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Willkommen im Jungle!: Die besten Dschungel-"Stars" der Welt

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Also, wenn Sie bei n-tv.de brav aufgepasst haben, ... (Foto: picture-alliance / dpa / Collage: n-tv.de)

Also, wenn Sie bei n-tv.de brav aufgepasst haben, ...

Also, wenn Sie bei n-tv.de brav aufgepasst haben, ...

... dann wissen Sie natürlich längst alles über all die duften "Promis", die in der Vergangenheit bereits dem Ruf von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" in den australischen Dschungel gefolgt sind. Doch was Sie womöglich noch nicht wissen, ist, ...

... dass das Format auch die Fernsehzuschauer in vielen anderen Ländern schon erfreut hat. Zeit also ...

... für eine weitere Unterrichtseinheit, bei der wir über den heimischen Tellerrand hinausblicken. Schließlich sind einige der "Promis", die bei einem ausländischen Dschungelcamp-Ableger mit von der Partie waren, in der Tat so prominent, dass sie auch hierzulande keine gänzlich Unbekannten sind. Und wenn doch, dann sind es zumindest nicht ihre Verwandten. Außer in Deutschland ...

... läuft die Dschungel-Show insbesondere in Großbritannien mit großem Erfolg. Kein Wunder: Hier wurde die im Original "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!" betitelte Sendung erfunden. Sage und schreibe ...

... elf Staffeln hat der Privatsender ITV seit 2002 bereits produziert. Und schon jetzt steht fest: Auch 2012 wird wieder ein Grüppchen von "Celebrities" seine Koffer packen und von den britischen Inseln ans Ende der Welt reisen.

In Deutschland bringen wir es zwar gerade mal auf die Hälfte an Staffeln, aber dennoch gibt es für Sonja Zietlow und Dirk Bach eigentlich keinen Grund zur Panik. An Schlagfertigkeit und Biss stehen sie jedenfalls ...

... dem britischen Moderatoren-Duo in Nichts nach - auch wenn die als "Ant & Dec" bekannten Anthony McPartlin (l.) und Declan Donnelly in ihrer Heimat geradezu Kultstatus genießen. Wie Zietlow und Bach sind auch diese beiden von Anfang an mit an Bord. Und einer der Ersten, die sie 2002 mit frotzelnden Kommentaren ins Camp begleiteten, ...

... war er: Uri Geller. Seine Leidenschaft fürs Löffelverdrehen tauschte er damals mal eben gegen die Zuneigung zu Spinnen und Maden ein. "Das war die Erfahrung meines Lebens", meinte der gebürtige Israeli mit englischem Wohnsitz seinerzeit zu seinem Dschungel-Aufenthalt. Dass ihn die Zuschauer als Ersten aus der Show gewählt hatten, schien ihm nichts auszumachen. Vielleicht hat er ja auch ...

... den späteren Misserfolg seiner Show "The next Uri Geller" im deutschen Fernsehen ähnlich gut weggesteckt. Zu den Teilnehmern der zweiten Staffel von "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!" gehörte indes ...

... Toyah Willcox (l.). Toyah wer? Nun ja, zumindest die Alt-Anarchos unter Ihnen dürften sich erinnern. Schließlich zählte die Sängerin ...

... Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre zu den Aushängeschildern des Punk und New Wave. Ein deutlich prominenterer Vertreter - um nicht zu sagen, der prominenteste überhaupt - dieser Bewegung ist jedoch zweifelsohne ...

... dieser freundliche Herr: Mr. John Lydon, als Musiker auch unter dem wohlklingenden Namen Johnny Rotten bekannt. Ja, es ist wahr, ...

... auch der einstige Sänger der legendären Sex Pistols ...

... mischte sich im Rahmen der 3. Staffel 2004 unter die Schar der B- und C-Promis im Dschungel. Dort machte er nicht nur diesem Koala und seiner Camp-Mitbewohnerin Katie Price (r.) ordentlich die Hölle heiß, sondern auch den Zuschauern, die er schon mal als "fucking cunts" (das übersetzen wir hier mal nicht) beschimpfte. Schließlich ...

