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"Pflicht, einen Thronfolger zu produzieren": Briten erwarten das royale Baby

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Lange haben sie sich Zeit gelassen. (Foto: REUTERS)

Lange haben sie sich Zeit gelassen.

Lange haben sie sich Zeit gelassen.

Doch nun endlich kommt die für die meisten Briten so erlösende Nachricht: ...

... Kate, Herzogin von Cambridge und Ehefrau von Prinz William, ist schwanger.

"Die Königin, der Herzog von Edinburgh, der Prinz von Wales, die Herzogin von Cornwall, Prinz Harry und die Mitglieder beider Familien sind über die Neuigkeit erfreut", heißt es in einer Mitteilung des Palastes.

Dabei geht das Könighaus Windsor wohl eher als geplant mit dieser Mitteilung an die Öffentlichkeit.

Die Schwangerschaft sei noch in einem "sehr frühen Stadium", heißt es.

Aber offensichtlich lässt sich die Neuigkeit kaum mehr geheim halten, schließlich kommt Kate wegen Beschwerden ins Krankenhaus.

Die Herzogin leide unter "sehr heftiger morgendlicher Übelkeit", so die royale Mitteilung.

An ihrer Seite: Prinz William, die Nummer zwei der Thronfolge. Nun muss Kate erst einmal ein paar Tage im Krankenhaus bleiben, wo sie voraussichtlich mit Infusionen behandelt wird.

Nach ihrer Entlassung wird sie zudem "eine Zeit der Ruhe" brauchen.

Hockeyspielen - wie noch vor wenigen Tagen - wird die 30-Jährige wohl erst einmal nicht dürfen.

Spätestens seit ihrer Hochzeit am 29. April 2011 steht Catherine, die unter dem bürgerlichen Nachnamen Middleton geboren wurde, unter permanenter Beobachtung.

Immer wieder kursieren Gerüchte über eine mögliche Schwangerschaft.

Jedes Wassertrinken, jeder Ansatz eines Bäuchleins gibt Anlass zu wilden Spekulationen.

Und dann sind da noch immer die "guten Freunde" des Paares, die gerne frohe Neuigkeiten verbreiten - ob sie nun mit der Realität übereinstimmen oder nicht.

Der Druck ist immens - zumal gewöhnlicherweise die britischen Thronfolger im ersten Jahr der Ehe das Licht der Welt erblicken.

So liegt Prinz William bereits elf Monate nach der Hochzeit seiner Eltern Charles und Diana in den etwas unbeholfenen Armen seines Vaters.

Auch die Queen beschert ihrer Nationen mit Prinz Charles nach rund einem Jahr einen Thronfolger. Der nunmehr 64-Jährige befindet sich allerdings seit Jahrzehnten im Wartestand auf die Krone.

Letztlich gilt für Kate, was der Historiker Hugo Vickers so formuliert: ...

... "Wenn ich es mal deutlich sagen darf: Catherines Pflicht ist es, ihren Ehemann glücklich zu machen und einen Thronfolger zu produzieren".

Prinz William hatte bereits vor der Hochzeit klargestellt, dass er und Kate "auf jeden Fall eine Familie gründen" wollten.

Während über Kate gemunkelt wird, dass sie es mit dem Nachwuchs nicht so eilig habe, legt William im September noch einmal nach: ...

... Auf jeden Fall wünsche er sich zwei Kinder mit seiner Frau.

Immerhin eine Last aus früheren Zeiten bleibt Kate nun erspart: ...

... Die Frage, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommt, muss ihr mit Blick auf die Thronfolge keine Sorge mehr machen.

Schließlich segneten 2011 die Commonwealth-Staaten eine Neuregelung ab, die männliche und weibliche Erstgeborene bei der Thronfolge gleichstellt.

Nach Charles und William könnte dann auch eine Frau die Krone aufsetzen.

Queen Elizabeth II. hat nun allen Anlass zur Freude. Die 86-Jährige bekommt ihr drittes Urenkelchen.

Spätestens mit den Feiern zu ihrem Diamantenen Thronjubiläum im Juni ...

... und ihrem grandiosen Auftritt bei den Olympischen Spielen in London haben die Royals der Welt gezeigt: ...

... Die Monarchie mit ihren scheinbar überkommenen Riten und Bräuchen steht fester auf dem Boden der Neuzeit, als viele Kritiker es noch bis vor Kurzem wahr haben wollten.

Vorbei die Zeiten der Rosenkriege, ...

... der ständigen Schlagzeilen.

Das von der Königin bezeichnete "annus horribilis" 1992 liegt in weiter Ferne.

Auch das Jahr 1997, in dem Williams und Harrys Mutter Diana bei einem Autounfall den Tod fand. Das Verhalten der Windsors nach dem Unglück sorgt damals für eine Krise der britischen Monarchie.

Mittlerweile scheint die allerdings längst vergessen. Im Jahr der royalen Feiern, können auch die Schlagzeilen um Prinz Harrys Nackt-Poker oder heimlich geschossene Oben-ohne-Fotos von Kate dem Königshaus nichts anhaben.

Das Königshaus ist - nicht zuletzt auch dank Kate und William - beliebt wie lange nicht mehr.

80 Prozent der Briten wollen auch in Zukunft eine Königin oder einen König als Staatsoberhaupt.

Lediglich einen Wermutstropfen gibt es in diesem Jahr - vor allem für die Queen: ...

... der Tod ihres Corgy-Hündchens "Monty".

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