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55 Filme für ein Halleluja: Die Kino-Highlights 2012

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Die Eurokrise, ... (Foto: picture alliance / dpa)

Die Eurokrise, ...

Die Eurokrise, ...

... die FDP ein weiteres Jahr in der Regierung ...

... und Johannes B. Kerner womöglich als "Wetten dass..?"-Moderator - kurzum: 2012 ...

... müssen wir uns warm anziehen. Wer wäre da nicht dankbar, ...

... im sanften Schein des Kinoprojektors ...

... die Sorgen und Nöte wenigstens mal für ein paar Stunden zu vergessen? Daran, uns das zu ermöglichen, ...

... arbeiten die Traumfabriken rund um den Globus selbstredend fieberhaft. Dabei lassen sich 2012 drei andauernde Trends feststellen.

Erstens: 3D, 3D, 3D!!! Dass viele neue Filme von vornherein im 3D-Gewand daherkommen, ist mittlerweile ja bereits Standard. Nun ...

... werden jedoch verstärkt auch alte Klassiker noch einmal dreidimensional aufgepimpt. Beispiele gefällig? Nun, da wäre etwa ...

... die "Episode One" von "Star Wars", die im Februar ein dreidimensionales Revival feiert. Ab sofort kann man Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi, R2-D2 und Co also auch so erleben, als seien sie einem zum Anfassen nah. Und auch ...

... die "Titanic", Leonardo DiCaprio und Kate Winslet sind noch nie derart realistisch vor unseren Augen abgesoffen wie im April. Also, ab ins Kino und die Taschentücher gezückt - hinter der 3D-Brille fällt es schließlich kaum auf, wenn man bei einer der größten Herz-Schmerz-Storys der Filmgeschichte ein paar Tränchen verdrückt.

Die weiteren Trends lassen sich - zweitens und drittens - so zusammenfassen: Fortsetzungen und Remakes. Die Angst vor allzu großen Risiken in wirtschaftlich unsicheren Zeiten hält auch die Filmemacher im Bann. Also greift man nur allzu gerne auf Bewährtes zurück. Ob man dabei wirklich einen weiteren Teil von "American Pie", der im April in die Kinos kommen soll, ...

... oder eine Neuauflage des Schwarzenegger-Klassikers "Total Recall" mit Colin Farrell - vorgesehen für den August 2012 - gebraucht hätte, sei einmal dahingestellt. Allerlei Gerüchte rumoren seit geraumer Zeit etwa auch ...

... um eine cineastische Wiederbelebung von "Dallas", ...

... einen "Knight Rider"-Film, ...

... einen etwas moderneren, dritten Teil von "Ghostbusters", ...

... ein neues "Mad Max"-Endzeit-Spektakel (allerdings ohne Mel Gibson), ...

... eine Fortsetzung von "Sin City" ...

... und ein weiteres Abenteuer der jungen "Star Trek"-Crew. Doch all das sind Projekte, deren Realisierung irgendwo in den unendlichen Weiten ...

... noch in den Sternen steht. Sprich: Ob und wann diese Filme das Dunkel der Kinosäle erblicken werden, ist völlig unklar. Für die Streifen, ...

... bei denen wir in dieser Galerie den Vorhang lüften werden, gibt es indes bereits geplante Starttermine 2012. Allerdings: Manche ...

... Dreharbeiten dauern länger als gedacht, mancher Regisseur verfranst sich im Schnittraum und manche Kino-Premiere wird aus wirtschaftlichen Erwägungen kurzfristig verschoben - etwa, um der Konkurrenz mit einem anderen, zeitgleich startenden Film zu entgehen. Insofern ...

... sind alle Angaben hier selbstverständlich OHNE GEWÄHR. Aber diese hübsche Tradition kennen Sie ja schon vom Lotto. Hier sind sie also: Die 55 Kino-Highlights des Jahres 2012! Warum ausgerechnet 55? Na, ...

... weil das ja wohl wie die Faust auf die Zwölf passt ...

... und die Quersumme aus 2012 ja auch 5 ergibt. Ist doch wohl logisch! Also, jetzt aber, ...