... verließ er nach elf Tagen freiwillig das Camp - aus ungeklärten Gründen. Mal gab Lydon an, er sei in Sorge um seine Frau gewesen. Ein anderes Mal wiederum erklärte er gewohnt rotzig, er hätte die Show ja eh gewonnen und keine Lust darauf gehabt. Oder waren es doch die Streitereien mit Price, die ihn das Handtuch werfen ließen? Apropos Price - aber ehe wir zu ihr kommen, ...

... sollten wir das Punk-Kapitel in dieser Galerie noch geschwind abschließen: Tatsächlich schien 2007 zunächst auch der ehemalige Sex-Pistols-Manager Malcolm McLaren dem Ruf des Dschungels erlegen zu sein. Doch am Tag des Abflugs nach Australien zog er seine Zusage für die siebte Staffel kurzerhand zurück. Er kenne die anderen "Prominenten" alle nicht und habe außerdem jetzt doch keine Zeit für das Australien-Abenteuer, so seine lakonische Begründung. Die Zeit dafür ...

... wird er inzwischen definitiv nie mehr bekommen. McLaren ist 2010 gestorben.

Katie Price hingegen nahm sich die Zeit sogar gleich zweimal: Nach ihrem ersten Abstecher in den Busch 2004 kehrte das "It-Girl" fünf Jahre später erneut zu Kakerlaken, Krokodil-Penissen und Koalas zurück.

Ihre Popularität mag der Dschungel-Doppelschlag befeuert haben, doch in der Show selbst blieb ihr der Erfolg verwehrt. Ihr erster Auftritt endete mit dem fünften Platz, bei ihrem Comeback 2009 gab sie nach einer Woche entnervt auf. Der Grund: Die Zuschauer hatten sie sieben Mal hintereinander für die Dschungelprüfung nominiert. Doch wie heißt es so schön: Pech im Spiel, ...

... Glück in der Liebe. Und so lernte Price ausgerechnet im Ekel-Camp 2004 ihren Lebensabschnittsgefährten Peter Andre kennen. Ein Jahr nach ihrer Lagerfeuer-Romanze im australischen Busch heirateten die beiden. 2009 - nur zwei Monate vor dem zweiten Dschungel-Einsatz von Price - folgte die Scheidung des Paares, das zusammen zwei Kinder hat. Sänger Andre ...

... war bei "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!" übrigens ein klein wenig erfolgreicher als seine damalige Zukünftige und heutige Ex. Er errang in der Turtel-Staffel mit Price 2004 den dritten Platz.

Was in Deutschland Ex-Dschungelkönig Ross Antony ist, ist in England Myleene Klass. Wie Antony nahm sie 2001 beim - in ihrem Fall allerdings britischen - "Popstars"-Casting teil. Und wie der Ex-Bro'Sis-Sänger wurde sie Teil der Gewinner-Band, ...

... die in ihrem Fall auf den Namen "Hear'Say" hörte. Und, Sie ahnen es, wie bei Antony ging es mit ihrer Karriere danach so schnell bergab, dass sie ihr Heil 2006 schließlich im Dschungel suchte. Mit durchschlagendem Erfolg: Die Sendung bescherte ihr in ihrer Heimat einen massiven Popularitätsschub. Nur Dschungelkönigin wurde sie nicht, da musste sie sich als Zweitplatzierte ...

... knapp einem anderen Sänger geschlagen geben: Matt Willis, Ex-Mitglied der Boyband Busted. Er vertilgte im Busch unter anderem einen Krokodil-Penis, ein Krokodil-Auge und einen Känguru-Anus ...

... und speckte währenddessen dennoch rund 12 Kilo ab. Ein würdiger Dschungelkönig! Auch der dritte Platz in dieser, der sechsten britischen Staffel ...

... ging an einen Sänger, der jedoch - anders als Willis - wohl nur noch etwas älteren Semestern ein Begriff ist: Jason Donovan. Einst sang der Australier im Duett mit seiner Landsfrau Kylie Minogue, ...

... dann folgten Drogen, der Karriereknick und schließlich der Dschungel. Immerhin bescherte ihm sein Australien-Ausflug im Anschluss diverse Rollen in TV-Seifenopern und Musicals. Bleiben wir ...

... doch noch ein wenig im Bereich der Musik, alright?! Da dürfen wir natürlich Brian Harvey, ...

