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Unser Dorf soll schöner werden : Fashionweek Berlin 2012

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Die schillerndste Woche des Jahres ist wieder in Berlin ... (Foto: dpa)

Die schillerndste Woche des Jahres ist wieder in Berlin ...

Die schillerndste Woche des Jahres ist wieder in Berlin ...

... doch die Frage, die sich jeder stellt, ist: ...

... Wann wird’s eigentlich mal wieder richtig Sommer?

Ist für die Fashion Week aber eher egal, ...

... es ist überall sehr warm in den Zelten und Laufsteg-Locations ...

... und bei dem ganzen Gedrängel wird einem so oder so sehr heiß.

Allerdings hat der Chef der Bread & Butter, ...

... Karl-Heinz Müller (links, rechts der Chef von Berlin), der auch weiß, ...

... dass "immer noch viel Chino verkauft wird", Trost parat: ...

"Wir glauben, dass wir vor einem neuen Denim-Hoch stehen."

Apropos hoch im Kurs stehen: ...

... Viel Prominenz ist wieder dabei, ...

... die üblichen Verdächtigen ...

... wie Rockstar Bryan Adams

... und Boris Beckers Sohn Noah.

Auf der Modewoche ...

... ist der Stoff zum Tuscheln mindestens genauso wichtig ...

... wie der am Körper.

Hach, ganz der Papa!

Im Januar rauschte immerhin Miss Piggy - inklusive Glamour - an, ...

... dieses Mal kommen Dieter Bohlen mit dem Helikopter (munkelt man, aber munkeln ist wichtig!) ...

... und der Stylist von Lady Gaga.

Ah ja …

Ein Hoch allerdings auch auf das Gesicht der Modewoche: Das ist das derzeit hoch im Kurs stehende Model Joan Smalls.

Die Puerto Ricanerin wurde von Starfotograf Mario Testino in Szene gesetzt.

Anders als auf dessen Bildern zur Fashion Week trug sie bei der Eröffnung keine Irokesenfrisur.

Ist auch besser für die, die hinter ihr sitzen müssen.

Wichtig ist schließlich vor allem, wer in der ersten Reihe - Front Row – sitzt.

Und da sitzen dann so Leutchen wie Ursula Karven, Udo Walz ...

... Väterchen Joop, ...

... und Bettina Wulff. Warum auch immer ...

Natürlich ist Model Franziska Knuppe (M) unter den ersten Gästen ...

... und hat ultimative Tipps für den Sommer parat: ...

... "Viel Farbe, ...

... viel Prints, ...

... aber nicht mischen!"

Ach?

Hatten wir das in der Vogue-Ausgabe vom Juli nicht ganz anders gesehen?

Egal.

Knuppe rät auch zu Teilen in Nude (ehemals: Fleischfarben), die findet sie zum Kombinieren immer noch gut.

Puuh, Schwein gehabt, wir müssen nix wegschmeißen oder können es wenigstens noch als Unterwäsche tragen.

Apropos wegschmeißen: ...

... Das könnte man ...

... sich doch manchmal ...

... glatt vor Lachen!

Vor allem, wenn sich zwei "Models" präsentieren, die mit Mode ungefähr genauso viel am Hut haben ...

... wie Rainer Calmund mit den Weight Watchers.

Das ist vielleicht ein klein wenig ungerecht ...

... der Sylvie gegenüber,

... die immer sehr schick angezogen ist ...

... und auch in Dessous eine bella figura macht, ...

... aber für die andere gilt, was für sie eigentlich immer gilt: Wir sollten besser draußen bleiben.

Micaela Schäfer, ihres Zeichens Dschungel-Überlebende und wie ein Relikt aus guten, alten FKK-Zeiten überwiegend nackt agierend, ...

... treibt sich auf der Fashion Week herum.

Zum Glück im Untergrund.

In einer rollenden Modenschau in der U-Bahn posierte Frau Schäfer in einem haarigen Zweiteiler für die Fotografen.

Den Leuten gefiel es aber.

Berlin eben.

Apropos Berlin eben: Ein kleiner Vergleich für zwischendurch. Im Bild: Berlin.

Hier: Paris.

