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So treten Weltstars (wie Denzel Washington) normalerweise nicht auf: ...
... das Studio dunkel, kaum Techniker, schlichte Kleidung (hier an Justin Timberlake).
Nur ein, zwei Musiker und ein Gospelchor, kein Publikum. Dazu Jennifer Hudson mit ihrer unvergleichlichen Stimme.
Für die Erdbebenopfer von Haiti taten es jetzt gleich ein paar Dutzend: Bono, Jay-Z und Rihanna, ...
... Christina Aguilera und ...
... Chris Martin.
Kid Rock, Sheryl Crow, Keith Urban und viele andere traten in New York, Los Angeles und London auf, um Geld für die Millionen Opfer der Naturkatastrophe zu sammeln.
Mehrere Millionen Dollar kamen zusammen.
"Wer das Beben überlebt hat, ist noch nicht gerettet", sagte George Clooney, einer der Moderatoren und Initiator des Abends.
"Es gibt auf Haiti viele Gefahren, eine der größten ist einfach nur Wasser, weil es oft nicht sauber ist." Hier nehmen Jennifer Aniston und Daniel Craig Spenden am Telefon an.
U.a. Tom Hanks und Brad Pitt schilderten die Schicksale von Überlebenden und beschrieben ihre Not.
Währenddessen saßen Stars wie Mel Gibson, ...
... Tim Robbins und Meg Ryan, ...
... Reese Witherspoon, ...
... Cindy Crawford, Julia Roberts und Drew Barrymore, aber auch ...
... Steven Spielberg, ...
... Mark Wahlberg, Jack Nicholson und Dutzende andere an den Telefonen.
Hier ist es Robert De Niro, der Spendenzusagen entgegen nimmt.
Zudem konnte über das Internet oder eine SMS gespendet werden, mit der zehn Dollar abgebucht wurden. Samuel L. Jackson war auch dabei, ....
... ebenso Sigourney Weaver. Die Gala wurde weltweit und allein in den USA auf fast 30 Kanälen ohne Werbeunterbrechung übertragen.
Bruce Springsteen sang zu Beginn "We Shall Overcome" - begleitet nur von seiner Gitarre und einem einzelnen Musiker.
Stevie Wonder trat mit einem Gospelchor auf, ...
... Shakira mit nur kleiner Besetzung.
Alle Beiträge wurden aus den drei Städten live übertragen, das fehlende Publikum machte die Stimmung noch ernster.
Zwischendurch berichtete CNN-Chefreporter Anderson Cooper live aus Haiti: "Das beeindruckendste ist, dass die Menschen trotz all des Leids ihren Mut nicht verloren haben." Cameron Diaz sagte sofort zu zu, als sie gebeten wurde, bei der Aktion mit zu machen.
Leonardo DiCaprio berichtete, unter welchen Bedingungen die Helfer versuchen, Leben zu retten - oft ohne Erfolg.
Bevor Madonna "Like a Prayer" sang, nur mit einem einzelnen Gitarristen und einem Gospelchor, trat Bill Clinton auf: "Mein Name ist Bill Clinton und ich bin Gesandter der Vereinten Nationen für Haiti", sagte er.
Vor 35 Jahren habe er seine Hochzeitsreise nach Haiti gemacht. "Und wir waren sofort gefangen von diesem Land, seiner Schönheit, seiner Kultur; vor allem aber von seinen Menschen und ihrer Lebensfreude." Dann lächelt der Ex-Präsident: "Vor dem Beben dachte ich: Haiti kann es schaffen. Jetzt, ich sage es Ihnen ehrlich, glaube ich es erst recht."
Bewegend war auch der Auftritt von Boxlegende Muhammed Ali.
Wie Clinton war auch Wyclef Jean nach dem Beben in Haiti. Der Musiker stammt aus dem bitterarmen Land und hat dort noch Familie und Freunde.
"Ich war da", sagte der 37-Jährige, hier an der Seite von Mary J. Blige. "Ich habe versucht, meine Freunde aus dem Beton auszugraben. Viele musste ich zum Friedhof tragen." Jetzt drohe mit Hunger und Krankheiten die zweite Welle der Katastrophe. "Aber was immer kommt: Wir werden uns aus der Asche erheben."
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