... Ex-Sänger der einstigen Take-That-Konkurrenten East 17 nicht vergessen. Er ist so etwas wie die vielleicht traurigste Gestalt im britischen Show-Business. Nach dem Ende seines Lebens als Boyband-Superstar ließ er so gut wie keine Pleite, kein Pech und keine Panne aus - und landete dabei 2004 auch in der vierten Staffel von "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!". Doch ...

... auch hier war ihm kein Glück beschieden. Stattdessen verließ er als Erster nach nur fünf Tagen freiwillig die Show. Vorausgegangen war ein Streit mit einer anderen Camp-Bewohnerin darüber, dass er beim Essen gefurzt hatte. "Nur weil du das falsch findest, heißt das doch nicht, dass das auch alle anderen tun", warf er aufgebracht seiner Kontrahentin an den Kopf, ehe er seine Sachen packte - Brian Harvey halt!

Den Weg die Karriereleiter hinab kennt auch der Sänger der Happy Mondays, Shaun Ryder. Einst gehörten er und seine Gruppe zu den Begründern des sogenannten Manchester-Raves, ...

... doch mittlerweile liegt das mal eben auch schon wieder mehr als schlappe 20 Jahre zurück. Und so trat Ryder 2010 den Weg in die 10. Staffel der britischen Dschungel-Show an - und wurde Zweiter.

Erinnern Sie sich noch an den vergangenen Eurovision Song Contest? Und an den englischen Beitrag? Richtig, das waren Blue. Die Boyband, ...

... die nicht nur Lenas frühe Jugend maßgeblich mitgeprägt hat und die hoffte, ihre Karriere in Düsseldorf neu beleben zu können. Ob Lena wohl wusste, ...

... dass die Hälfte der einstigen Boyband ihrer Wahl zu diesem Zeitpunkt bereits den Dschungel hinter sich hatte? Antony Costa (2. v. r.) wurde 2005 nach 15 Tagen im Busch von den Zuschauern nach Hause geschickt, Simon Webbe (l.) holte drei Jahre später den fünften Platz in der Ekel-Show. Jetzt wird es aber, ...

... oh la la, doch echt mal wieder Zeit für ein paar Frauen in dieser Galerie. Die Mädelstruppe All Saints feierte ihre größten Erfolge in den 90ern. Mit dabei: Natalie Appleton (r.), ...

... die, nebenbei erwähnt, übrigens auch die Frau von The-Prodigy-Gründer Liam Howlett ist. Im Dschungel erwies sie sich als extremes Weichei. Umso mehr Spaß machte es den Zuschauern, ihr eine Dschungelprüfung nach der anderen zuteil werden zu lassen. Als sie am 10. Tag zum fünften Mal dazu auserkoren wurde, eine Ekel-Aufgabe zu absolvieren, hatte sie genug und verließ auf eigene Faust das Camp.

Jippie! Noch mehr Girls! Als Atomic Kitten machten diese Hübschen noch bis vor drei Jahren zusammen Musik. Der größte Hit der Gruppe stammt aus dem Jahr 2001: "Whole again". Mittendrin packte Band-Mitglied Jenny Frost (r.) ...

... offenbar die Lust auf einen kompletten Tapetenwechsel. (Wer hat ihr denn bitte dieses Kleid angedreht? So ...

... gefällt sie uns irgendwie besser.) Also zog sie nach Australien, um dort als Siebtplatzierte der fünften Staffel das britische Dschungelcamp abzuschließen. Frost gehörte eigentlich nicht zur Originalbesetzung von Atomic Kitten. Sie hatte 2001 vielmehr ...

... Kerry Katona ersetzt, die auf Grund ihrer Schwangerschaft damals beschlossen hatte, der Girl-Band den Rücken zu kehren. Warum wir Ihnen das erzählen? Na, klar, natürlich weil auch Miss Katona nach ihrem Ausstieg aus dem Popgeschäft auf den Dschungel-Geschmack gekommen war. Ja, sie ging sogar ...

... als Siegerin aus der dritten Staffel im Jahr 2004 hervor. Doch ansonsten verlief ihr Leben wenig erfolgreich: Zwei gescheiterte Ehen, Drogen, psychische Probleme, Bankrott. 2007 wurde sie in ihrem eigenen Haus überfallen und ausgeraubt. Zugleich geriet sie massiv in die Kritik, weil sie unumwunden zugab, während ihrer vier Schwangerschaften getrunken und geraucht zu haben. Mittlerweile schlägt sie sich von einer Reality-Show zur nächsten durch - von "Kerry Katona: Crazy in Love" bei MTV bis hin zu Big Brother. Kommen wir ...

