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Die grausame Sekte: Entkommt man der Colonia Dignidad?

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Die Colonia Dignidad (hier ein Bild von 1988) war eine streng abgeschottete Sekte in Chile, die ihr Unwesen fast vier Jahrzehnte lang treiben konnte. Pinochet ließ dort foltern - und die deutsche Botschaft half mit. Konnte die Flucht daraus überhaupt gelingen? Bilder aus dem Film "Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück" von Regisseur Florian Gallenberger. (Foto: picture-alliance / dpa)

Die Colonia Dignidad (hier ein Bild von 1988) war eine streng abgeschottete Sekte in Chile, die ihr Unwesen fast vier Jahrzehnte lang treiben konnte. Pinochet ließ dort foltern - und die deutsche Botschaft half mit. Konnte die Flucht daraus überhaupt gelingen? Bilder aus dem Film "Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück" von Regisseur Florian Gallenberger.

Die Colonia Dignidad (hier ein Bild von 1988) war eine streng abgeschottete Sekte in Chile, die ihr Unwesen fast vier Jahrzehnte lang treiben konnte. Pinochet ließ dort foltern - und die deutsche Botschaft half mit. Konnte die Flucht daraus überhaupt gelingen? Bilder aus dem Film "Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück" von Regisseur Florian Gallenberger.

September 1973: Die Stewardess Lena (Emma Watson) ist mit ihrer Crew in Santiago de Chile gelandet.

Sie genießt die Zeit mit ihrer großen Liebe Daniel, einem Deutschen - noch ahnt sie nicht, welcher Gefahr sie ausgesetzt sind.

Daniel (Daniel Brühl) demonstriert auf den Straßen Santiagos für Chiles Präsidenten Salvador Allende – was ihm später zum Verhängnis wird.

Lena schaut sich Daniels Fotos an, die er während der Demonstrationen aufgenommen hat.

Am Vorabend des Militärputschs: Lena und Daniel auf einer Kundgebung für Präsident Allende. Dort wird ein Plakat enthüllt, das Daniel für Allendes Partei Unidad Popular (UP) entworfen hat. Er muss auf die Bühne und eine Rede halten.

Am nächsten Tag geraten sie in die Straßenunruhen während des Militärputschs von General Pinochet gegen Allende. Daniel macht riskanterweise Fotos vom Geschehen.

Sie werden dabei entdeckt und versuchen zu fliehen - vergeblich.

Daniel und Lena werden vom chilenischen Geheimdienst verhaftet und mit anderen Oppositionellen in das Stadion von Santiago gebracht.

Dann wird Daniel vom chilenischen Militär festgenommen und weggebracht.

Lena muss mit ansehen, wie Daniel vom Militär verschleppt wird. Mithilfe seiner Freunde bekommt sie heraus, dass er in die Colonia Dignidad gebracht wurde.

Sie wagt den Schritt in die streng abgeriegelte Colonia Dignidad ...

... und beschließt, der mysteriösen Sekte beizutreten, um ihren Freund wiederzufinden.

Paul Schäfer (Michael Nyqvist) regiert selbstherrlich, grausam und perfide in seiner Colonia Dignidad. Er wird dort Pius genannt.

Wird Lena dem Sektenführer standhalten können?

Sie wird bei der Herrenversammlung von Schäfer gedemütigt.

Gisela (Richenda Carey) herrscht streng über die Frauengruppe in der Colonia Dignidad.

In Ursel (Vicky Krieps) findet Lena eine Verbündete.

Sektenherrscher Schäfer pflegt enge Verbindungen zum chilenischen Militär.

Daniel gibt vor, Teil der Colonia Dignidad sowie durch die Folter geistig und körperlich behindert zu sein.

Er entdeckt geheime Tunnelanlagen unter dem Gelände der Colonia Dignidad – vielleicht eine Möglichkeit, aus dem Lager zu entkommen?

Lena, Ursel und Jan versuchen, auf diesem Weg von dem hermetisch abgeriegelten Gelände zu fliehen.

Bei der Flucht werden Jan und Lena auf dem Weg zum Flugzeug, das sie nach Deutschland bringen soll, von Paul Schäfer und seinen Häschern verfolgt. Scheitert ihr Plan so kurz vor dem Ziel?

Der Film "Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück" von Regisseur und Oscarpreisträger Florian Gallenberger startet am 18. Februar 2016 in den deutschen Kinos. (abe)

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