lege gelegentlich als DJ auf. Ob das immer noch so ist ...

... oder der gute John inzwischen auf und davon zu neuen Abenteuern abgedampft ist, wissen wir nicht. Keine Frage, ...

... vor allem ihrem Vorreiter-Status war es zu verdanken, dass nach der ersten Staffel so einige Teilnehmer etwas länger von ihrem im Container erworbenen Ruhm zehren konnten. Bestes Beispiel: Alexander Jolig.

In der Sendung machte er vor allem auf sich aufmerksam, als er ...

... und Mitbewohnerin Kerstin Klinz sich - allen Kameras zum Trotz - unter der Decke verdächtig nahe kamen. Die Affäre ...

... zerbrach kurz nach der Sendung. Während sie daraufhin rasch in Vergessenheit geriet, ...

... lebte Alex vorläufig weiter ein Leben im Blitzlicht. Vor allem ...

... lag dies natürlich daran, dass er nun eine Beziehung mit Jenny Elvers einging. Die Schauspielerin ...

... bekam mit dem damaligen Kneipenbesitzer ein Kind. Doch ...

... auch diese Verbindung war nicht von Dauer. Natürlich nutzte auch Jolig seine kurzzeitige Bekanntheit durch "Big Brother" ...

... für eine noch kürzere Gesangskarriere. Dabei schaffte es aber auch sein Song "Ich will nur dich" bis auf Platz 3 der deutschen Charts. Es folgten ...

... noch einige kleinere Gehversuche im schauspielerischen Bereich, ehe auch er sich entschloss, zu einem weniger öffentlichen Leben zurückzukehren. Und dann ...

... wäre da noch Sabrina Lange. Im "Big Brother"-Haus machte die dralle Dachdeckerin so einige Jungs wuschig. Sie hoffte im Anschluss wohl auch ...

... auf eine Laufbahn im Scheinwerfer-Licht. Egal wie - ob als Moderatorin fürs Radio, Sängerin oder Schauspielerin. So ergatterte sie etwa ...

... in der 2005 gedrehten Komödie "Der Prinz aus Wanne-Eickel" eine Rolle an der Seite von Schauspiel-Ikonen wie dem mittlerweile verstorbenen Klausjürgen Wussow (l.) und Roberto Blanco (M). Doch mittlerweile ...

... scheint ihre "Karriere" ein wenig ins Stocken geraten zu sein. In jüngster Zeit jedenfalls machte die Blondine ...

... eher durch skurrile Aktionen als durch herausragende Auftritte die Öffentlichkeit noch einmal auf sich aufmerksam. So stritt sie sich im August 2011 etwa vor Gericht ...

... mit Gisele Oppermann - ehemalige Teilnehmerin der Casting-Show "Germany's Next Topmodel" - um einen Hund. Und im Februar 2012 geriet Sabrina in die Schlagzeilen, weil sie im Stau einen anderen Autofahrer wüst beschimpft haben soll.

Und? Waren Sie damals auch bei der zweiten Staffel noch mit dabei? Das war nicht nur die Staffel, in der Oliver Geissen und Aleksandra Bechtel ins Moderations-Team rückten, sondern auch die, ...

... in der der damalige FDP-Chef Guido Westerwelle das "Big Brother"-Haus für die perfekte politische Bühne hielt. Aber wen interessiert schon Westerwelle? Viel wichtiger ist natürlich ...

... die Dame hier rechts im Bild.

Ihr Name: Hanka Rackwitz. Sie hat in ihrem Leben ...

... schon so einiges durch - neben "Big Brother" ein Lehramtsstudium, die Leitung einer Abbruch-Firma und inzwischen ...

... einen Job als Immobilienmaklerin. Wer gelegentlich mal bei der VOX-Sendung "mieten, kaufen, wohnen" reinzappt, ...

... der hat mit ihr defintiv schon so manches Appartement im schönen Leipzig besichtigt.

Noch einer, der es irgendwie geschafft hat, seinen Fuß genauso irgendwie im Fernsehen zu behalten.

Bei "Big Brother" galt der gelernte Kfz-Mechaniker Harry Schmidt als harter Rocker-Typ mit weichem Kern. Als ...

... "Big Harry" bleiben uns auch seine Gesangs-Künste nicht erspart - seine letzte CD "Nordenwind" erschien 2008. Vor allem jedoch ...