... zu etwas ganz anderem. Und Erfreulicherem. Wem würde beim Anblick der alten Star-Trek-Crew nicht das Herz aufgehen? Eigentlich hätte man sie gut mal auf gemeinsame Mission in die unendlichen Weiten des australischen Dschungels schicken können, doch den Weg dorthin geschafft ...

... hat lediglich Lieutenant Hikara Sulu, der im realen Leben auf den Namen George Takei hört. Durch seine freundliche Art eroberte der offen zu seiner Homosexualität stehende Schauspieler die Herzen der britischen Zuschauer und schaffte es mit Warp-Antrieb auf den dritten Platz der achten Staffel 2008.

Auch er heißt mit Vornamen George. Und auch er ist Schauspieler: George Hamilton. Vermutlich ist er den Wenigsten auf Anhieb präsent, doch gesehen haben dürften ihn schon viele. Schließlich wirkte er in diversen Filmen und Serien schon als Nebendarsteller mit - von "Der Pate" über "Columbo" bis hin zum "Denver-Clan". Und das ...

... schon seit rund 60 Jahren (im Bild: George Hamilton im Jahr 1966). Privat gab er stets den Schwerenöter - nach eigenen Angaben hatte er Affären mit vier "Miss Worlds". Vor dem Dschungel bewahrte ihn das jedoch nicht - und so zählte er 2009 zu den Teilnehmern der neunten Staffel von "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!". Nach 17 Tagen gab er freiwillig auf - angeblich, weil es ihm von Anfang an nicht um den Sieg, sondern nur um den "Spaß" im Busch gegangen sei.

Auf eine lange Schauspiel-Vergangenheit kann auch Britt Ekland zurückblicken. Doch der Leinwand-Höhepunkt der schwedischen Ex-Frau von Peter Sellers liegt Ewigkeiten zurück. Die Rede ist natürlich von ihrem Einsatz als Bond-Girl in "Der Mann mit dem goldenen Colt" 1974. Danach ...

... kam nicht mehr viel - bis zum Dschungel 2010. Ekland wurde nach 15 Tagen von den Zuschauern aus der Show gewählt. Ob sie den Zylinder wohl unserem Dschungelkönig Peer Kusmagk geklaut hat?

Mit Stephanie Powers hätten wir noch eine alte Serien-Heldin im Angebot, die erst vor Kurzem - in der im November 2011 ausgetragenen elften Staffel - den Kampf um die Dschungelkrone verloren hat. Einst, zu Beginn der 80er-Jahre, ...

... wurde sie als Jennifer Hart an der Seite von Robert Wagner in der Serie "Hart aber herzlich" weltbekannt. Sogar einen Stern auf dem Walk of Fame in Los Angeles kann sie ihr eigen nennen. Dass das Publikum sie als Erste aus dem Dschungelcamp wählte, nahm sie gelassen. Angeblich ging es Powers, die eine Lungenkrebs-Erkrankung überlebt hat, mit ihrer Teilnahme in erster Linie darum, anderen Krebskranken Mut zu machen.

Den Mut, in den Dschungel zu gehen, hatten deutsche Politiker bislang noch nicht (na, Herr Westerwelle, wie wäre es?). In Großbritannien sieht das anders aus: Dabei zog mit Brian Paddick 2008 nicht irgendein Hinterbänkler in den Busch, ...

... sondern der Kandidat der britischen Liberaldemokraten für das Bürgermeisteramt in London im gleichen Jahr. Geklappt hat es für den homosexuellen Paddick weder hier noch dort: Bei der Bürgermeisterwahl landete er auf dem dritten Platz, im Dschungel wurde er Siebter. Mit ihm gemeinsam in Australien ...

... war Robert Kilroy-Silk, zu diesem Zeitpunkt noch Mitglied des Europaparlaments. Als Politiker sorgte der Euroskeptiker immer wieder gerne mit kontroversen Aussagen für Wirbel, etwa als er 2003 "den Arabern" ins Stammbuch schrieb, mehr oder weniger samt und sonders Selbstmordattentäter zu sein. Weniger Staub ...