... los geht's - und, ...

... Junge, aber wie! Die "New Kids"-Chaostruppe aus dem schönen holländischen Maaskantje meldet sich mit ihrem zweiten Kinostreifen zurück. Wirklich nur etwas für Menschen mit gänzlich schmerzfreiem Humor, die über die Sprengung jeglicher moralischer Grenzen und die fortwährende Aneinanderreihung von Ausdrücken wie "Homo" oder "Fotze" lachen können. Aber die haben in jedem Fall ihren Spaß. (Geplanter Kinostart: 5. Januar)

Christian Ulmen ist "Jonas". Was das heißt? Nun, dass der nicht zuletzt für seine schamlosen Rollenspiele (wir sagen nur: "Mein neuer Freund") bekannte Schauspieler mehrere Wochen lang auf einmal wieder 18 Jahre jung war und die Schulbank gedrückt hat. Eine launige, spannende und schaurig-schöne Zeitreise zurück in die Welt von Klassenzimmern, Mathe-Tests und die Liebe zur Musiklehrerin. (5. Januar)

Nach dem großen Erfolg der europäischen Verfilmung von Stieg Larssons "Millennium-Trilogie" war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich auch Hollywood der Sache annimmt. Und so kommt mit "Verblendung" nun das erste US-Remake in die Kinos. In der Hauptrolle: Daniel Craig. Auch die Neuauflagen der Teile zwei und drei, "Verdammnis" und "Vergebung", sind bereits in der Mache. (12. Januar)

Applaus! Applaus! Applaus! Ja, sie leben noch - von Kermit über Miss Piggy bis hin zu den alten Griesgramen Waldorf und Statler. Mit ihnen allen gibt es ein Wiedersehen im schlicht "Die Muppets" benannten Film. Eine hinreißende Melange aus Musik, Witz und dem zeitlosen Charme dieser Show-Giganten. Nicht nur für all jene, die wissen wollen, ob Kermit und Piggy endlich zusammenkommen, ein Muss! (19. Januar)

Knapp 50 Jahre war J. Edgar Hoover Chef des FBI - und der womöglich mächtigste Mann der USA. Kein Geringerer als Clint Eastwood zeichnet das Porträt dieses Mannes, der zum angeblichen Schutz seines Landes nicht selten äußerst skrupellos und mit nur allzu fragwürdigen Methoden vorging. Für die Titelrolle kann Leonardo DiCaprio auf einen Golden Globe hoffen. (19. Januar)

Eben noch war George Clooney mit dem von ihm selbst gedrehten Polit-Thriller "The Ides of March - Tage des Verrats" im Kino, da kehrt er mit "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" schon wieder auf die Leinwand zurück. Das Familiendrama um einen betrogenen Ehemann von Regisseur Alexander Pain ("Sideways", "About Schmidt") gilt schon jetzt als heißer Oscar-Kandidat. (26. Januar)

Fünf Freunde, das sind wir - Julian, Dick und Anne, George und Timmy, der Hund. Und nun, Jahrzehnte nach der auf den Romanen von Enid Blyton basierenden Fernsehserie, erobern die jungen Abenteurer auch die Kinoleinwand. Verantwortlich für den Streifen zeichnet die deutsche Produktionsfirma, die auch schon "Die wilden Kerle" realisiert hat. Wenn das mal nicht eine Erfolgsgarantie bei der jüngeren Zielgruppe bedeutet. (26. Januar)

Kate Beckinsale kehrt als Vampir-Kriegerin Selene zurück. In "Awakening", dem vierten Teil der "Underworld"-Reihe, spielt sie - anders als im Vorgänger "Aufstand der Lykaner" - wieder die Hauptrolle. Und das zum ersten Mal in 3D. Die Handlung in einer Welt, in der die Menschen versuchen, Vampire und Werwölfe (Lykaner) auszurotten, wird da sicher zur Nebensache - spektakuläre Bilder verspricht der Streifen indes allemal. (2. Februar)

