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Dennis Hopper: Born to be wild

 
Dennis Hopper: Born to be wild

Was ist bloß bei Dennis Hopper los?

Bisher immer der coole Drauf- ....

... und Einzelgänger, ...

... schien er in fortgeschrittenem Alter doch recht ...

... gefestigt und glücklich.

Wenn er mit seiner Frau Victoria Duffy auftauchte, dachte man immer, dort kommt ein entspanntes, verliebtes Paar.

Aber es soll ganz anders sein!

Der 73-Jährige hat überdies Krebs im Endstadium. Unheilbar.

Es heißt, dass er sich zurückgezogen habe, um seine letzten Tage in Frieden zu verbringen.

Diese Tatsache an sich ist ja schon schlimm genug.

Jetzt soll seine fünfte Frau, Victoria Duffy, aber behaupten, der Todkranke habe ein Drogenproblem und wolle sie umbringen.

Jetzt wolle er nur noch eines: Die Scheidung von seiner Frau und das Sorgerecht für die gemeinsame, sechsjährige Tochter Galen.

Doch gegen diesen letzten Willen wehrt sich seine Noch-Gattin mit allen Mitteln und erhebt schwere Vorwürfe gegen Hopper.

Die 41-Jährige behauptet, dass Hopper sie mit dem Tode bedroht und vor den Augen seiner Tochter mit einer geladenen Waffe herumgefuchtelt haben soll.

Das geht aus den Scheidungspapieren hervor, die der Internetdienst "DailyBeast.com" veröffentlicht hat.

Demnach habe Hopper im November noch gedroht, Victoria umzubringen, sollte sie ihn jemals verlassen.

Im Schlafzimmer des Hauses hätte der 73-Jährige zudem mehrere geladene Waffen gelagert.

Duffy wirft dem Schauspieler auch Marihuana-Konsum vor. Hopper, der an unheilbarem Prostata-Krebs leidet, kiffe mehrmals täglich wegen der Schmerzen, sogar vor der gemeinsamen Tochter. All das nennt Duffy als Gründe, weshalb sie das alleinige Sorgerecht anstrebe.

Ausschlaggebend sei aber etwas vollkommen anderes bzw. eine andere Person: ...

... Hoppers Tochter Marin! Die 47-Jährige soll Hoppers sechs Jahre jüngere Frau Victoria schon immer gehasst haben.

Ein Insider glaubt, dass "wenn Marin es schafft, dass ihr Vater Victoria auf dem Sterbebett verlässt, damit sie selbst mehr Kohle kassieren kann, wird sie die glücklichste Frau in L.A. sein".

Kann ein "Easy Rider" denn so blind sein, selbst wenn er sterbenskrank ist?

Nach immerhin fast 14 Jahren Ehe hat er die Scheidung eingereicht. Für die Trennung machte der Star - wie sollte es anders sein - "unüberbrückbare Differenzen" geltend.

Neben den Kindern Galen und Marin hat er noch zwei weitere Kinder aus seinen Ehen.

Hier ist er mit seiner Frau und Sohn Henry 2008 in Cannes.

Bisher heißt es, dass er Duffy einen monatlichen Unterhalt zahlen will.

Die Aufteilung der Immobilien steht noch aus, wird unter den gegebenen Umständen aber sicher interessant.

Dabei wirkten die beiden immer so glücklich! Freunde äußerten sich ABCnews gegenüber, dass sie von Spannungen nichts bemerkt hätten.

Seine Karriere begann klassisch: Nach einigen Auftritten im Fernsehen wurde er von Warner Brothers unter Vertrag genommen.

Zwei seiner ersten Filmrollen hatte er in den James-Dean-Klassikern "… denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Giganten". Dean zählte auch privat zu seinen Freunden.

Sie beide verband die Leidenschaft für schnelle Autos und Motorräder.

Da Hopper jedoch als stur und unbelehrbar galt, wurden ihm eher selten Hauptrollen angeboten.

Hopper besuchte die Lee-Strasberg-Schule und trat in einigen Western in Nebenrollen auf. Über den B-Movie-Regisseur Roger Corman lernte er Peter Fonda (Foto) kennen und freundete sich mit ihm an.

1969 drehten die beiden für nur 400.000 Dollar das Roadmovie "Easy Rider". Der Film wurde zum Kulthit der Hippie-Bewegung und schließlich zur Legende, ...

... ebenso wie der berühmte Titelsong "Born to be Wild". Der Grund dafür war vor allem, dass er sich grundlegend von allem unterschied, was man je zuvor im Kino gesehen hatte.

"Easy Rider" passte in kein Schema, wirkte nicht angestaubt, sondern frisch – New Hollywood war geboren und hatte mit Dennis Hopper, Peter Fonda und Jack Nicholson drei seiner ersten Helden gefunden.

Hopper verhielt sich dennoch als Exzentriker. Seine nächste Regiearbeit "The Last Movie" erntete durchgehend schlechte Kritiken.

Da er durch seinen Ungehorsam und seine Eigenwilligkeit die meisten Regisseure in den Wahnsinn trieb, stand er lange Zeit auf einer so genannten "Schwarzen Liste".

In den 1970er und 1980er Jahren hatte er aus diesem Grund fast keine kommerziellen Erfolge, was ihn jedoch nicht weiter juckte.

Er drehte einfach in Europa, begann zu trinken und Drogen zu nehmen.

Innerhalb von sieben Jahren heiratete er dreimal. (Auf dem Foto eine seiner Frauen, Kathleen, im Jahr 1990.)

1986 erregte Hopper Aufsehen in der Rolle eines Sadisten in David Lynchs "Blue Velvet".

1988 erreichte er mit seiner Regiearbeit "Colors - Farben der Gewalt" erstmals seit "Easy Rider" wieder ein breiteres Publikum.

Nach einem längeren Aufenthalt in einer Entzugsanstalt zog er von Texas nach Los Angeles und war in den Folgejahren in mehreren Hollywoodproduktionen zu sehen - meist in Nebenrollen.

Für "Freistoß" wurde er für den Oscar nominiert.

Sein bekanntester neuerer Film ist "Speed", in dem er den psychopathischen Verbrecher Howard Payne spielt, der einen Bus in die Luft jagen will.

Doch das ist nur eines von fast 50 Projekten, an denen Hopper in den 1990er Jahren mitwirkte.

Insgesamt hat er bisher über 140 Filme gedreht.

Zwei seiner größten Leidenschaften neben der Schauspielerei sind die Fotografie ...

... und die Malerei.

Seine Werke werden weltweit ausgestellt.

All seine Hobbys, ...

... seine vielfältigen Interessen, ...

... die Kunst, ...

... die Filme, ..

... alte Freunde, ...

... seine Leidenschaft für Golf, ...

... das Ansehen, das er bei Regisseuren ...

... und Kollegen hat,...

... all das konnte nicht verhindern, ...

... dass er sterbenskrank wurde ...

... und seine Ehe den Bach runterging.

Seine Fans würden es sicher begrüßen, wenn er seine Zeit weiterhin so verbringt, wie sie ihn sein ganzes Leben lang aus seinen Filmen kennen.

Cool.

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