... dürfte manch einem sein Gesicht nach wie vor aus der ARD-Vorabend-Serie "Großstadtrevier" bekannt sein. Hier verkörpert er seit 2002 immer mal wieder einen Kneipenwirt. Das passt aber zu "Big Harry" wirklich auch ganz gut.

"Big" war und ist vor allem Christian Möllmanns Klappe. Als "Nominator" ...

... machte er sich bei seinen Mitinsassen im "Big Brother"-Haus unbeliebt. Die Zuschauer indes fanden durchaus einigen Gefallen an seiner Drecksack-Tour. Seine nach seinem Auszug veröffentlichte Single "Es ist geil ein Arschloch zu sein" ...

... erreichte Platz 1 der deutschen Charts, das Album "Nominator" schaffte es ebenfalls in die Top 10. Es folgten diverse kleinere Moderations-Tätigkeiten im TV, darunter auch bei "Big Brother". Inzwischen jedoch ...

... ist es ruhiger um den großmauligen Christian geworden. Laut seinem Profil bei der Online-Plattform XING ist er Freiberufler und "oberwichtig". Und wer will, kann ihn als Sänger oder Comedian buchen. Na dann, viel Spaß!

Müssen wir erwähnen, dass auch Walter Unterweger gesungen hat? Nun ja, bei diesem Foto vielleicht schon, sonst denken Sie noch, er hätte eine andere Karriere versucht. Auch sein Song "Ich geh nicht ohne dich" ...

... schaffte tatsächlich eine Top-10-Platzierung in Deutschland. Und nicht nur das: Bis 2003 hatte der gebürtige Österreicher auch eine Rolle im ARD-"Marienhof". Danach allerdings ...

... zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und arbeitete als Arzt. Ach ja, und geheiratet hat er auch. Allerdings nicht seinen Schwarm Laetitia Casta, sondern seine ehemalige "Marienhof"-Kollegin Henriette Richter-Röhl, die im Gegensatz zu ihm noch immer als Schauspielerin tätig ist.

Sie schaffen es in diese Galerie nicht etwa, weil sie es nach ihrer Zeit im Container auf eine Medien-Karriere angelegt hätten, sondern weil sie tatsächlich zum ersten "Big Brother"-Heiratspaar wurden. Karim und die seinerzeit etwas spöttisch als "Franken-Barbie" bezeichnete Daniela ...

... heißen heute mit Nachnamen Benguerich und betreiben ein Wellness-Center und "Medical Spa" in Wiesbaden. Glückwunsch!

Noch mehr beglückwünschen musste man damals allerdings Alida Kurras, dann Lauenstein, jetzt wieder Kurras. Jedenfalls dachte man das am Ende der zweiten "Big Brother"-Staffel. Die zu diesem Zeitpunkt 23-Jährige ...

... setzte sich gegen alle Konkurrenten durch und sackte die Siegprämie von 250.000 Mark ein.

Doch aus dem süßen Mädel, das die Herzen der Zuschauer gewonnen hatte, ...

... wurde in der Folgezeit leider eine der nervtötenden Quasselstrippen diverser Call-In-Formate im Fernsehen. Sie wissen schon, die, bei denen die Antworten auf die Frage nach einem Namen mit S Swanhilde, Sebnem und Swulken lauten. Daneben ...

... durfte sie natürlich unter anderem auch bei "Big Brother" nochmals ran - diesmal als Moderatorin. Nach der Einstellung des Senders 9Live ...

... scheint ihre Fernseh-"Karriere" jedoch endgültig in einer Sackgasse gelandet zu sein - inzwischen moderiert Alida beim Shopping-Kanal, ebenso wie ihre Ex-9Live-Kollegin Anna Heesch (r.). Der ...

... scheinbar tabulose Voyeurismus, der mit "Big Brother" Einzug ins Fernsehen hielt, war anfangs ganz und gar nicht unumstritten. Dementsprechend groß war jedoch auch das Zuschauerinteresse. Mit der Aufregung um das Format ebbte auch die Aufmerksamkeit des Publikums ab. Die Gewinner ...

... späterer Staffeln (im Bild: der Sieger der sechsten "Big Brother"-Ausgabe, Michael) erhielten zwar höhere Siegprämien, sind jedoch kaum jemandem, der ihre Auftritte in der Sendung selbst nicht verfolgt hat, bekannt. Und auch sonst erlangten nur noch sehr wenige Teilnehmer der Show eine gewisse Popularität. Stattdessen versuchten nun vermehrt Sternchen der Show-Branche, ihre Karriere im Container anzukurbeln. Ein Beispiel dafür ...