In "Zettl - Unschlagbar charakterlos" liefern sich deutsche Stars aller Couleur ein Schaulaufen - von Senta Berger über Ulrich Tukur und Götz George bis hin zu Harald Schmidt und Dieter Hildebrandt. Hauptdarsteller in der Komödie von Helmut Dietl ist jedoch Michael "Bully" Herbig, der einen skrupellosen Karrieristen in der Welt der Medien spielt. (Nicht nur) für Journalisten sicher bestens geeignet! (2. Februar)

Der Titel erinnert ein wenig an Guy Ritchies "Bube, Dame, König, Gras", doch die Story bei "Dame, König, As, Spion" ist eine andere. Der Agententhriller, basierend auf einer Romanvorlage von John le Carré, entführt uns zurück in den Kalten Krieg während der 1970er-Jahre. In Großbritannien räumte der Streifen mit Gary Oldman und Oscar-Preisträger Colin Firth ("The King's Speech") bereits ordentlich ab. (2. Februar)

Für Brad Pitt könnte "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" hingegen erst noch zum Abräumer werden. Nicht wenige finden seine Leistung in dem auf einer wahren Begebenheit beruhenden Drama ebenfalls oscarreif. Pitt gibt darin Ex-Baseball-Spieler Billy Beane, der als Manager der "Oakland Athletics" dem Sport vor wenigen Jahren einschneidende neue Impulse verlieh. (2. Februar)

Mit einem Oscar könnten die Hauptdarsteller von "Im Reich der Raubkatzen" sicher nichts anfangen - dennoch verspricht der Streifen spektakuläre Szenen. Die Naturdokumentation aus der Masai Mara in Kenia gibt Einblicke in das Leben, die Liebe und den Kampf ums Überleben von Löwen und Geparden in der Savanne. Regie führten Keith Scholey und Alastair Fothergill, Macher des Welterfolgs "Unsere Erde". (2. Februar)

Regie: Martin Scorsese. Darsteller unter anderen: Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen ("Borat"), Jude Law und Christopher Lee. Noch Fragen? "Hugo Cabret" basiert auf einem preisgekrönten Kinderbuch des US-Autors Brian Selznick. Erzählt wird die Geschichte zweier Waisenkinder im Paris der 1930er-Jahre, die einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur kommen. Scorseses erster 3D-Film - in beeindruckenden Bildern. (9. Februar)

In Steven Spielbergs "Gefährten" geht es in erster Linie um ein Pferd. Doch wer glaubt, der Streifen sei ein Mädchenfilm, liegt komplett daneben. Der Originaltitel der Geschichte, die auch schon als Broadway-Stück Erfolge feierte, lautet "War Horse" - und so steckt darin mindestens ebenso viel "Der Soldat James Ryan" wie Fury. Äußerst intensive Bilder, wahrhaft tierische Leistungen und ein Werk voller Moral - einfach Spielberg! (16. Februar)

Mit "Extrem laut und unglaublich nah" wagt sich Regisseur Stephen Daldry ("Der Vorleser") an eine Geschichte vor dem Hintergrund der Anschläge vom 11. September 2001. Der Junge Oskar glaubt, dass sein bei den Terrorangriffen getöteter Vater ihm irgendwo in New York eine Nachricht hinterlassen hat - und macht sich auf die Suche. Mit Tom Hanks, Sandra Bullock, John Goodman und Max von Sydow. (16. Februar)

"Young Adult" heißt das neueste Werk von Regisseur Jason Reitman ("Up in the Air"). Die "junge Erwachsene" ist Charlize Theron, die mit 37 Jahren eine Lebenskrise durchmacht: Sie ist frisch geschieden, ihr Job droht wegzubrechen und sie trinkt auch eindeutig zu viel. Da besinnt sie sich auf ihre einstige Jugendliebe - ob das wohl eine gute Idee ist? (23. April)

Nicolas Cage reitet wieder - auch wenn Sie den Schauspieler auf diesem Foto womöglich nicht erkennen sollten. Mit "Spirit of Vengeance" (3D) geht die Adaption des Marvel-Comics "Ghost Rider" in die zweite Runde. Schafft es Cage alias Johnny Blaze, den Jungen Danny aus den Klauen des Teufels zu befreien? Das Action-Feuerwerk entzünden die "Crank"-Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor. (23. Februar)

