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Anything goes: Fashionweek - Blick zurück nach vorn

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Die Berliner Modewoche mühte sich auch bei ihrer 12. Auflage, mit den großen Konkurrenten in Paris und London, ... (Foto: dpa)

Die Berliner Modewoche mühte sich auch bei ihrer 12. Auflage, mit den großen Konkurrenten in Paris und London, ...

Die Berliner Modewoche mühte sich auch bei ihrer 12. Auflage, mit den großen Konkurrenten in Paris und London, ...

... Mailand und New York mitzuhalten.

Dabei kommen hier natürlich vor allem immer wieder ...

... dieselben Protagonisten, ...

... zeigen aber immerhin, dass Patchwork-Familie kein leeres Wort sein muss.

Doch bevor wir die Promis durchhecheln, eine Blick auf die Mode und davor noch ein Blick auf den ...

... Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Wenn dieser die Fashion Week besucht oder die Modemesse Bread and Butter eröffnet, sind die Meckerer natürlich ganz weit vorne.

"Ich weiß nicht, was Herr Wowereit gemacht hat – ob er die Fashion Week eröffnet hat oder was auch immer", sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Rainer Brüderle bei der abgebrochenen Sondersitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag. "Aber wenn man viel Geld vom Steuerzahler haben will, muss man auch zu den Ausschussberatungen kommen und dort Rede und Antwort stehen – zumal wenn man ein solches misslungenes Vorhaben zu vertreten hat."

Da geht es natürlich um den verkorksten Flughafen. Und da ist jede Aufregung veständlich und gerechtfertigt, ...

... was doch aber noch viel seltsamer ist, ist, wenn der Wowi zur Premiere von einem Boulevard-Theaterstück geht, in dem "Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler mitspielt. Er muss tatsächlich Zeit haben.

Aber: Diese Sitzung am Dienstag war einfach terminlich nicht machbar, so die Entschuldigung. Es ist auch wirklich eine Menge los in der Hauptstadt: jetzt auch noch Grüne Woche.

Aber zurück ...

... zur Mode.

Manche Models haben ja schon selbst einen gewissen Promistatus, aber es gab auch "echte" Stars!

Oscar-Preisträgerin Renée Zellweger, ...

... Golden-Globe-Gewinner Edward Norton ...

... und Filmstar Joseph Fiennes waren da.

Und sogar Königliche Hoheiten machten der Berlin Fashion Week die Aufwartung: Die Enkelinnen der Queen, Beatrice und Eugenie, besuchten die Streetwearmesse Bread & Butter.

Und am Freitagabend lädt der Berliner Modemacher Michael Michalsky traditionell zu seiner "StyleNite" ins Tempodrom treue Kundinnen und Freunde des Hauses ein.

Dazu gehören Nadine Warmuth, Ursula Karven und Barbara Becker, aber auch ...

... Sonja Kirchberger.

Bei den Laufsteg-Schauen am Brandenburger Tor blieb trotz Stars und Sternchen die Mode im Mittelpunkt.

Besonderen Beifall mit ihren Kollektionen für den kommenden Herbst und Winter ernteten Berliner "Eigengewächse" ...

... wie die beiden Designerinnen Annelie Augustin und Odély Teboul (Augustin Teboul), ...

... ihre Kollegin Leyla Piedayesh (Lala Berlin), ...

... die Mode für die moderne Gaucha vorstellte und für ...

... Entzücken oder auch ...

... Unverständnis sorgte: ...

... Sie ließ ihre kleine Tochter Lou ...

... über den langen Laufsteg flanieren.

Das Designer-Duo Tutia Perret und Johanna Schaad (Perret Schaad) ...

... sorgte ebenfalls für Furore.

Elegant und ...

... tragbar hatten die beiden sich wohl auf die Fahnen geschrieben.

Dolly-Buster-Peitsche ...

... oder Mireille-Mathieu-Gedenk-Frise?

Egal, Kilian Kerner feierte.

Mit einer aufwendigen Show ...

... feierte er sein ...

... Zehnjähriges auf der Messe.

Insgesamt 50 Modemacher hatte die Mercedes-Benz Fashion Week bei ihren begehrten Laufsteg-Schauen am Start - ...

... neben den jungen Kreativen (A Degree Fahrenheit) ...

... auch viele internationale Player, die die Promis anziehen ...

... wie das Licht die Fliegen: ...

... Basler zum Beispiel, ...

... mit Model Franziska Knuppe, die richtig viel zu tun hatte ...

... und mit einem Chefdesigner, Ferdinand Rennie, der für seine Gäste sang.

Elisabeth Schwaiger von Laurèl versteht es, ...

... Frauen anzuziehen und auch junge Frauen für Mode zu begeistern.

