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Münchner Oktoberfest: Der Wahnsinn geht zu Ende

 
Münchner Oktoberfest: Der Wahnsinn geht zu Ende

Ab Montag ist alles wieder vorbei.

Das Oktoberfest, das Fest der Traditionen.

An dem auch die Appelle an die Gesundheit nicht zu kurz kommen.

Auch wenn es darum den meisten nun wirklich nicht geht.

Darum geht's.

Und darum.

Manchen vielleicht auch noch darum.

Oft endet es so.

Muss ja aber nicht!

Es ist ein bisschen wie beim Kölner Karneval.

Man flirtet viel, ...

... aber geht dann doch allein nach Haus.

Frauen sind inzwischen übrigens regelmäßig dabei und stehen mit ihren Stammtischen denen der Herren in keiner Weise nach. Die Stoiber-Damen z.B. besuchen Regine Sixts Charity-Runde im Hippodrom.

Und merke: Eine Schürze macht noch kein Dirndl ...

Seit 1810 wird das wahrscheinlich größte Volksfest der Welt auf der Münchner Wiesn gefeiert.

Sechs Millionen Menschen kommen jährlich im Schnitt.

Die Maß kostet dieses Jahr schlappe 8,60 Euro, hat es aber in sich, denn das Bier wird schließlich auch extra zu diesem Anlass gebraut.

Früher dienten die in Bayern durchaus überall üblichen Oktoberfeste dazu, das eingelagerte Märzenbier vor dem Anfang der neuen Brausaison aufzubrauchen.

Dass das Oktoberfest auf Kronprinz Ludwig und seine Braut Prinzessin Therese zurückzuführen ist, werden Sie vielleicht schonmal gehört haben.

Aber dass das Fest im Stil der antiken Olympischen Spiele ausgetragen werden sollte, da wären Sie jetzt nicht drauf gekommen, gell?

Ja, ein sportlicher Wettbewerb sollte das sein, ...

... und auf die eine oder andere Art ist es das ja auch noch heute. Wobei jetzt nicht gemeint ist, dass da Ex-Sportler mit 'nem Krückstock auftauchen müssen.

Es geht um diesen olympischen Gedanken, denn: "Dabei ist alles", das wissen ja selbst die Kandidaten von Dieter Bohlen.

Die n-tv.de-Kultur-und-Leute-Beauftragte konnte sich dieses Jahr selbst ein Bild davon machen und war als ausgewiesene Saupreußin äußerst entzückt über das ihr angetragene und dann von ihr getragene Dirndl.

Ernste Gesichter gibt es auf der Wiesn übrigens selten.

Alle haben hier a Gaudi.

Jung und alt feiert einträchtig miteinander, denn sie alle haben ein Ziel: ...

... Den "maßvollen" Umgang miteinander.

Die Frau des ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier hat es noch nicht verstanden: Frauen gehören ins Dirndl.

Wer nicht mitmacht, hat selbst Schuld.

Damit beweist man nur seine Unkenntnis der ...

... landesüblichen Moderne, ...

... und in München ist man ja gern modern!

Wer hier auf den Tischen tanzt, hat nicht unbedingt einen an der Waffel, ...

... sondern einfach nur gute Laune.

Und der Spruch ist zwar total p.c., Herr Bouedibela, aber irgendwie fehlplatziert.

Okay, schlimmer geht immer ... der Prinz zu Schaumburg-Lippe kann tragen, was er will, er wird kein Männermodell, und auch Sabine Christiansen sollte sich das mit den Plastikpuffärmeln nochmal überlegen. Aber immerhin haben sie das Thema nicht verfehlt!

Die Ferres Vroni hat's drauf: Perfekter Look, perfektes Lächeln, nur der Maschmeyer an ihrer Seite sollte noch aus seiner hanseatischen Starre erwachen.

Der Otto kann es doch auch: Raus aus dem Friesennerz, rein in die Krachledernen. Und auf dem Berg, da sitzt das kleine Ottili, jodeldodelhi ... sponsored by Almdudler. Respekt, Herr Waalkes.

175 Oktoberfeste gab es bisher, da könnte man beim 176. doch auch schon mitbekommen haben, dass das Fischerhemd hier nicht passt.

Apropos nicht passen: Dem Boris seine Lilly hatte einen Auftritt abseits der Wiesn, aber auch in München, wo man sich fragte, wie lange ihr das Angelina-Jolie-Gedächtnis-Kleid noch passen wird.

Lilly fand's schön - und des ist doch die Hauptsache.

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