Ein ganz anderes Kaliber ist der neue Streifen der deutschen Erfolgsregisseurin Doris Dörrie. "Glück" lautet der Titel der sicher nicht ganz einfachen Liebesgeschichte. Schließlich handelt sie von zwei traumatisierten Menschen, die, in Berlin gestrandet, zueinander finden: Irina, die aus einem Kriegsgebiet geflohen ist und in der Prostitution landet, und Kalle, der sich als obdachloser Punk durchs Leben schlägt. (23. Februar)

Man könnte wirklich fast meinen, dass man es mit der echten Margaret Thatcher zu tun hat. Doch die Frau auf dem Foto ist selbstredend Meryl Streep. In "Die Eiserne Lady" ist sie in die Rolle der früheren britischen Ministerpräsidentin geschlüpft. Oscar-verdächtig? In jedem Fall ist der Streifen eine lehrreiche Geschichtsstunde über die - lange vor Angela Merkel - erste weibliche Regierungschefin in Europa. (1. März)

2012 könnte das Jahr von Taylor Kitsch werden. Jedenfalls ist der Kanadier in diesem Jahr gleich in drei Hauptrollen potenzieller Blockbuster zu sehen. Den Anfang macht, ehe "Battleship" und "Savages" folgen, der Streifen "John Carter - Zwischen zwei Welten". In dem Science-Fiction-Film von Regisseur Andrew Stanton ("Findet Nemo") landet er auf mysteriöse Weise auf einem fremden Planeten. Kann er ihn vor dem drohenden Untergang retten? (8. März)

Den drohenden Weltuntergang durch eine von Viren ausgelöste Seuche inszenierte auch Steven Soderbergh zuletzt in "Contagion". In "Haywire" sind die Feinde indes wieder ganz menschlicher Natur. Die Geheimagentin Mallory Kane (Gina Carano) findet heraus, dass sie von ihren eigenen Leuten aufs Kreuz gelegt wurde, und kämpft nicht nur mit den Waffen einer Frau darum, den Hintergründen auf die Spur zu kommen. (8. März)

Allerhand Action verspricht auch "Contraband" mit Mark Wahlberg als Ex-Kriminellem, der wider Willen sein altes Schmuggler-Leben wieder aufnimmt. Schließlich kann es ihm nur so gelingen, seine Familie in der Hand brutaler Drogenbosse auszulösen. Der Streifen ist ein Remake des isländischen Thrillers "Reykjavik - Rotterdam". Der Hauptdarsteller in dem Original, Baltasar Kormákur, übernahm in der Neuauflage die Regie. (15. März)

Das Buch von Wladimir Kaminer ist schon lange Kult, nun wird auch die Leinwand zur "Russendisko". Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke und Christian Friedel schlüpfen in die Rollen der drei jungen Russen, die sich Anfang der 90er-Jahre aufmachen, ihr Glück in Berlin zu suchen. In diesem Sinne: Sa sdarowje! (29. März)

Ja, Sie sehen richtig - das ist Harry Potter, ähhh ..., wir meinen natürlich Daniel Radcliffe. In "Die Frau in Schwarz" muss er erstmals nach dem Ende der Zauberlehrlings-Verfilmungen beweisen, was er im Kino so wirklich drauf hat. In der düsteren Geschichte mimt er einen jungen Anwalt, dem in einem verschlafenen Provinznest gar schaurige Dinge wiederfahren. Nichts für schwache Nerven - und auch nichts für die ganz kleinen Potter-Fans. (29. März)

"Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen" dürfte in jedem Fall ein Heidenspaß werden. Kein Geringerer als "Wallace & Gromit"-Regisseur Peter Lord zeichnete bei dem Animationsabenteuer um einen durchgeknallten Kapitän mit seiner Crew verantwortlich. Dessen Ziel: Rache an den Erzrivalen und der Gewinn der Auszeichnung als Pirat des Jahres. Jack Sparrow, zieh dich warm an! (29. März)

