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Bitte lachen Sie jetzt!: Deutscher Cartoonpreis 2012

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Was haben wir gelacht. (Foto: picture alliance / dpa)

Was haben wir gelacht.

Was haben wir gelacht.

Nicht nur so ein bisschen für die Kameras.

Wir haben uns vor Lachen im Dreck gewälzt.

Und das auf der Frankfurter Buchmesse. Denn diese verleiht seit 2006 zusammen mit dem Hamburger Carlsen Verlag den Deutschen Cartoonpreis.

Etwa 400 Werke wurden zum diesjährigen Motto "Du bist nicht allein" eingereicht. Daraus wurden 20 Nominierungen ausgewählt: Zehn davon entfielen auf Künstler, die noch keine eigene Buch-Veröffentlichung aufweisen können. Die anderen zehn gehörten zu den "Profis", die bereits Bücher veröffentlicht haben.

Und dann musste die Jury vier Preisträger auswählen: drei Arbeiten von "Profis", die mit Pokalen prämiert wurden sowie einen mit 1000 Euro dotierten "Aufsteiger"-Preis. n-tv.de stellt die Sieger und alle Nominierten vor.

Über die 1000 Euro für den "Aufsteiger" kann sich Stefan Wirkus freuen. Der Hamburger Illustrator, Moderator und Schnellzeichner beschäftigte sich in seinem Wettbewerbsbeitrag mit dem Balzverhalten moderner Großstädter.

Den ersten Platz bei den "Profis" räumt Peter Zimmer ab. Der preisgekrönte Cartoonist, Maler und Grafiker ist unter dem Namen SOBE bekannt. Er hat bereits mehrere Bücher und Kalender veröffentlicht. Sein Wettbewerbsbeitrag ist eher subtil, ...

... während sich der zweitplatzierte Künstler Detlef Beck aus Leipzig Gedanken über das Gesundheitswesen der Zukunft gemacht hat. Beck, der ebenfalls bereits mehrere Bücher herausgebracht hat, konnte auch schon den Deutschen Karikaturenpreis und den Deutschen Preis für die politische Karikatur gewinnen.

Auf dem dritten Platz der "Profis" landet Stephan Rürup. Er lebt in Münster und Frankfurt am Main und arbeitet als Dozent, Autor und Illustrator. Außerdem ist der Mitglied der Redaktion des Satiremagazins "Titanic".

Rürup hatte es sogar mit einer weiteren Arbeit unter die Liste der Nominierten geschafft. Ohnehin kann man natürlich über die Vergabe der Preise streiten, denn Humor ist nun mal eine sehr subjektive Angelegenheit. Daher präsentieren wird hier auch noch die Werke, die es zwar in die Runde der Nominierten geschafft haben, aber bei der Preisvergabe leer ausgingen.

Wir beginnen wieder mit den Künstlern ohne eigene Buchveröffentlichung: Frank Hoffmann etwa richtet seinen Blick auf die Auswirkungen moderner Sehgewohnheiten auf das Theater, ...

... während Piero Masztalerz auf die gute Sitte des Anklopfens pocht.

Hannes Mercker wiederum kennt die Probleme von Mietern.

Oliver Ottitsch beschäftigt sich mit Rüsselproblemen.

Schilling & Blum, die man für ihre Serie "Vom Leben gezeichnet" kennt, interessieren sich für Fragestellungen der Fortpflanzung.

Peter Schumacher haben es - wie könnte bei diesem Namen anders sein - die Autofahrer besonders angetan, ...

... während Rüdiger Tillmann sich vom Schwarmverhalten leiten lässt.

Tobias Wieland kennt sich mit asiatischem Kampfsport ziemlich gut aus.

Beate Zacharias beschließt als einzige Frau das Feld der Künstler ohne Buchveröffentlichung.

Bei den "Profis" gingen sechs Werke leer aus: Harm Bengen untersucht Geschlechterverhältnisse.

Miguel Fernandez wagt sich an einen Jesus-Cartoon.

Til Mette mag Pflanzen.

Denis Metz nimmt den Vorschlaghammer.

Ari Plikat widmet sich Beziehungsproblemen.

Wiederum eine Frau beschließt die Reihe der Nominierten: Miriam Wurster.

Alle Künstler, die Werke beim Deutschen Cartoonpreis einreichten, haben übrigens noch die Chance, im Cartoonband "Du bist nicht allein" veröffentlicht zu werden. Dieser erscheint zur Buchmesse 2013. (mli)

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