Bilderserie

Inszenierungen, Unfälle, Seitenblicke: Busenblitzer - Wenn Kleider rutschen

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Und das allzu Offenkundige verliert seinen Zauber mitunter rasch. (Foto: REUTERS)

Und das allzu Offenkundige verliert seinen Zauber mitunter rasch.

Vorfreude ist die schönste Freude.

Und das allzu Offenkundige verliert seinen Zauber mitunter rasch.

So verwundert es nicht, dass wie zufällig enthüllte Reize seit jeher die Aufmerksamkeit eines geneigten Publikums sehr viel stärker erregen.

Das galt für die griechischen Göttinnen ebenso ...

... wie für Helena und Paris, ...

... Maria Magdalena ...

... oder für Marianne, die nicht vollständig bekleidete Verkörperung der französischen Republik.

Gerade Marianne zeigt: Manche Dinge ändern sich nie. Alle paar Jahre erhalten die Rathäuser in Frankreich neue Büsten der Nationalfigur, die nach jeweils neuen Schönheiten entworfen werden. Hier steht Laetitia Casta Modell.

Ein würdigeres Vorbild für Marianne ...

... hätte man kaum finden können.

Bei einer Typologie der in Fachkreisen sogenannten Busenblitzer ist zu unterscheiden zwischen ...

... geplanten Auftritten (wie hier beim Auftritt von Moderatorin Nazan Eckes bei einer Fashion Charity in Hamburg), ...

... leichtfertig verursachten Unfällen (wie hier beim deutschen Model Yvonne Hölzel bei einer Modenschau im Schloss Bellevue) ...

... und echten Missgeschicken, für die niemand etwas kann. Denn wer kann ahnen, dass ein harmloses Küsschen in Cannes solche Folgen haben kann? Die Schauspielerin Negar Khan jedenfalls nicht.

Außen vor in dieser Studie bleiben mutwillig im Alkohol ...

... oder anderen Rauschzuständen erzeugte Blitzer.

Umstritten ist, ob die Mutter aller Busenblitzer ein echter oder falscher Unfall war. Zunächst verlief der Auftritt von Janet Jackson und Justin Timberlake in der Halbzeit des Superbowl 2004 gänzlich unspektakulär.

Dann ein rascher Griff des Sängers an die Brust seiner Partnerin.

Und es ist passiert: Millionen US-Amerikaner sitzen in Schockstarre vor dem Fernseher (sofern sie die Pause nicht anderweitig genutzt haben).

Es dauert den Bruchteil einer Sekunde, bis Janet Jackson die Situation erfasst ...

... und ihre Brust bedeckt.

Der Blick sagt: Was hast du getan!?

Die US-amerikanische Öffentlichkeit reagierte empört.

Hohn und Spott wurden kübelweise über Jackson und Timberlake ausgegossen.

Noch sechs Jahre später provozierte der Vorfall einen Nachahmer: Bei einer Filmpreisverleihung griff der Schauspieler Paul Rudd seiner Kollegin Eva Mendes an die Brust.

Doch die Öffentlichkeit war sensibilisiert: Mit einem beherzten Einsatz konnte Schauspielerin Rosario Dawson die Situation entkrampfen.

Wer aus Janet Jacksons "Nipplegate" dagegen nichts gelernt hatte, war Eva Mendes.

Sie dürfte in die Kategorie der vorsätzlichen Busenblitzer fallen.

Weitaus züchtiger als 2004 Jackson und Timberlake gaben sich Toni Braxton und Sebastian Izambard, die 2006 das Publikum im Berliner Olympiastadion auf das WM-Finale zwischen Italien und Frankreich einstimmten. Der Vorsatz war möglicherweise da, doch was fehlte, war der Blitz.

Der fehlt hier nicht, und damit sind wir in der Welt der Sängerinnen. Diese, die viel zu früh gestorbene Amy Winehouse, blitzte nicht nur selbst gern mal, ...

... sie hatte sogar einen solchen auf den Arm tätowiert.

Auch die in jungen Jahren so prüde daherkommende Britney Spears (auf dem Bild mit ihrem damaligen Ehemann Kevin Federline) zeigte gern mal ein bisschen, ...

... und manchmal noch ein bisschen mehr.

Wohingegen Jennifer Lopez zweifellos alles tragen kann.

Und dieser kleine Ausrutscher in einer bekannten deutschen Familiensendung sei ihr verziehen.

Zumal deutlich zu sehen ist: Ihre Schuld war es nicht!