Kaum zu glauben, aber wahr: Die "Pretty Woman" hat tatsächlich das Alter erreicht, in dem man ihr die Rolle der bösen Stiefmutter anvertraut. Mit anderen Worten: Julia Roberts mimt in "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" die königliche Gegenspielerin der jungen Schönheit mit dem Haar wie Ebenholz und der sieben Zwerge. Wie der Titel schon verrät, hat der Film nur bedingt etwas mit der Märchen-Vorlage zu tun. (5. April)

Ja, in so einer Pose kennt man Jason Statham. Und so dürfte "Safe" wohl kein ganz untypischer Streifen für den britischen "Transporter"- und "Crank"-Darsteller sein. In dem Action-Film schwingt er sich zum Beschützer eines chinesischen Mädchens auf und legt sich dabei gleich mit reihenweise Gegnern an - von der Polizei bis zur Mafia. (12. April)

Taylor Kitsch zum zweiten: In dem Action-Abenteuer "Battleship" von "Hancock"-Regisseur Peter Berg schlüpft der 30-Jährige in die Rolle des Marineoffiziers Alex Hopper. Und der hat bald mehr Probleme am Hals, als ihm lieb sein kann: Mitten auf dem Meer wird seine Flotte von unbekannten Angreifern mit gigantischen Kampfmaschinen attackiert. Mit an Bord ist auch Rihanna in ihrer ersten Filmrolle - allein das lohnt ja wohl den Kinobesuch. (26. April)

Nun gut, dieses Plakat mag so einige Erwartungen schüren, aber besonders aussagekräftig ist es nicht. Deshalb machen wir in diesem Fall mal eine Ausnahme ...

... und zeigen Ihnen noch ein zweites Foto, das ein wenig deutlicher macht, was sich dahinter verbirgt: "The Avengers" aus dem Reich der Marvel-Comics. In diesem Streifen kommen die Superhelden "Iron Man" (Robert Downey Jr.), "Thor" (Chris Hemsworth), "Hulk" (Mark Ruffalo), "Captain America" (Chris Evans), "Nick Fury" (Samuel L. Jackson) und "Black Widow" (Scarlett Johansson) endlich alle zusammen. Sie müssen schließlich die Welt retten. (26. April)

Eine schrecklich nette Familie? Nun ja, fast. "Dark Shadows" basiert auf einer gleichnamigen US-Gothic-Serie, die zwischen 1966 und 1971 produziert wurde. Mit Johnny Depp als Vampir Barnabas Collins und Kultregisseur Tim Burton trafen sich am Set zwei alte Bekannte wieder, die schon x-fach zusammengearbeitet haben - von "Edward mit den Scherenhänden" bis "Alice im Wunderland". Das kann eigentlich nur gut werden. (10. Mai)

In gewisser Weise wird wohl auch dieser Film gruselig: Nach Ali G, Borat und Brüno schlüpft Sacha Baron Cohen in die Rolle eines Diktators, der alles dafür tun würde, um nur den Einzug der Demokratie in seinem unterdrückten Land zu verhindern. Besonders pikant daran: Der Streifen lehnt sich an den Roman "Zabibah und der König" von Iraks Ex-Machthaber Saddam Hussein an. Schaurig-schöne Fremdschäm-Momente sind da wohl garantiert. (17. Mai)

Oh ja, Sie wissen, was dieses Bild verrät - oder hat man Sie etwa in jüngster Zeit "geblitzdingst"? Die "Men in Black" sind zurück. Die dritte Mission der Agenten K (Tommy Lee Jones) und J (Will Smith) handelt in weiten Teilen in der Vergangenheit. Aber natürlich heißt das nicht, dass man auf die typische Science-Fiction-Action und so manch illustre Außerirdische in dem Streifen verzichten müsste. (24. Mai)