... konnte er indes im Dschungel aufwirbeln. Er musste die achte Staffel von "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!" als Erster verlassen.

Nein, die Eiserne Lady selbst war natürlich nie im Dschungelcamp. Und das ist sicher auch gut so - womöglich hätte Margaret Thatcher den Kakerlaken noch den Krieg erklärt. Aber ...

... sie hat es getan: Tochter Carol Thatcher. Und nicht nur das: Standesgemäß eroberte sie im Dezember 2005 den australischen Busch und errichtete dort für ein Jahr ihr Königreich. Auf dem Weg zum Sieg ...

... musste sie auch so manchen dicken Käfer schlucken. Ob ihre Mutter darüber wohl amused war? Nun ja, Margaret Thatcher dürfte es gewohnt sein, denn auch sonst sorgt ihre als Journalistin arbeitende Tochter immer mal wieder für Ärger. Etwa, als sie sich 2009 weigerte, sich für eine rassistische Entgleisung bei einem farbigen Tennisspieler zu entschuldigen. Das kostete sie ihren Job bei der BBC.

Das ist Lauren Booth. Auch sie ist Journalistin. Und auch sie hat eine bekannte Verwandte: Booth ist die Halbschwester von Cherie Blair, Frau des früheren britischen Premierministers Tony Blair. Und auch sie ...

... ist nicht gerade unumstritten. Schließlich arbeitet die zum Islam konvertierte Booth unter anderem für den englischsprachigen Sender Press TV, der in der Hand des iranischen Staates ist. Die Gage für ihre Teilnahme am britischen Dschungelcamp 2006, bei dem sie über den neunten Platz nicht hinauskam, spendete sie eigenen Angaben zufolge einer Hilfsorganisation für die Palästinenser.

Paul Burrell lässt nach Meinung vieler keine Gelegenheit aus, um Kasse zu machen. So verwundert es dann auch nicht unbedingt, dass er 2004 auch das Dschungelcamp mitnahm - wenngleich es dort für ihn nur für den zweiten Platz reichte. Vor allem jedoch ...

... besserte der ehemalige Butler von Prinzessin Diana seine Haushaltskasse in der Vergangenheit mit Büchern über seine Zeit im Dienste des britischen Hofes auf. Ob er wirklich so eng mit Lady Di verbunden war, wie er es in seinen Werken darstellt, ist bis heute umstritten.

Sänger, Schauspieler, Politiker ... Was fehlt denn da noch? Sportler! Im Falle von Martina Navratilova muss es aber natürlich korrekterweise Sportlerinnen heißen - oder etwa nicht? Die 18-malige Grand-Slam-Gewinnerin und einstige Dauer-Nummer-1 der Tennis-Weltrangliste hat Millionen verdient ...

... und suchte 2008 doch eine neue Herausforderung - im Dschungel. "Ich bin hier, um zu gewinnen", lautete ihre Devise. Doch daraus wurde nichts, wenn auch nur knapp. Navratilova verließ die achte Staffel als zweite Siegerin - und noch immer rätseln alle, warum sich die Tennis-Legende den gemeinsamen Australien-Ausflug mit B- und C-Promis zugemutet hat.

Linford Christie indes könnte tatsächlich das Geld in den Dschungel gelockt haben. Angeblich bekam er über 90.000 Euro für seine Teilnahme an der zehnten Staffel 2010. Und auch ...

... wenn Christie auf eine Karriere als Olympiasieger, Welt- und Europameister im 100-Meter-Lauf zurückblicken kann, dürfte so eine Finanzspritze sicher nicht das Schlechteste für ihn gewesen sein. Schließlich zog er sich schon Ende der 90er-Jahre nach Doping-Vorwürfen vom aktiven Hochleistungssport zurück. Und auch der Dschungel, aus dem ihn die Zuschauer nach 17 Tagen als Siebtplatzierten nach Hause schickten, war offenbar zuviel des Sports für Christie: "Ich hatte schon seit Tagen die Schnauze voll", bekannte er nach seinem Auszug.

Auch so mancher ehemalige Fußball-Profi hat schon den Weg zu "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!" gefunden. Allerdings bis dato nur Spieler, die es zu keiner größeren Bekanntheit außerhalb Großbritanniens gebracht haben. Oder sagt Ihnen etwa der Name Neil Ruddock etwas? Nein? Sehen Sie! Interessanter sind da doch schon ...

