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Wir sind Oscar! Quasi ... : Haneke und Waltz nominiert

 
Wir sind Oscar! Quasi ... : Haneke und Waltz nominiert

Geschafft!

Der österreichische Schauspielstar Christoph Waltz ist nach vielen Preisen für seine Nebenrolle ...

... in Quentin Tarantinos Kriegssatire "Inglourious Basterds" nun auch für einen Oscar nominiert worden.

Das Schwarzweiß-Drama "Das weiße Band" des österreichischen Regisseurs Michael Haneke wurde in Los Angeles für den besten nicht englischsprachigen Film nominiert.

Der Streifen spielt am Vorabend des Ersten Weltkrieges und thematisiert die strengen Erziehungsmethoden in einem norddeutschen Dorf.

Auch in Cannes und bei den Golden Globes wurde der Film bereits mit Preisen bedacht.

An der Spitze der Nominierungsliste stehen allerdings das Science-Fiction-Spektakel "Avatar" von James Cameron ...

... und das Irakkriegs-Drama "The Hurt Locker" (deutscher Titel: "Tödliches Kommando") von Camerons Ex-Frau Kathryn Bigelow mit jeweils neun Nominierungen.

Auch Helen Mirren könnte eine weitere Trophäe auf ihren Nachttisch stellen: ...

Sie spielt in "Ein russischer Sommer" Sofia Tolstoi, die Ehefrau und große Liebe des Schriftstellers. Hierfür geht sie in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" ins Rennen.

Nach dem Oscar für ihre darstellerische Glanzleistung in "Die Queen" wäre dies für sie bereits die zweite Auszeichnung mit dem begehrtesten Filmpreis.

Für Christopher Plummer, der für seine Darstellung Leo Tolstois für die Auszeichnung als "Bester Nebendarsteller" ins Rennen geht, ...

... ist es in seiner gesamten langen Hollywood-Karriere die allererste Nominierung für den Oscar überhaupt.

Anne Hathaway (mit Academy-Präsident Tom Sherak) hatte die glorreiche und verantwortungsvolle Aufgabe, ...

... die Nominierungen für die diesjährige Oscarverleihung bekannt gegeben. Die Verleihung findet am 7. März in Los Angeles statt.

Chancen auf den Oscar in der Kategorie "Bester Film" haben also James Camerons ...

... monumentales Ethno-Märchen "Avatar" ...

... "Inglourious Basterds", u.a. mit Brad Pitt, der so tumb spielt wie selbst er nicht sein kann.

"The Blind Side": Die wahre Geschichte eines ungewöhnlich groß Gewachsenen. Michael ist ein obdachloser, ungebildeter Teenager, als er von den Touhys aufgenommen wird.

Sandra Bullock überzeugt hier in einer ernsthaften Rolle als Mutter.

"District 9": mit Sharlto Copley (l), Mandla Gaduka und Kenneth Nkosicene (r) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Neill Blomkamp, der in Südafrika spielt.

"An Education" mit Carey Mulligan, die die 17-jährige Jenny spielt und eine Romanze ...

... mit einem 30-Jährigen (Peter Sarsgaard) beginnt. Das Ganze spielt in einem Vorort Londons der 1960er Jahre. (Hier allerdings eine Szene in Paris)

Der bereits erwähnte "The Hurt Locker", ein Kriegsdrama aus der Hand der so ziemlich einzigen Action-Regisseurin, die sich im Männer-Genre austobt, ...

.. und der bei Insidern wohl mehr Chancen haben soll als "Avatar", ist ebenfalls in der Rubrik "Bester Film" nominiert.

"Precious" - der Publikums- und Kritikerliebling geht mit Gabourey Sidibe ins Rennen: Sie spielt Claireece "Precious" Jones und die ist 16, fettleibig, schwarz, quasi Analphabetin und erwartet ihr zweites Kind von ihrem eigenen Vater. Sie schweigt und träumt sich durch den Alltag, ...

... während sie zuhause still die groben Misshandlungen ihrer arbeitslosen Mutter (Mo’Nique) erträgt. Ein Stück Hoffnung scheint in ihr Leben zu kehren, als sie die Möglichkeit bekommt, auf einer alternativen Schule einen Abschluss zu machen.