Und schon wieder Schneewittchen. Und auch "Snow White and the Huntsman" (der deutsche Titel dürfte wohl "Schneewittchen und der Jäger" werden) weicht doch ziemlich von der klassischen Märchen-Version ab. Schließlich tritt Schneewittchen, gespielt von "Twilight"-Darstellerin und Teenie-Star Kristen Stewart, hierin nicht als hilfloses Mädchen auf, sondern als kämpferische Amazone. (31. Mai)

Die Serie "21 Jump Street" war zu Beginn der 90er-Jahre in Deutschland ein Straßenfeger. In ihr schaffte es nicht zuletzt Johnny Depp zum Durchbruch. Nun gehen auch im Kino jugendlich aussehende Polizisten in der Schule auf Streife. Die Rollen übernehmen dabei Jungschauspieler wie Jonah Hill und Channing Tatum (im Bild). Ob sie wohl an den alten Serienerfolg anknüpfen können? (31. Mai)

Wir hoffen ja inständig, dass im Juni das Wetter so gut sein wird, dass man sich da lieber im sonnigen Freibad als im abgedunkelten Kinosaal tummeln will. Das denken sich wohl auch die Filmverleiher, weswegen in diesem Monat bislang nur wenige Neustarts geplant sind. Doch wenigstens zwei Streifen im Juni wollen wir Ihnen dann doch nicht vorenthalten, sonst würden Sie ja womöglich ...

... Tom Cruise als oberkörperfreien Rocker verpassen. Zwischen ihm und einer Journalistin entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. "Rock of Ages" heißt der Streifen, der auf dem gleichnamigen Bühnenstück basiert. Und Achtung! Das Ganze ist ein Musical - mit zahlreichen alten 80er-Jahre-Gassenhauern. Auf die Gesangskünste von Herrn Cruise sind wir ja mal gespannt. (7. Juni)

Der Film "Jack the Giant Killer" fasst die Geschichte des gleichnamigen englischen Märchens und der Erzählung "Jack and the Beanstalk", im Deutschen als "Hans und die Bohnenranke" bekannt, zusammen. Jack (Nicholas Hunt) muss in 3D gegen Riesen kämpfen und eine Prinzessin retten. Mit dabei in dem von "X-Men"-Regisseur Bryan Singer inszenierten Streifen ist auch Ewan McGregor. (21. Juni)

Oops, she did it again: Nach ihrem durchaus wohlwollend aufgenommenen Regiedebüt "Filth and Wisdom" legt Madonna mit "W.E." ihr zweites Werk als Chefin hinter der Kamera vor. Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen dem britischen Thronfolger Edward VIII. (James D'Arcy) und der geschiedenen US-Amerikanerin Wallis Simpson (Andrea Riseborough) - laut Filmverleih "die größte Romanze aller Zeiten". Na dann: Get into the groove! (21. Junii)

Spider-Man ist tot - es lebe "The Amazing Spider-Man". So jedenfalls lautet der Titel der vierten Verfilmung mit dem Comic-Superhelden. Erstmals führt dabei nicht Sam Reimi, sondern Marc Webb Regie. Und statt Toby Maguire streift sich nun Andrew Garfield das Kostüm des Spinnenmannes über. Kann das gut gehen? Nicht zuletzt die 3D-Effekte des Films sollen dazu beitragen, dass trotz der Umbesetzungen die Kinokassen klingeln. (28. Juni)

Das passt doch mal mindestens so gut wie die Fünf auf die Zwölf und die Faust aufs Auge: Im Juli geht es mit "Ice Age 4" wieder einmal zurück in die Eiszeit. Da gibt es ein Wiedersehen mit Manny, Diego, Sid - und natürlich auch Scrat und seiner vermaledeiten Nuss. Nur soviel sei bereits verraten: Diesmal verschlägt es unsere Helden auf einem abgebrochenen Eisberg hinaus auf die hohe See. (2. Juli)

Wo Spider-Man ist, kann Batman eigentlich nicht weit sein. Und so flattert die Fledermaus nun schon zum sage und schreibe siebten Mal durch die Kinos. Regie führte bei "The Dark Knight Rises" abermals Chris Nolan, der auch für die beiden viel gelobten Vorgänger verantwortlich zeichnete. Für Bruce Wayne alias Batman alias Darsteller Christian Bale soll sich der Kreis zu seiner Vergangenheit endgültig schließen: "Die Legende geht zu Ende." (26. Juli)