... die Frauen und Ex-Frauen der wahren Fußball-Stars. Sie zum Beispiel: Sheryl Gascoigne - wie unschwer zu erraten ist, ...

... die Ex von Paul Gascoigne, mit dem sie von 1996 bis 1998 verheiratet war.

2010 konnte sie dem Angebot zur Teilnahme am britischen Dschungelcamp nicht widerstehen. Kein Wunder - schließlich zahlte ihr der Sender ITV 95.000 Pfund dafür. Sheryl Gascoignes Hoffnung, ihr Image im Camp aufzupolieren, erfüllte sich nicht. Stattdessen fiel sie als erster "Promi" dem Zuschauervotum zum Opfer.

Nein, nötig gehabt hätte Carly Zucker (vorne links) ihren Auftritt bei "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!" 2008 ganz sicher nicht. Schon damals war sie "Spieler-Frau" und durfte sich als solche über die Gesellschaft von Victoria Beckham (r.) und Co freuen.

Ihr damaliger Freund und heutiger Mann: Der englische Nationalspieler Joe Cole. Nicht nur er, ...

... sondern halb England war von Zuckers Erscheinung im Dschungel ganz entzückt. Als die Kameras für einen Augenblick ihren nackten Po einfingen, jubelte die Presse darüber mit fetten Schlagzeilen. Allerdings: Sex sells vielleicht, macht aber noch keine Dschungelkönigin. Und so musste Zucker bereits als dritte Kandidatin die Show verlassen.

Eine(n) haben wir noch. Aber nicht irgendwen, sondern eine wahre Legende: George Best. Nur ein Jahr bevor der nordirische Kult-Kicker 2005 starb, ...

... konnte er dem Treiben seiner soeben von ihm getrennten zweiten Ehefrau Alex im Dschungelcamp zusehen. Die fuhr im Busch schweres Geschütz gegen ihn auf und beschuldigte ihn vor laufenden Kameras, sie während ihrer Beziehung mehrfach geschlagen zu haben. Am Ende reichte es für Alex Best für den sechsten Platz.

"Oh touch me, touch me, I wanna feel your body, your heartbeat next to mine" - schlappe 25 Jahre ist es her, dass Samantha Fox zu diesem musikalischen Verbalangriff unter die Gürtellinie ansetzte. Inzwischen ist das einst Männerherzen höher schlagen lassende Pin-Up ...

... 45 Jahre alt und hat sich als lesbisch geoutet. Tja, blöd. 2009 lieferte sie sich im Dschungel das "Doppel-D-Duell" mit Katie Price. Nachdem Price ihren zweiten Einsatz im Camp vorzeitig abbrach, ging Fox als Siegerin daraus hervor. Allerdings blieb auch sie nicht wesentlich länger in der Show - auf Wunsch der Zuschauer hin musste sie nach 14 Tagen als Neuntplatzierte gehen. Und dann ...

... war da noch Janice Dickinson. Sie bezeichnet sich gern selbst als das "erste Supermodel", war später Jurorin in der US-Ausgabe der Casting-Show "Next Top Model" und hat ansonsten vor allem Furore durch ihre zahlreichen Affären - mit Männern wie Frauen - gemacht. So sollen zu ihren Ex-Liebhaber(inne)n etwa Sylvester Stallone, Jack Nicholson, Mick Jagger, Prince Albert, Roman Polanski, Bruce Willis, Frank Zappa und Grace Jones zählen, um nur mal einige zu nennen. Und auch sonst ...

... ist die US-Amerikanerin für Rekorde gut: Bei ihrem Auftritt in der siebten Staffel von "I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here!", den sie als Zweitplatzierte beendete, etwa für den, ganze zehn Dschungelprüfungen absolviert zu haben. Zudem ist Dickinson der bislang einzige "Promi", ...

... der in zwei verschiedenen Ländern an dem Format teilgenommen hat. Nach ihrem Abstecher ins britische Camp 2007 zog sie zwei Jahre später für die US-Ausgabe ein weiteres Mal in den Busch - hier langte es für sie lediglich zum achten Platz. Womit wir ...

