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Sein Name ist Bond, James Bond.
Der berühmteste Geheimagent der Welt kehrt zurück ...
... erneut in der Gestalt von Daniel Craig. Am 6. November läuft der Streifen in Deutschland an.
Nach seinem furiosen Debüt als 007 in "Casino Royale", dem bisher erfolgreichsten Bond-Film, tritt er nun zu seiner nächsten Mission an.
Die Regie hat Marc Forster (2.v.r., "Monster's Ball", "Drachenläufer") übernommen.
Als Produzenten sehen wir wieder die altbekannten Namen Broccoli (allerdings Barbara) und Michael G. Wilson.
Auch keine wirkliche Erneuerung: Wie schon bei "Casino Royale" schrieben Neal Purvis und Robert Wade zusammen mit dem Oscar-nominierten Autoren Paul Haggis ("Million Dollar Baby", "L.A. Crash") das Drehbuch.
Neu sind allerdings seine Mitspieler, Gegner, Kollegen und die Story, die direkt an "Casino Royale" anknüpft.
Da er ja Eva Green alias Vesper Lynd beim letzten Mal auf tragische Weise in Venedig verlor, ...
... umschwirren ihn natürlich wieder neue Damen.
Wie es sich gehört für einen anständigen Bond.
Und doch ist dieses Mal alles anders, denn über Vespers Tod ist er nicht hinweg.
James war so verliebt wie nie zuvor! Das hat es (bis auf eine einzige Heirat mit ebenfalls tödlichem Ausgang in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät") noch nicht gegeben.
52 Girls pflastern Bonds Weg, ...
... und viele mussten ihre schönen Stunden ...
... mit dem attraktiven Geheimdienstler mit ihrem jungen Leben bezahlen.
So wie unser einziges German Bond-Girl Karin Dor, die auf den schönen Namen ...
... Helga Brandt hörte.
Manche haben selbst versucht, ihm nach dem Leben zu trachten, ...
... und selbst einige der blutrünstigsten Killerinnen zerwühlten vorher noch die Laken mit ihm, ...
... oft waren sie "danach" bekehrt, ...
... wollten eher für statt gegen 007 arbeiten, ...
... doch zu spät: Ihr Schicksal ereilte sie in den unterschiedlichsten Todesformen.
Schön waren sie alle, aber ein moderner Bond will mehr!
Das Bond-Girl von heute soll nicht nur hübsches Beiwerk, sondern darf ruhig eine gleichwertige Partnerin sein!
Aus dem Bond-Girl made in 1962 ist eine Bond-Woman geworden.
Ist das jetzt gut oder nicht?
So eine ebenbürtige Gespielin kriegt man nicht so leicht ins Bett wie ein Girl - und mit einem leichten"Oh, James ..."-Seufzer enden die Bond-Filme schon lange nicht mehr.
Dass es tatsächlich keine Bettszene zwischen Bond und seinem neuesten Girl gibt, ist allerdings bedauerlich.
Doch Camille (Olga Kurylenko) hat viel zu viel damit zu tun, für ihre eigenen Ziele zu kämpfen, als über ihre Dessous-Wahl nachzudenken.
Aber keine Sorge: Sex findet in "Ein Quantum Trost" auch statt.
MI6-Agentin Fields (Gemma Arterton) stirbt dann aber bald darauf: Mit Öl übergossen, fast wie ein Kunstwerk, endet sie auf einem weißen Laken.
Als Mutter aller Bond-Girls gilt natürlich Ursula Andress mit ihrem unvergesslichen Auftritt als Honey Rider an Sean Connerys Seite in "007 jagt Dr. No".
Eigentlich müsste es eine neue Rubrik bei den Oscar-Verleihungen geben, eine für die Rubrik des "Besten Bond-Girls".
Zumindest eine für die Kreativität, mit der die Girls benannt wurden: ...
... Pussy Galore (Foto: Honor Blackman ein paar Jährchen später mit "Goldfinger"-Schlitten), Mary Goodnight, Xenia Onatopp - um nur einige zu nennen.
Bond-Girls sind natürlich "nur" eine Art Verpackung für den doch sehr männlichen Plot, ähnlich wie die Autos des Agenten.
Beide werden übrigens mit der fast gleichen Aufmerksamkeit bedacht, wobei die Autos ein bisschen besser abschneiden: ...
Könnten Männer einen Tag mit James Bond tauschen, würden 39 Prozent die Fahrt im Aston Martin einer Nacht mit einem Bond-Girl vorziehen. Kaum zu glauben, laut Forsa aber wahr!
Immerhin knapp ein Drittel würde den Wagen stehen lassen ...
... und sich lieber mit der Frau vergnügen.
Den Rest der Männer lockt das Abenteuer.
Doch zurück zu den Girls: Die einzigen beständigen Frauen an Bonds Seite sind seit eh und je ...
... "M" (Judi Dench, hier mit Daniel Craig, in Wachs) ...
... und Miss Moneypenny.
In den 80er Jahren begann das Bond-Girl dann endlich, einen Beruf oder ein Hobby zu haben: Sie fuhren Motorboot, jagten alles in die Luft, was sich ihnen in den Weg stellte, ...
... oder waren gar Wissenschaftlerin mit einem Hang dazu, die Welt entweder dem Untergang zu weihen oder vor dem Bösen im Allgemeinen zu retten.
In "Ein Quantum Trost" erleben wir nun einen verletzten Bond, einen, ...
... dem das Herz noch blutet, weil er sein Mädchen verloren hat.
Ihn auf seinem Rachefeldzug zu begleiten, macht - wie immer - Spaß.
Souverän und eiskalten Blickes geht er seine Feinde an, und wie es sich gehört für einen Bond-Streifen, ...
... ist der Bösewicht mal wieder ein ganz böser Wicht: Der Franzose Mathieu Amalric (3.v.l.) macht James das Leben zur Hölle.
Unterstützt wird er noch von seinem "Cousin" (Anatole Taubman).
Was noch?
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bond-Filmmusik gibt es ein Duett: ...
... "Another Way To Die", gesungen von Alicia Keys (Foto) und Jack White von der Rockband "The White Stripes".
Die Dreharbeiten waren anstrengend und über die halbe Welt verstreut wie nie zuvor: England, Panama, Chile, Mexiko, Italien und Österreich geben die Kulisse.
In der 007-Halle wurden jedoch die Höhepunkte des Films gedreht.
Und - zur Beruhigung für alle Möchtegern-Agenten: Der Alltag für einen James Bond ist auch nicht so aufregend wie man denkt ...
Craig erzählte: "Ich stehe jeden Morgen um halb sechs auf, frühstücke bei der Arbeit, drehe den ganzen Tag, komme nach Hause, gehe für 40 Minuten Kampftraining ins Fitnessstudio, esse zu Abend und gehe ins Bett."
Freundin Satsuki war sicher begeistert, als die Dreharbeiten vorbei waren!
Am 29. Oktober 2008 war Premiere in London.
In Deutschland gab es am 3. November die Premiere für das erlauchte Publikum und die Normalsterblichen durften sich dann ab dem ...
... 6. November endlich ein eigenes Bild machen von dem neuesten Bond mit dem ungewöhnlichen Titel: "Ein Quantum Trost". (Fotos: dpa/ AP/ rts)
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