"Merida - Legende der Highlands" verspricht, ein Animationsfilm der etwas anderen Art zu werden. Schließlich geht es hier mal nicht um lustige Tierchen, die spaßige Abenteuer erleben, sondern um eine mythologisch aufgeladene Fantasy-Geschichte. Königstochter Merida zieht auf in den Kampf, um einen verhängnisvollen Fluch abzuwehren. Von Pixar und in 3D. (2. August)

Nein, so altbacken wie dieses Bild kommt "Prometheus" von Ridley Scott ganz sicher nicht daher. Nach knapp 30 Jahren kehrt der Regisseur von "Alien" und "Blade Runner" zurück ins Science-Fiction-Genre. Die Handlung des Films wird bis dato streng geheim gehalten. Nur so viel verriet Scott schon mal: "Es stimmt, dass 'Alien' den Ausgangspunkt für dieses Projekt darstellte." Wenn das mal nicht vielversprechend klingt. (9. August)

Die Altherren-Riege des Action-Kinos meldet sich zurück. Nach dem unerwartet großen Erfolg seines ersten "The Expendables"-Streifens (im Bild) legt Sylvester Stallone nach. Und nicht nur er - natürlich sind auch wieder Mitstreiter wie Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und Jason Statham dabei. Und Dolph Lundgren, Jean-Claude Van Damme, Jet Li, ja, sogar - kein Witz - Chuck Norris. Abgefahren! (30. August)

Matt Damon (l.) kennt man als Jason Bourne aus der Bourne-Trilogie. Mit "The Bourne Legacy" kommt nun ein vierter Streifen der Reihe in die Kinos - ganz ohne Damon und ohne Bourne. Klingt komisch, ist aber so. Stattdessen spielt Jeremy Renner (r.) jetzt die Hauptrolle eines Geheimagenten im Schatten der Ereignisse, die sich in den ersten drei Teilen zugetragen haben. (13. September)

Wer könnte sich an Milla Jovovich als Zombie-Jägerin Alice - zumal in 3D - schon sattsehen? Und so gibt es mit "Retribution" dann auch den bereits fünften Aufguss der auf einem Computerspiel basierenden Filmreihe "Resident Evil". Regie führte wie bei den Teilen 1 und 4 der Engländer Paul W. S. Anderson. Gelingt es wohl diesmal, der skrupellosen "Umbrella Corporation" ein für alle mal das Handwerk zu legen? (20. September)

Alle vierzehn Achttausender, der Mount Everest als erster ohne künstlichen Sauerstoff - und dann auch noch im Alleingang. Rekorde kennzeichnen das Leben von Reinhold Messner. Was trieb ihn? Der Film "Messner" geht auf die Suche nach den Gründen. (27. September)

Der Erfolg gibt Löwe Alex, Giraffe Melman, Zebra Marty und Nilpferd Gloria einfach recht. Und so erleben die Zoo-Tiere aus "Madagaskar" nun ihr mittlerweile drittes Kino-Abenteuer - in Europa! Gestrandet in Monte Carlo, schließen sie sich einem Wanderzirkus an, mit dem sie quer über den Kontinent bis nach London tingeln. Dabei wollen sie aber doch eigentlich nur zurück in ihre Heimatstadt New York ... Erstmals auch in 3D. (2. Oktober)

"Der Rabe" heißt das wohl bekannteste Gedicht von Horror-Literat Edgar Allan Poe. Und so spielt der Schriftsteller, dargestellt von John Cusack, auch in dem Film mit dem gleichen Titel eine tragende Rolle. Doch der Rest ist pure Fiktion: In dem Streifen sieht sich Poe mit einem Killer konfrontiert, der seine Werke als Inspiration für seine Verbrechen gebraucht. (3. Oktober)