Sicher kein Zufall, dass hier Heidi Klums Supermodels Rebecca Mir ...

... und Luisa Hartema laufen.

Bei Marc Cain begegnen wir schon wieder ...

... den Schwestern Thomalla, ...

... aber auch Uwe Ochsenknecht mit Freundin.

Puh, gerade nochmal Glück gehabt, Ex-Frau Natascha war mit den Kids bei Holy Ghost.

Bei Rena Lange: Schwarz-...

... Weiß-Malerei.

Passend gewandet: Tamara Gräfin von Nayhauß, Jasmin Tabatabai, Judith Rakers und Bibiana Beglau.

Bei Boss sah man dann Rot.

Auf dem Laufsteg, ...

... und vor der Wand.

Weil hier bekanntermaßen die besten Partys geschmissen werden, ...

... erscheinen alle: Palina Rojinski , ...

... Kunstsammler F.C. Gundlach (r) und der Friseur und Visagist Armin Morbach, ...

... Pixie Geldof, ...

... Moritz Bleibtreu, ...

... Cosma Shiva Hagen, ...

... die Mitglieder der Band Frida Gold, Sängerin Alina Süggeler und Andreas Weizel, ...

... Ursula Karven und ihr Sohn, ...

... Ralph Herforth und Begleitung, ..

... die junge Mutter Anna Maria Mühe, ...

... Natalia Avelon, ...

... Alina Levshin, ...

... Aylin Tezel, ...

... Pheline Roggan, ...

... und Jasmin Tabatabai.

800 Gäste empfing der Vorstandsvorsitzende von Boss, Claus-Dietrich Lahrs (r.), in den riesigen Ateliers der verlassenen Opernwerkstätten in der Chausseestraße.

Angesichts solcher Konkurrenz versuchte mancher, ...

... mit besonders ausgefallenen Präsentationen zu locken.

Guido Maria Kretschmer schickte seine Models ...

... allesamt mit gigantischen Afro-Perücken auf den Runway, ...

... und das ganz große Make-Up faszinierte auch hier wieder ...

... neee, die Geschwister Thomalla!

Überaus herrlich, ...

... kann man nicht anders sagen!

Schauderhaft: ...

... Patrick Mohr.

Einfach nur ...

... entsetzlich.

Frida Weyer inszenierte unter dem Titel ...

... "Anna Karenina goes Versailles" ...

... gleich ein ganzes Märchenland.

Wunderschön.

Zauberhaft!

Ein Traum!

Und dieser Herr hier?

Marcel Ostertag - ...

... ist selbst fast sein schönstes Model.

Okay, fast, denn die vielbeschäftigte Franziska Knuppe war wieder dabei, ...

... und das Motto lautete: "Meet Me In Scottland, Darling!"

Besonderer Clou der Show: Model Shawny Sander, die wir noch aus "Germany's Next Topmodel" erinnern, weil sie so ein hübscher Trotzkopf ist, steuerte den ersten Song bei. "Zu seinem eigenen Lied zu laufen ist der Hammer", erzählte sie.

Bruce Darnell hatte alles richtig gemacht, und Cosma Shiva Hagen war auch begeistert.

Deutlich bodenständiger ging es bei der Bread & Butter zu, die laut Messechef Karl-Heinz Müller nach einem Strategiewechsel mehr auf Qualität statt Quantität setzte.

Dennoch waren rund 600 Aussteller in den Hangars am früheren Flughafen Tempelhof vertreten. Müller zog zum Abschluss eine positive Bilanz.

"Trotz Zweifel haben unsere Anstrengungen im Vorfeld Früchte getragen, die Qualitätsoffensive hat sich ausgezahlt", erklärte er.

Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Zahl japanischer Top-Händler gegenüber früher verdoppelt. "Das freut uns, weil die Japaner immer ein Gradmesser für Qualität sind", sagte Pressechefin Danielle De Bie.

Als Trend sieht die Modeexpertin vor allem eins: ...

..."Grundsätzlich geht es wieder zum angezogeneren Stil."

Mit mehr als einem Dutzend Einzelmessen war die Modewoche diesmal so groß wie noch nie.

Einen besonderer Schwerpunkt bildete Ökomode, die bewusst gegen ihr Müsli-Image ankämpfte.

So stand der Lavera Showfloor im Umspannwerk Alexanderplatz unter dem Motto "Green Glamour".

Prominente Damen wie Eva Habermann, ...

... Annabelle Mandeng, ...

... Magdalena Brzeska, ...

... oder Christine Neubauer ...

... präsentierten Abendgarderobe der Recycling-Designerin Katell Gélébart - aus Verpackungsmaterial.

Berlin eben - hier geht alles. (soe)

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