Sie lernt lesen und schreiben, löst sich mehr und mehr aus ihrer stummen Verharrung und findet Freunde unter ihren Mitschülerinnen.

Doch ihre missgünstige Mutter und ihre dunkle Vergangenheit lassen nicht von ihr ab.

"A Serious" Man von den Coen Brüdern wurde ebenfalls ausgewählt.

Wie immer spielt der schwarze Humor hier die Hauptrolle.

Die Coen-Brüder führten nicht nur Regie, sondern schrieben auch noch das Drehbuch.

Zum ersten Mal ist ein Zeichentrick-Film in der Königsklasse dabei, Pixars "Up" (deutscher Titel: "Oben"), ...

... ein Film, in den Eltern mit ihren Kindern gehen und dann meist nachhaltiger beeindruckt sind, ...

... und "Up in the Air" (auf deutsch: "Niemand ist schuld"), passt super zu George Clooney, der ja auch immer recht schuldlos wirkt.

George Clooney wurde übrigens auch als bester Hauptdarsteller nominiert.

Ebenso Colin Firth für seine Rolle in Tom Fords Debüt "A Single Man". An seiner Seite ist Julianne Moore, die die Muse des ehemaligen Gucci-Designers und Jung-Filmers ist.

Jeff Bridges soll einen Oscar bekommen für sein Portät eines gebrochenen Mannes, der nicht schlecht ist, aber ...

... leider zu viel Whisky trinkt. "Crazy Heart" ist der Debütfilm von Scott Cooper. Bridges erinnert in der Darstellung an seine Meisterleistungen als Dude in "The Big Lebowski", als Barpianist in "The Faboulous Baker Boys" und auch an seine Rolle als gebrochener Autor in "The Door in the Floor".

Jeremy Renner soll einen Oscar bekommen für seine Rolle in "The Hurt Locker".

Morgan Freeman hätte einen Oscar verdient, ...

.. weil ihm die Darstellung Nelson Mandelas glaubhaft gelungen ist.

Und nun zu den Damen: Beste Hauptdarstellerin könnte mal wieder Meryl Streep werden, ...

.. sie überzeugte in "Julie & Julia" als Küchenfee der 1950er Jahre.

Absurd: Sandra Bullock könnte einen Oscar gewinnen, also beste Schauspielerin werden, ...

... gleichzeitig aber droht ihr die Goldene Himbeere für ihren Aufritt in "Verrückt nach Steve", ...

... womit sie für die schlechteste Leistung einer Schauspielerin "geehrt" werden würde.

Auch die bereits erwähnte Carey Mulligan dürfte sich über den Goldjungen freuen, ...

... ebenso Gabourey Sibide (Precious). Links im Bild sehen wir bereits Regisseur Lee Daniels ...

... der ebenfalls zu den Nominierten gehört, ...

... wie die bereits erwähnten James Cameron, ...

... und Kathryn Bigelow.

Wir sind gespannt auf das Gesicht des jeweils anderen, wenn der oder die Ex den Preis bekommt!

Quentin Tarantino dürfte sich freuen ...

... genauso wie Regisseur Jason Reitman, der dann für "Up in the Air" ausgezeichnet werden würde.

Nicht ganz unwichtig: Die besten Nebendarsteller: Matt Damon, ...

... Stanley Tucci, ...

... Woody Harrelson, ...

... und Christopher Plummer (oben Mitte), ...

... die alle gegen den insgeheim als Favoriten gehandelten Christoph Waltz antreten müssen.

Bei den Frauen dürfte sich die bisher eher unbekannte Vera Farmiga freuen, ...

... die an George Clooney Seite in "Up in the Air" spielt, ...

... Anna Kendrick für genau denselben Film, ...

... die allseits beliebte Maggie Gyllenhaall, die in "Crazy Heart" ihren Auftritt hat und Jeff Bridges den Kopf verdreht ...

... oder Penelope Cruz könnte einen Oscar einholen für ihre außergewöhnliche Rolle in dem Musical-Film "Nine", ...

... und auch Mo'Nique in der Rolle der schrecklichen Mutter im Drama "Precious".

Vom Sozial-Drama ...

... über Gesellschaftsstudie und ...

... Animations-Knaller hin zu ...

... Schwarz-Weiß: ...

Für sie alle ist ein Oscar drin - verdient!

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