Hier wieder Berlin.

Und hier noch mal Paris.

Wir wollen aber nicht ungerecht sein.

In Berlin gibt es auch viel Schönes, ...

... Ernstgemeintes, ...

... wie von den Labels Laurèl ...

... oder auch Schumacher.

Am zweiten Tag der Laufstegschauen ...

... auf der offiziellen Fashion Week, eröffnete ...

... die Designerin Dorothee Schumacher das Spektakel.

Später lud Hugo Boss zur Präsentation der neuen Sommerkollektion in ein Eislaufstadion.

Wir eilen jedoch ...

... im leichten Trab weiter durch die Stadt, ...

... verweilen einen Moment in einem der vielen interessanten, hübschen und höchst professionellen Läden, ...

... gönnen uns eine schnelle Überholung der Visage und der Nägel, ...

... und gucken mal, was US-Modeschöpfer Marc Jacobs so macht. Der 49-Jährige hat bei der Berliner Fashion Week einen spanischen Nachwuchsdesigner ausgezeichnet ...

... und ihn damit ...

... zu Tränen gerührt.

Leandro Cano gewann den Talentwettbewerb "Designer for Tomorrow" ...

... und bekommt nun im Januar 2013 eine eigene Schau.

Es gab fünf Finalisten.

"Ich habe ihnen gesagt, dass sie alle Gewinner sind", so Schirmherr Jacobs.

Cano überzeugte die Jury mit exzentrischen Kreationen, die mal an einen Boxsack, ...

... mal an einen Häkelanzug erinnerten.

Inspiriert hätten ihn die Frauen in seiner Familie, erklärte der Spanier.

Die würden wir gerne mal kennenlernen.

Mehr als 50 Shows stehen bis zum Wochenende an.

Es geht nicht um Haute Couture wie gerade in Paris, ...

... sondern um Trends ...

... und Kollektionen ...

... für jedermann.

Warum sich die Besucher der Fashion Week bei so viel Inspiration jedoch nicht an ein gewisses Mode-Diktat halten, ...

... bleibt wohl ein ewiges Rätsel.

Hier sind immerhin Designer wie Michalsky, ...

... Hugo, ...

... Rena Lange, ...

... Guess, ...

... Kaviar Gauche, ...

... Dimitri, ...

... Rebekka Ruétz, ...

.. und Lena Hoschek (l) vertreten.

Bei ihren Entwürfen ...

... sollte man ab und an ...

... etwas genauer ...

... hinschauen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, sich in Berlin ...

... Aufmerksamkeit zu verschaffen.

In ihrer elften Ausgabe hat sich die Modewoche jedoch spürbar etabliert.

Bei Escada Sport gab es ...

... eine Prise Saint-Tropez: ...

... luftige Hosen, ...

... Streifen in jeder Hinsicht, ...

... Flower Power, ...

... kurze Kleider, ...

... wallende Kleider, ...

... Hüte.

Doch der Laufsteg beginnt schon vor dem Zelt: ...

An der Siegessäule finden Blogger reichlich Chancen, die durchgestylten Gäste fürs Internet zu fotografieren.

Ein Trend, der zugenommen hat, wie Fashion-Week-Sprecher Daniel Aubke beobachtet.

"So viel Zirkus war früher nicht vor der Haustür."

Hier versucht eben auch bloß jeder, er oder sie selbst zu sein.

Die Partystimmung auf der Modewoche ...

... täuscht jedoch etwas.

Die Branche kann ...

... Aufwind vertragen, ...

... der Sommer ist bisher ...

... ja überwiegend verregnet.

Die Streetwear-Messe Bread & Butter mit ihren fast 700 Ausstellern zeigt sich zwar wie immer optimistisch, ...

... muss aber ohne Größen wie Bench und Levi's auskommen.

Auf dem alten Flughafen in Tempelhof steht daher - Achtung Wortspiel - ein "Tempel of Denim".

Dort können die Fachbesucher nach 1500 Euro teuren Jeans oder einem Kinderwagen im Jeans-Look Ausschau halten.

Ein bisschen Zeit bleibt also noch, sich einen Überblick zu verschaffen. (soe/ pa)

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