... geschwind noch einen Blick auf die weiteren Dschungelcamp-Ableger außerhalb Deutschlands und Großbritanniens werfen sollten. In den USA wurden bislang lediglich zwei Ausgaben der Show produziert - die erste 2003 wie die deutsche und britische Version in Australien, die zweite 2009 in Costa Rica. Die Teilnehmer beider Shows waren hierzulande kaum bekannte "Stars", lediglich ...

... dieser ...

... und dieser Herr haben zumindest einen berühmten Verwandten.

Daniel Baldwin ...

... und Stephen Baldwin (r.) sind beide Brüder von Schauspieler Alec Baldwin (l.). Beide zogen 2009 in den Dschungel nach Costa Rica. Daniel Baldwin wurde nach nur elf Tagen im Camp von den Fernsehzuschauern abgewählt, Stephen Baldwin warf wenig später von sich aus das Handtuch.

Auch die Franzosen erwiesen sich eher als Dschungelcamp-Muffel. Die bislang einzige Ausgabe der Show wurde 2006 in Brasilien produziert. Zu den Teilnehmern ...

... gehörte unter anderen Marielle Goitschel. In den 60er-Jahren feierte sie als Skirennläuferin große Erfolge - unter anderem mit dem Gewinn von zwei olympischen Goldmedaillen. Bei "Je suis une célébrité, sortez-moi de là!" ...

... verpasste sie indes den Sprung aufs Siegertreppchen und wurde Vierte.

Auch der Sieger der französischen Version des Dschungelcamps kam aus dem Bereich des Sports: Richard Virenque. Noch immer hält er den Rekord, insgesamt siebenmal das Bergtrikot der Tour de France gewonnen zu haben ...

... und seit 2006 ist er der unangefochtene Dschungelkönig seines Landes.

Von unseren holländischen Nachbarn wurde das Dschungelcamp bislang drei Mal unter dem Namen "Bobo's in the Bush" produziert. Die ersten beiden Staffeln 2003 und 2004 auf Borneo, die dritte Ausgabe 2008 in Brasilien. Der einzige, wenigstens bei Freunden ...

... des gepflegten Trash-Techno bekannte Teilnehmer könnte der DJ Mental Theo alias Theo Nabuurs (l.) sein. Mit seinem Kumpel Charly Lownoise (r., mit richtigen Namen Ramon Rollfs of Roelofs) ...

... beglückte er uns in den 90er-Jahren mit Kirmes-Techno-Liedern wie "Stars" und "Hardcore Feelings". Bei der zweiten holländischen Staffel 2004 holte er sich den dritten Platz.

Womit wir last but not least in Schweden wären, denn die "Stars", die bei der ungarischen und indischen Dschungelcamp-Variante mitgemacht haben, kennt vermutlich selbst in ihren Heimatländern kaum jemand. Bisher gibt es nur eine, 2009 in Malaysia gedrehte schwedische Ausgabe der Show. Diese lief dafür auch im finnischen und norwegischen Fernsehen. Hier trägt das Format den Titel "Kändisdjungeln", zu Deutsch etwa "Promi-Dschungel".

Nein, Motorhead-Frontmann Lemmy wollte den Whiskey nicht gegen einen Penis-Colada oder eine Madler-Maß eintauschen, wohl aber ...

... sein Drummer. Motorhead-Schlagzeuger ...

... Mikkey Dee (M.) schlug die Buschtrommel gar nicht so schlecht und verließ die Show als Drittplatzierter. Einen Grammy gibt es dafür aber wohl nicht. Stattdessen stimmen wir an dieser Stelle lieber noch ein ganz anderes Lied an: ...

"Zwei mal drei macht vier, widdewiddewitt und drei macht neune. Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt." Als Pippi Langstrumpf wurde Inger Nilsson zum Kinderstar. Doch ...

... an diese große Rolle konnte sie nie mehr anknüpfen. Stattdessen verdiente sie ihren Lebensunterhalt später unter anderem als Sekretärin. Mit der Teilnahme an "Kändisdjungeln" versuchte sie 2009 aus ihrem Kultstatus ...

... noch einmal auf zweifelhafte Art und Weise Kapital zu schlagen. Immerhin: Sie verließ die Show als Viertplatzierte.

Na, jetzt sagen Sie nicht, Sie hätten in dieser Unterrichtsstunde nichts gelernt.

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