Und Taylor Kitsch (r.) zum dritten: Kein Geringerer als Regie-Legende Oliver Stone (l.) verhilft dem Kanadier zu einem weiteren Leinwand-Großeinsatz im Jahr 2012. In seiner Rolle in "Savages" verdingt sich Kitsch als Marihuana-Züchter. Als er in Konflikt mit einem Drogen-Kartell gerät, versucht er die übermächtigen Gegner auszutricksen. Zum Star-Ensemble des Films zählen auch Blake Lively, Selma Hayek und John Travolta. (11. Oktober)

Spezialist für düstere Stoffe, wenngleich stets mit einer Prise Humor, ist auch Tim Burton. Neben "Dark Shadows" schickt der Regisseur 2012 den Film "Frankenweenie" ins Rennen. Mit dabei ist ironischerweise Wynona Ryder, die Johnny Depp einst am Set von "Edward mit den Scherenhänden" kennen und lieben gelernt hatte. "Frankenweenie" ist eine humorige Hommage an "Frankenstein", die Burton 1984 schon einmal als Kurzfilm realisiert hatte. (11. Oktober)

Zwei Frauen, die jede auf ihre Art und Weise Geschichte geschrieben haben: Philosophin Hannah Arendt (l.) und Filmemacherin Margarethe von Trotta (r.) - Arendt nicht zuletzt durch ihre Totalitarismus-Theorie, von Trotta unter anderem mit der Heinrich-Böll-Verfilmung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Mit dem schlicht "Hannah Arendt" benannten Streifen setzt die Regisseurin nun der 1975 verstorbenen Gelehrten ein cineastisches Denkmal. (11. Oktober)

Die spinnen, die Römer! Und noch dazu verleiben sie sich gerade Britannien ein. Die Bewohner eines kleinen gallischen Dorfes können das jedoch nicht billigen - und eilen zur Hilfe. Mit anderen Worten: "Asterix bei den Briten" - in den 80er-Jahren schon einmal als Zeichentrickfilm umgesetzt - ist die vierte Realverfilmung mit Asterix, Obelix und Co. Erstmals darf Gérard Depardieu uns dabei seine Wampe auch in 3D entgegenstrecken. (18. Oktober)

Der Titel steht: "Skyfall". Der Hauptdarsteller ist klar: Daniel Craig. Der Regisseur auch: Sam Mendes. Und das Wichtigste: Die Finanzierung ist gesichert. Somit steht dem 23. Kino-Abenteuer von James Bond nichts mehr im Wege.

Der Bösewicht, der Bond diesmal in die Quere kommt, wird dargestellt von Javier Bardem. Und die Geschichte? Die ist natürlich geheim. (1. November)

Das Warten darauf können Teenager rund um den Globus kaum noch aushalten: Mit dem zweiten Teil von "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht" strebt die "Twilight"-Saga ihrem Abschluss und Höhepunkt entgegen. Werden Vampir Edward Cullen (Robert Pattinson) und Bella Swan (Kristen Stewart) endlich für alle Ewigkeit glücklich vereint sein? Unser Tipp: Ja. (22. November)

Das wird ein Fest! Nur wenige Tage vor Weihnachten startet in Deutschland der erste von zwei Teilen von "Der Hobbit". Nach seiner bahnbrechenden "Herr der Ringe"-Verfilmung hat sich Peter Jackson nun auch der Vorgeschichte des Epos aus der Feder von J.R.R. Tolkin angenommen. Und nicht nur das: Jackson verspricht revolutionäre 3D-Aufnahmen bei dem Streifen über die Abenteuer von Bilbo Beutlin. (13. Dezember)

Wie könnte das Jahr wohl besser ausklingen als mit Quentin Tarantino? In "Django Unchained" widmet sich der Kult-Regisseur nun dem Western-Genre. Herauskommen soll eine Verbeugung vor den sogenannten "Spaghetti-Western" der 60er- und 70er-Jahre. Zum Ensemble gehören Jamie Foxx, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson und abermals "Inglorious Basterds"-Star Christoph Waltz. (27. Dezember) In diesem Sinne: Ein ...

... frohes neues Kino-Jahr!

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