Bleiben wir für einen Moment in Deutschland. Auch die Schlagersängerin Michelle wollte ganz offensichtlich ihre Brust bedeckt halten - allein, die Musik, sie riss sie fort.

Apropos fortreißen. Wer über Busenblitzer spricht, darf von Madonna nicht schweigen.

Noch auf ihrer MDNA-Tour ließ sie gelegentlich die Hüllen fallen.

Warum auch nicht, man kennt sie schließlich nicht anders!

Lady Gaga gehört zu einer neuen Generation von Musikerinnen, ...

... die nicht alles besser, aber vieles anders machen will.

Anders: die Haare.

Zumindest meist.

Nach einer Show in Japan verschickte Lady Gaga übrigens dieses Foto über Twitter. Es zeigt sie mit dem Fotografen Terry Richardson (der angeblich eine Affäre mit Lindsay Lohan hatte).

Dazu schrieb Lady Gaga, es sei der erste Abend ihrer "Born This Way Ball"-Tour gewesen, an dem sie sich nicht übergeben habe.

Doch unter den Sängerinnen gibt es die weniger freizügigen wie Jennifer Hudson ...

... oder Shakira ...

... und die anderen, zu denen man vielleicht Courtney Love, ...

... die französische Sängerin Shy'm ...

... und ganz sicher die Rapperin Nicki Minaj zählen kann.

Musik enthemmt ganz offensichtlich (hier Johnny Rotten von den Sex Pistols). Wenden wir uns also einem geradezu asexuellen Bereich zu, der Politik.

Äh, ja, das ist jetzt zwar schon irgendwie Politik, letztlich aber doch eher die Fortführung von Porno mit anderen Mitteln. Die Dame heißt Ilona Staller, lebt in Italien, ist dort auch als Cicciolina bekannt.

Politik? Ja: Von 1987 bis 1992 saß Staller für die Partito Radicale im Parlament.

Apropos Politik: Dieses Bild gehört eindeutig nicht in diese Bilderserie.

Auch wenn es durchaus für Aufsehen sorgte ...

... und sogar Nachahmer fand.

Ist Politik, was die Damen der ukrainischen Frauengruppe Femen machen? Egal, es ist eine Überleitung zum Lieblingsthema der deutschen Männer, ...

... dem Sport.

Wie gefährlich Wasserball sein kann, merkt hier gerade die Spanierin Blanca Gil, die ihre Ohren zwar geschützt hat, nicht jedoch - nun ja, Sie sehen es ja selbst. Die Angreiferin ist übrigens eine deutsche Spielerin, Claudia Blomenkamp.

Deutsch-spanische Begegnungen im Wasserball haben es offenbar in sich. Hier muss sich Mandy Zöllner einer Gegnerin erwehren.

Wie gesagt, ein heikler Sport. Hier die US-Amerikanerin Alison Gregorka im Kampf mit der Kanadierin Krystina Alogbo.

Auch Eiskunstlauf ist kleidertechnisch nicht ganz ungefährlich. Sowohl die russische Eiskunstläuferin Jekaterina Rubljowa als auch ihr Kollege Iwan Schefer reagieren allerdings sehr souverän.

Die Russin Oksana Domnina scheint sich sogar zu amüsieren. Maxim Schabalin konzentriert sich derweil auf den Tanz. Vorbildlich!

Reichlich erschöpft sieht dagegen die Langstreckenläuferin Habtemariam Nebiat aus Eritrea aus, die möglicherweise ein etwas weniger weites Leibchen hätte wählen sollen.

Wir wechseln vom Sport zur Mode, als Überleitung hilft uns Model Larissa Riquelme aus Paraguay, die hier während der WM in Südafrika ihr Team anfeuerte (es reichte am Ende nicht, das Spiel gegen Spanien endete 0:1, Paraguay schied im Viertelfinale aus).

Die Modewelt verführt regelrecht dazu, ...

... den Blick aufs Dekolleté zu richten.

Und meist, wie hier bei Eva Padberg, wird es dem Betrachter auch leicht gemacht.

Aber, bitteschön, nicht zu leicht, jedenfalls nicht abseits des Catwalk, gell, Frau Meier?

Für Uneingeweihte: Barbara Meier ist die Siegerin der zweiten Staffel von "Germany's Next Topmodel". Dies hier ist Hana Nitsche, sie belegte damals Platz 3. Allerdings steht Nitsche hier auf dem Laufsteg, ...

... Model-Kollegin Victoria Silvstedt ist an dieser Stelle privat unterwegs, nämlich 2006 bei "Cinema Against Aids" in Frankreich.

Ein Jahr später, ebenfalls bei "Cinema Against Aids", zeigt Model Svetlana Metkina, dass sie auch schön winken kann.