... ist etwa Kader Loth (r.). Vor ihrem Einzug ins "Big Brother"-Haus der fünften Staffel ...

... zeigte sie uns schon im Männermagazin Penthouse, was sie für Qualitäten hat. Auf "Big Brother" folgten "Die Alm", diverse kleinere TV-Auftritte und eine Laufbahn als "It-Girl". Nicht schlecht staunten viele, ...

... als ausgerechnet Loth zur Berliner Frauenbeauftragten der von CSU-Rebellin Gabriele Pauli gegründeten Freien Union ernannt wurde. Aber wir sind uns natürlich sicher, ...

... dass sie da einen super Job macht. Prösterchen!

Gemeinsam mit Loth im Container war unter anderem Natalie Langer. Nach einem anschließenden Engagement bei 9Live könnten zumindest TV-Zuschauer im süddeutschen Raum sie noch kennen - gelegentlich tritt sie in Comedy-Sendungen des Bayerischen Fernsehens auf.

Karim Maataoui indes hatte seine bis dato beste Zeit im Rampenlicht schon hinter sich, als er 2004 in den Container zog. In den 90er-Jahren war er Mitglied der von Dieter Bohlen produzierten Boyband Touché.

Mit Mitbewohnerin Lisa ließ er im Whirlpool wohl nicht nur das Wasser sprudeln. Ohne nähere Erklärung verließ er danach freiwillig das Haus. Ob er sich womöglich für irgendetwas geschämt hat, wissen wir leider ebenso wenig wie ...

... wir die Meinung seiner On-Off-Freundin Jessica Stockmann dazu kennen. Mit ihr war Karim erst zusammen, dann auseinander, dann wieder zusammen und seit Ende 2011 wieder auseinander. Und was macht ...

... Karim Maataoui sonst derzeit noch so? Sicher ab und an auch noch mal in den Whirlpool gehen und natürlich irgendetwas mit Musik. Unter anderem nahm er 2011 mit der ehemaligen "X Factor"-Kandidatin Sara Mosquera einen Weihnachtssong auf. Und dann wäre aus der fünften Staffel da noch ...

... er. Sachsen-Paule! Bürgerlich hört er auf den Namen Heiko Herlofson, doch es waren nicht unbedingt gutbürgerliche Tätigkeiten, ...

... für die er schon vor seinem Ausflug zu "Big Brother" einen gewissen Ruf genoss. Und nun? Die Porno-Karriere ...

... des Inhabers eines "Venus Award" als bester Nachwuchsdarsteller war nach vier Filmen beendet. Vor einigen Jahren machten Meldungen die Runde, Sachsen-Paule sei finanziell komplett abgebrannt und lebe von Sozialhilfe. Wohnen soll er in Leipzig. Apropos ...

... Porno. Die beiden waren zumindest kurzzeitig mal liiert: Michaela Schaffrath alias Gina Wild und Tim Bibelhausen ...

... alias Tim Toupet. Der gelernte Friseur macht heute mit Liedern wie "Du hast die Haare schön", "Ich bin ein Döner" und "Allee Allee (eine Straße, viele Bäume)" den Ballermann unsicher. 2005 indes ...

... beehrte er "Big Brother", wenngleich er die Show nach nicht einmal drei Wochen freiwillig wieder verließ.

Die Haare schön hatte auch Giuseppe Pellegrino. Mit mehr als 280.000 Euro erzielte er in der sechsten Staffel des Reality-Formats, in der sich alle Teilnehmer Prämien verdienen konnten, den höchsten Gewinn. Und das, obwohl er nicht einmal Sieger der Show wurde. Genauso gefloppt ist die Gesangskarriere, die er anschließend einzuschlagen versuchte.

Janice Behrendt indes hat es nach ihrem rund zweiwöchigen Container-Aufenthalt 2006, den sie freiwillig beendete, zu etwas gebracht. Zumindest zu irgendetwas. Sie wurde Miss Deutschland 2008.

Um es ebenfalls in gewisser Weise zu irgendetwas zu bringen, musste sie gar nichts tun: Michelle ist die Tochter von Ex-Fußball-Nationalspieler Pierre Littbarski. Sie zog bereits im Oktober 2005 für rund viereinhalb Monate ins "Big Brother"-Haus. Danach schloss sie nach Angaben auf ihrer Homepage eine Ausbildung zur Kosmetikerin ab. Das Verhältnis zwischen ihr und ihrem berühmten Vater stand in der Vergangenheit ebenso wenig zum besten ...