Das kann auch Kader Loth, das Fotomodel, das ein Starlet wurde und uns daher als Überleitung zur eher halbseidenen Abteilung dient - den FDBSAMWENWs, den ...

Frauen, die berühmt sind, aber man weiß eigentlich nicht, warum. Als Patin dieser Spezies darf Paris Hilton dienen, rechts im Bild, neben Schneidermeister Lloyd Klein und ihrer Schwester Nicky.

Und doch: Wir tun Paris Hilton schweres Unrecht an mit dieser Einstufung. Denn - das beweisen die folgenden Bilder - kein Promi achtet so sehr wie sie darauf, ...

... dass immer alle Mann an Bord sind.

Ob auf dem rosa Teppich, ...

... beim Basketball ...

... oder im deutschen Fernsehen: Paris weiß, was sich gehört.

Das weiß zweifellos auch Micaela Schäfer, ihres Zeichens nicht nur Ex-Teilnehmerin bei "Germany's Next Topmodel" sowie der Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", ...

... sondern auch Nacktmodel und daher hier vielleicht ein wenig fehl am Platze. Denn von einem Busen-"Blitzer" kann man hier nun wirklich nicht mehr sprechen.

Apropos GNTM. Nein, ...

... um die brave Heidi soll es hier nicht gehen, ...

... sondern um ihre legendären Halloween-Partys. Dies hier ist nämlich Nicole "Coco" Austin, die Frau des Rappers Ice-T, auf ihrem Weg zu Heidis kleiner Feier in New York 2010.

Wir wissen nicht, ob die deutsche Medienberühmtheit Davorka Tovilo ebenfalls eingeladen war - verdient hätte sie es. (Mit dem Film "Ein Sommermärchen" hatte sie aber nichts zu tun.)

Wechseln wir von den Starlets zu den Stars, den Schauspielerinnen. Wer könnte diese Überleitung besser gestalten als Lindsay Lohan?

Lohan ist nicht gerade bekannt dafür, ...

... allzu stark darauf zu bestehen, ausschließlich im Rollkragen-Pullover fotografiert zu werden.

Sei es wie es sei, auch Schauspielerinnen sind nur Menschen. Nicht alle reagieren jedoch so schnell wie die Französin Sophie Marceau.

Andererseits: Warum diese Hektik?

Pamela Anderson, hier an der Seite der britischen Modeschöpferin Vivienne Westwood, weiß, dass die Kraft in der Ruhe liegt.

Andere sind noch ruhiger.

Die chinesische Schauspielerin Bai Ling wurde so zum Star der Berlinale 2005.

Mitglied der Jury war sie natürlich auch.

Diane Kruger, ebenfalls auf der Berlinale, war deutlich dichter.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, wählt Transparenz, denn dann ist man nicht darauf angewiesen, dass das Kleid verrutscht. Für diese Option haben sich nicht nur die Schauspielerinnen Tara Reid ("Big Lebowski", "American Pie") ...

... und Mischa Barton ("O.C. California"), sondern auch ...

... etwas erfolgreichere Kolleginnen wie Uma Thurman und ...

... Sharon Stone entschieden.

Mit einem Blick auf Emma Watson, die Hermine aus den "Harry Potter"-Filmen, verlassen wir die transparenten Damen, ...

... um uns noch einmal den so unglücklich verrutschten Kleidern zuzuwenden. Hier Milla Jovovich bei einer Feier in London zum 80. Geburtstag von Michail Gorbatschow.

Für diese Pose gibt es im Englischen einen Fachausdruck: side boob. Eine Übersetzung erübrigt sich.

Zumal wir nicht sicher sind, ob Miley Cyrus uns verstehen würde.

Dies dagegen ist ein klassischer "nipple slip", der der französischen Komikerin Julie Ferrier hier unterläuft.

Salma Hayek kann einen solchen Faux-Pas ...

... gerade noch abwenden.

Ist eben alles eine Frage der Körperhaltung. Das führt allerdings dazu, dass Keira Knightley sich ein wenig steif über den Teppich schiebt.

Wesentlich unverkrampfter: Renée Zellweger, was jedoch daran liegen mag, dass ihr Dekolleté bedeckt ist. Damit sind wird am Ende dieser Bilderserie angelangt, die wir beschließen wollen mit einem Zitat der großen Ingrid Steeger aus der legendären Show "Klimbim":

Als dort einer Tänzerin die Brust aus dem Kleid hüpfte, sagte sie:

"Das ist ihr bestimmt nur so rausgerutscht!"

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