... wie das ihre zu ihrem alten Herrn. Patricia Blanco, Tochter von Schlagersänger Roberto Blanco, zog im Laufe der neunten Staffel 2009 in den Container. Später unternahm sie mehrfach öffentliche Diät-Versuche und sorgte zudem mit Spitzen gegen ihren Vater und dessen 40 Jahre jüngere Ehefrau für Schlagzeilen.

Da schien für Piero Esteriore alles noch in Ordnung. 2004 vertrat er die Schweiz beim Eurovision Song Contest, flog jedoch ohne einen einzigen Punkt im Halbfinale bereits raus. Sein anfänglicher musikalischer Erfolg in seinem Heimatland verebbte rasch. 2009 gab er ein Gastspiel bei "Big Brother", das er allerdings bereits nach einer Woche wieder freiwillig beendete.

Ausgerechnet Roberto Blanco bot ihm daraufhin musikalische Unterstützung an. Geholfen ...

... hat es nichts - 2011 sah man Esteriore wieder im Fernsehen, diesmal beim "Supertalent". Hier schied der Sänger im Halbfinale aus. Wenig zuvor war bekannt geworden, dass der Schweizer noch immer hohe Schulden hat. Der Grund: Aus Wut über einen Artikel war Esteriore 2007 absichtlich mit einem Auto in das verantwortliche Verlagshaus gerauscht.

Ebenfalls eine Teilnehmerin der neunten "Big Brother"-Staffel war die ehemalige Porno-Darstellerin Annina Uctis. Ihre Mitwirkung in Streifen des horizontalen Gewerbes hat sie inzwischen eingestellt. Stattdessen hangelt sie sich nun von TV-Format zu TV-Format - von "Beat the Blondes" bis zum "Perfekten Promi-Dinner".

Hardcore-Pornos hat sie zwar nie gemacht, aber dafür macht sie bis heute so gut wie alles andere im Erotik-Bereich. Bettie Ballhaus bewohnte den gleichen Container wie Blanco, Esteriore und Uctis - und bekam von der Gruppe "Fettes Brot" wohl eher unfreiwillig ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die Song-Zeilen "Bettina, pack deine Brüste ein, Bettina, zieh dir bitte etwas an" sollen ihr gewidmet sein.

Sex sells - dieses Motto setzte sich mehr und mehr bei "Big Brother" durch, auch bei Staffel Nummer 10. In ihr wirkte unter anderem die Pornodarstellerin Carolin Wosnitza, besser bekannt als "Sexy Cora" mit. Sie erlangte ...

... auf Grund ihres tragischen Schicksals traurige Bekanntheit. Nicht einmal ein Jahr nach ihrem Auszug aus der Show ...

... starb Wosnitza im Alter von nur 23 Jahren. Als sie sich zum fünften Mal für eine Brustvergrößerung unter das Messer legte, setzte ihr Herz aus. Den Folgen der Operation erlag sie am 2. Februar 2011. Zeitgleich mit Cora ...

... verbrachte auch Micaela Schäfer rund zwei Wochen im Container. Die ...

... "Nackt-DJane" hat schon so einiges versucht, um auf sich aufmerksam zu machen - von "Germany's Next Topmodel" bis zum "Supertalent". Den "Durchbruch" ...

... schaffte sie aber wohl erst mit ihrem Abstecher in das Dschungelcamp.

Bis zum 12. September 2011 flimmerte die elfte und bis dato letzte Staffel von "Big Brother" bei RTL II über den Bildschirm. Mit dabei war auch eine alte Bekannte: Lisa Bund, ...

... einstmals Viertplatzierte bei "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) und ebenfalls Dschungelcamp-Bewohnerin. Sie arbeitet in diesen Minuten bestimmt ebenso weiterhin ganz hart an ihrer Gesangs-Karriere ...

... wie Benny Kieckhäben, der es vom DSDS-Fünftplatzierten ebenfalls bis in den Container brachte.

Wirklich kein bisschen der Rede wert sind indes "Porno-Klaus" alias Klaus Aichholzer ...

... und Cosimo Citiolo, die das "Big Brother"- Haus in Staffel 10 beziehungsweise 11 mit ihrer Anwesenheit bereicherten. Sie tun seit Jahren alles dafür, uns auf irgendeine Weise mit ihrem nicht vorhandenen Talent zu beglücken. Da lag der Container ja quasi auf der Straße.

Siehst du, Sascha, nicht nur du hast es schwer.

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